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Was unsere Patienten sagen

Rekord Zeckenjahr – Kinderwunschexperte rät zur Impfung

Besonders penibel muss auf mögliche negative Auswirkungen bei der Einnahme von Medikamente oder auch Impfstoffen aufgepasst werden. Aufgrund des milden Winters ist 2020 ein besonders starkes Zeckenjahr und vielen werdenden Müttern und Kinderwunschfrauen stellt sich nun die Frage, ob eine Zeckenimpfung einen negativen Einfluss auf die Schwangerschaft hat.Frauen mit Kinderwunsch sollten sich möglichst vor der Schwangerschaft über ihren Impfstatus erkundigen.  Gerade in den letzten zwei Monaten haben viele Österreicherinnen und Österreicher ihre Liebe zur Natur und Outdooraktivitäten wiederentdeckt, viele sind sich jedoch nicht des Risikos eines Zeckenbisses bewusst. Abgesehen von dem unappetitlichen Fakt einen Parasiten auf sich sitzen zu haben können Zecken auch die lebensbedrohliche Gehirnhautentzündung FSME und Borreliose übertragen. Wenn die letzte FSME Impfung fünf oder mehr Jahre her ist sollten sich Frauen impfen lassen, um in der Schwangerschaft einen Schutz für sich und ihr Baby zu haben. Sollte kein Impfschutz bestehen und die Schwangerschaft ist bereits eingetreten wurde zwar bisher kein negativer Effekt einer FSME Impfung in der Schwangerschaft beobachtet, aus Sicherheitsgründen sollte jedoch nicht im ersten Drittel der Schwangerschaft FSME geimpft werden – nach dem ersten Trimenon und in der Stillzeit gibt es jedoch keine Bedenken.Auch wenn ein Impfschutz gegen FSME besteht sollte nach jedem Spaziergang eine Selbstuntersuchung des Körpers auf Zecken stattfinden, da Zecken auch Borreliose übertragen können, wogegen leider noch kein Impfstoff existiert.

Der große Wunschbaby Jahresrückblick 2022

Gefeiert haben wir aber auch schon diesen Sommer, nämlich den 40. Geburtstag von Zlatan Jovanovic, dem ersten österreichischen Retortenbaby. Unser Jubiläumsjahr beginnt im März 2023 mit einem Auftaktevent bei der Gesellschaft der Ärzte mit Einblicken von Expert*innen zum Thema „Kinderwunsch abklären – Je früher desto besser“. Wir werden Sie zeitnah über die weiteren geplanten Veranstaltungen informieren und freuen uns über Ihre Teilnahme. Nächstes Jahr erweitern wir unsere WIF-Supplement Produkte FertiFate“ und bieten zwei neue Produkte an, das Vitamin D Präparat FertiFate#happy und mit dem Produkt FertiFate#pregnancy Vitamine, die genau auf die Bedürfnisse von Schwangeren abgestimmt sind.Im Jahr 2022 konnten wir wieder zahlreiche Eltern erfolgreich bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches begleiten, wir haben uns über die vielen Zuweisungen unserer Kolleginnen und Kollegen gefreut und auch über die mediale Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt ist unser breites internationales Netzwerk wieder gewachsen. Persönlich freue ich mich ganz besonders über die Nominierung in den Vorstand der „Special Interest Group for Reproductive Endocrinology“ der ESHRE und die damit verbundene Möglichkeit des wissenschaftlichen Austausches auf höchstem Niveau.
Franziska Hanzer, Mitarbeiterin unserer Genetik Abteilung, wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie (ÖGRM) und der Österreichischen IVF Gesellschaft mit dem diesjährigen Forschungspreis für Jungforscherinnen und Jungforscher ausgezeichnet. Sehr herzlich gratulieren wir auch meiner Studentin Lena Tschare, sie hat den Posterpreis der Medizinischen Gesellschaft Niederösterreich 2022 gewonnen. Im November läuteten bei uns die Telefone heiß, denn das WIF hat sich dem Männergesundheitsmonat „Movember“ gewidmet und für Männer zwischen 18 und 45 gratis Spermiogramme angeboten. Unser Angebot haben wir auch im Sinne einer gesunden Ernährung erweitert und mit Foodblogerin Nella stellen wir einmal im Monat Rezepte zusammen, die für den Kinderwunsch förderlich sind. Wir freuen uns, Ihnen auch im kommenden Jahr wieder mit unserem Team und unserer Expertise zur Verfügung zu stehen und wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und ein gesundes, kinderreiches Jahr 2023.Ihr Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger
Leiter des Wunschbaby Institut Feichtinger

Kiffen reduziert Fruchtbarkeit

Allgemein bekannt ist, dass sich Nikotin negativ auf die Samen- und Eizellqualität auswirkt und rauchende Frauen deutlich reduzierte Schwangerschaftsraten haben. Bisher gab es jedoch keine klaren Daten, ob sich ein Cannabiskonsum ebenso auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Laut österreichischem Drogenbericht haben etwa ¼ aller Österreicherinnen und Österreicher im Laufe ihres Lebens Cannabis konsumiert. Einige westliche Länder (und einige US-Bundesstaaten) haben innerhalb der letzten Jahre schrittweise den Gebrauch von Cannabis legalisiert, weshalb auch besonders junge fruchtbare Frauen zunehmend Cannabis rauchen. Eine soeben erschienene US-Amerikanische Studie an über 1200 Patientinnen mit Kinderwunsch hat anhand von Harnproben Frauen mit Cannabiskonsum identifiziert. Die Ergebnisse dieser Studie sind durchaus bedenklich, da Frauen mit Cannabis-Missbrauch in den letzten 12 Monaten eine fast halbierte Wahrscheinlichkeit hatten, schwanger zu werden, obwohl sie häufiger Geschlechtsverkehr hatten als Frauen ohne Cannabiskonsum.Ein Grund für die reduzierte Fruchtbarkeit könnte eine direkte Beeinflussung von Cannabis auf den weiblichen Hormonhaushalt sein. So hatten Frauen mit Cannabisgebrauch in den letzten 12 Monaten deutlich abweichende Hormonwerte im Vergleich zu Frauen ohne Cannabiskonsum. Ob sich der Cannabiskonsum auch langfristig auf die weibliche Fruchtbarkeit auswirkt bleibt weiterhin fraglich. Feichtinger rät jedenfalls dazu, bei absehbarem Kinderwunsch möglichst lange vor der gewünschten Schwangerschaft aufzuhören, um keine negativen Überraschungen zu erleben. Studie:
1.    Mumford SL, Flannagan KS, Radoc JG, Sjaarda LA, Zolton JR, Metz TD, et al. Cannabis use while trying to conceive: a prospective cohort study evaluating associations with fecundability, live birth and pregnancy loss. Hum Reprod. 2021.

In den Medien

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter anderem hier: März 2021 - Krone
Cannabis senkt die Chance auf Kindersegen
Eine soeben erschienene US-Studie zeigt eine Halbierung der Schwangerschaftsraten bei Frauen mit Cannabiskonsum. Auch CBD Produkte können die männliche und weibliche Fruchtbarkeit reduzieren. weiterlesenMärz 2021 - Kurier
Frauenärzte warnen: Kiffen macht unfruchtbar
Auch bei Männern sinkt die Spermienqualität, wie Studien zeigen. weiterlesen

Kann man nach einer Abtreibung in der Vergangenheit genauso schwanger werden wie davor?

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass eine sichere, medizinische Abtreibung unter professioneller ärztlicher Betreuung in der Regel keine langfristigen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat. In den meisten Fällen bleibt die Fähigkeit, eine Schwangerschaft auszutragen, vollständig erhalten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Frauen, die eine Abtreibung hatten, später größere Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, als vor dem Eingriff.

Es gibt zwei gängige Methoden der Abtreibung

1. Medikamentöse Abtreibung: Diese Methode erfolgt durch die Einnahme von Medikamenten und wird häufig im ersten Trimester angewendet. Sie gilt als sehr sicher und hat in der Regel keine langfristigen Folgen für die Fruchtbarkeit. 2. Chirurgische Abtreibung: Dabei handelt es sich um einen Eingriff, bei dem der Inhalt der Gebärmutter durch eine Ausschabung (Kürettage) oder Absaugung entfernt wird. Auch diese Methode ist bei korrekter Durchführung sehr sicher und beeinträchtigt die Fruchtbarkeit in der Regel nicht. Bei beiden Methoden kehrt der Menstruationszyklus nach einigen Wochen zurück, und die meisten Frauen können nach einer gewissen Erholungsphase wieder schwanger werden, wenn sie dies möchten.In seltenen Fällen können nach einer Abtreibung Komplikationen auftreten, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen könnten. Diese treten jedoch nur bei einem sehr kleinen Prozentsatz der Frauen auf und sind meist mit spezifischen Faktoren verbunden, wie:- Infektionen: Wenn eine Abtreibung nicht unter hygienischen Bedingungen durchgeführt wird oder eine Infektion auftritt, kann dies die Gebärmutter oder Eileiter betreffen. Unbehandelte Infektionen können zu Verwachsungen führen, was die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Solche Infektionen sind jedoch selten, insbesondere bei Abtreibungen, die in einer kontrollierten, professionellen Umgebung durchgeführt werden.- Gebärmutterverletzungen: In sehr seltenen Fällen kann bei einer chirurgischen Abtreibung die Gebärmutter beschädigt werden, was zu Narbenbildung und späteren Fruchtbarkeitsproblemen führen könnte. Auch hier gilt: Bei einem erfahrenen medizinischen Team ist das Risiko extrem gering. Die überwiegende Mehrheit der wissenschaftlichen Studien zeigt, dass eine sichere, korrekt durchgeführte Abtreibung keinen langfristigen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat Frauen, die eine Abtreibung hatten, können danach genauso leicht oder schwer schwanger werden wie vor dem Eingriff. Die meisten Frauen erlangen ihre volle Fruchtbarkeit zurück, sobald sich ihr Zyklus normalisiert hat. Es ist wichtig zu betonen, dass die Schwierigkeiten, die einige Frauen nach einer Abtreibung erleben, oft nichts mit dem Eingriff selbst zu tun haben. Viele Frauen, die vor der Abtreibung Schwierigkeiten hatten, schwanger zu werden, könnten diese Herausforderungen weiterhin haben, aber sie sind nicht durch die Abtreibung verursacht.Neben den körperlichen Aspekten einer Abtreibung ist es auch wichtig, die emotionalen Auswirkungen zu berücksichtigen. Eine Abtreibung kann psychisch belastend sein, und Stress ist bekanntlich ein Faktor, der die Fruchtbarkeit beeinflussen kann. Es ist daher wichtig, sich Zeit zu nehmen, um sich emotional zu erholen und Unterstützung zu suchen, wenn nötig. Ein gesunder mentaler Zustand ist genauso wichtig wie die körperliche Gesundheit, wenn es um die Planung einer Schwangerschaft geht.Wenn Sie nach einer Abtreibung schwanger werden möchten, ist es ratsam, Ihrem Körper Zeit zur Erholung zu geben und sicherzustellen, dass Sie körperlich und emotional bereit sind. Bei Unsicherheiten oder wenn Sie Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, sollten Sie immer mit einem Arzt sprechen, der Sie individuell beraten kann.

Kinderwunsch & Unfruchtbarkeit beim Mann: Interview mit Benedikt Schwan

Mit 41 Jahren wurde bei Herrn Schwan Unfruchtbarkeit diagnostiziert. In diesem Interview mit Julia Ecker spricht er über seinen Umgang mit dieser Diagnose, sowie seiner beachtlichen Recherche rund um das im wichtiger werdende Thema männliche Unfruchtbarkeit, welches mittlerweile in über 50% der Fälle mitgrund für einen unerfüllten Kinderwunsch ist.


Lesen Sie mehr
 
In vitro Fertilisation - Künstliche Befruchtung

IVF - In Vitro Fertilisation (Künstliche Befruchtung)

Was ist eine IVF und wie ist der Ablauf einer IVF?

 

Bei der IVF-Methode werden einige 100.000 Spermien jeweils zu einer Eizelle dazugegeben. Das beste Spermium sucht sich dabei den Weg in die Eizelle selbst.

 

 

Indikation

Bei einem Verschluss der Eileiter, bei Endometriose oder beim PCO-Syndrom und unter der Voraussetzung eines normalen Samenbefundes beim Mann ist in der künstlichen Befruchtung die konventionelle IVF Methode der Wahl.

Erfolgschancen

Die Chance mit Hilfe einer IVF-Behandlung schwanger zu werden liegt bei 30–40 Prozent pro Zyklus, abhängig von Alter des Patientenpaares, hormoneller Ausgangssituation, Grunderkrankungen (Diabetes mellitus, Bluthochdruck, ...) und Lifestylefaktoren (Übergewicht, Stress, Nikotinabusus, übermäßiger Alkoholkonsum, ...).

Wie IVF funktioniert

Eine IVF Behandlung erfolgt in der Regel in folgenden sieben Schritten:

  1. Hormonelle Stimulation der Eierstöcke
  2. Eizellentnahme
  3. Samengewinnung
  4. Die Befruchtung mittels IVF
  5. Der Embryotransfer
  6. Assisted Laser Hatching
  7. Einnistungsphase

1. Hormonelle Stimulation der Eierstöcke

Eine IVF- (In-Vitro-Fertilisation) oder ICSI-Behandlung (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) wird, bis auf wenige Ausnahmen, nach hormoneller Stimulation der Eierstöcke durchgeführt.

Ziel einer Hormontherapie ist es, mehrere Follikel (Eibläschen) auf beiden Eierstöcken zeitgleich heranwachsen zu lassen, um mehrere befruchtungsfähige Eizellen zu gewinnen.

Eine Vorbereitungsphase ("Down Regulation") soll den Körper auf die eigentliche Stimulation einstimmen, in dem die körpereigene Hormonproduktion bzw. -ausschüttung unterdrückt wird. Diese sogenannte "Down Regulation" kann entweder durch tägliche Injektionen unter die Haut (subcutan) oder orale Einnahme bestimmter Medikamente erfolgen. Dies hat den Vorteil, dass die Stimulationsphase von außen besser steuerbar wird.

Zur anschließenden Stimulation der Eierstöcke (Ovarien) werden FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) in ihrer Reinform oder als Kombinationspräparat verwendet. Während der Hormonbehandlung wird täglich, immer zur selben Tageszeit, eine bestimmte Menge dieser Hormone (abhängig von Alter, Gewicht  etc.) in Form von subcutanen Injektionen verabreicht.

Die Anwendung dieser Medikamente wird  zu Beginn der Behandlung genau erklärt und demonstriert und kann von der Patientin selbst oder vom Partner durchgeführt werden, wodurch keine täglichen Arztbesuche notwendig sind.

Durch engmaschige Ultraschalluntersuchungen wird nun die Anzahl der Eibläschen, deren Wachstumsverlauf und der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut genau beobachtet. Haben die Eibläschen eine bestimmte Größe erreicht, wird der Eisprung durch die Verabreichung des Hormones hCG (humanes Choriongonadotropin) medikamentös ausgelöst. Damit kann der optimale Zeitpunkt, kurz vor dem Eisprung, für die Eizellentnahme festgelegt werden.

2. Die Eizellentnahme

36 Stunden nach der "eisprungauslösenden Spritze" werden die Eizellen transvaginal (durch die Scheide) ultraschallgezielt entnommen. Mit einer Nadel werden die Eibläschen unter Ultraschallsicht fokussiert, punktiert und die Follikelflüssigkeit samt der darin enthaltenen Eizelle abgesaugt.
Anschließend werden die Eizellen unter mikroskopischer Sicht aus dieser Flüssigkeit isoliert, in ein spezielles Nährmedium überführt und  in einem Brutschrank bei 37°C inkubiert.

Die Follikelpunktion dauert durchschnittlich 5–15 Minuten, abhängig von der Anzahl der Eibläschen. Um den Eingriff zu erleichtern, erhalten unsere Patientinnen eine Kombination aus Schlaf- und Schmerzmittel. Die Follikelpunktion erfolgt ambulant und es ist lediglich eine Beobachtungszeit von 1 bis 2 Stunden in unseren Ruheräumen notwendig.

3. Die Samengewinnung

Die Samengewinnung  erfolgt durch Masturbation nach 2–3-tägiger Karenz (kein Samenerguss) am Tag der Eizellentnahme. Dies ist "auf Befehl" oder unter Zeitdruck und Stress nicht immer leicht, daher besteht in Ausnahmefällen auch die Möglichkeit, die Samenprobe von zuhause mitzubringen, wobei zu beachten ist, dass der Zeitraum zwischen Samengewinnung und Abgabe der Samenprobe im Institut zwei Stunden nicht überschreiten darf.

4. Die Befruchtung - Methode Konventionelle IVF

Die Befruchtung der entnommenen Eizellen erfolgt noch am selben Tag.
Dazu werden die Spermien, nach einer speziellen Aufbereitungstechnik, mit den Eizellen in einem Schälchen zusammengebracht. Der Befruchtungsvorgang erfolgt auf "natürliche" Art und Weise.

Am nächsten Tag wird unter mikroskopischer Sicht kontrolliert, wie viele der Eizellen tatsächlich Zeichen einer stattgefundenen Fertilisierung (zwei Vorkerne = Pronuclei und zwei Polkörper) aufweisen.

Kinderwunsch - Embryotransfer bei In Vitro Fertilisation

5. Der Embryotransfer

2–5 Tage nach der Befruchtung werden 2–3 Embryonen mit Hilfe eines dünnen flexiblen Kunststoffschlauches (Katheter) unter Ultraschallsicht in die Gebärmutter eingebracht.

An welchem Tag nun der Embryotransfer stattfindet, ist abhängig von der Anzahl der befruchteten Eizellen. Sind 1–4 Eizellen befruchtet, werden diese meist 2–3 Tage nach der Punktion wieder in die Gebärmutter eingesetzt. Während dieser Zeit werden die Embryonen täglich in ihrer Entwicklung (Zellteilung) beobachtet und nach bestimmten Kriterien wie Zellteilungsrate und Regelmäßigkeit der Zellteilung beurteilt. Für den Transfer werden die qualitativ besten Embryonen ausgewählt.

Bei fünf oder mehr Embryonen wird ein Transfer am 5. Tag nach Befruchtung, ein sogenannter Blastozystentransfer, angestrebt. Ein Blastozyst ist das am weitesten entwickelte  Embryonalstadium, das außerhalb des Körpers erzielt werden kann. Sind mehr als für den Embryotransfer vorgesehene qualitativ gute Embryonen vorhanden, können diese kyrokonserviert (in flüssigem Stickstoff eingefroren) werden.

Das Einbringen der Embryonen dauert nur wenige Minuten und verläuft im allgemeinen schmerzlos.

Anschließend empfehlen wir unseren Patientinnen, sich 20–30 Minuten in unseren Ruheräumen zu entspannen.

6. Assisted Laser Hatching (ALH), "Schlüpfhilfe"

Die Eizelle bzw. der Embryo ist von einer festen Hülle umgeben, der sogenannten Zona pellucida. Wenn der Embryo im Laufe seiner Entwicklung das Blastozystenstadium erreicht, muss er aus dieser Hülle schlüpfen, um sich in der Gebärmutter einnisten zu können.  Manchmal  ist diese Hülle jedoch "verhärtet" oder überdurchschnittlich dick, was eine Einnistung erschwert oder sogar unmöglich macht. In diesen Fällen wird mittels Laser die Zona pellucida eingeritzt bzw. ausgedünnt, um dem heranwachsenden Embryo das "Schlüpfen" und somit auch die Einnistung zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.

7. Einnistungsphase (Lutealphase)

Mit der Eizellentnahme beginnt die 2. Zyklushälfte, die sogenannte Gelkörperphase.
In dieser Phase wird die körpereigen Gelbkörperhormonproduktion medikamentös unterstützt, wodurch die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) auf die Einnistung des Embryos optimal vorbereitet wird. Die in der Lutealphase verwendeten Medikamente können in Form von intramusculären Depotspritzen, subcutanen Injektionen, Tablettenform oder als Vaginalzäpfchen verabreicht werden.

Zwei Wochen nach Befruchtung der Eizellen kann frühestmöglich eine Schwangerschaft durch Nachweis des Schwangerschaftshormons hCG im Blut oder  im Harn erwiesen werden.

Bei nachgewiesener Schwangerschaft wird die Unterstützung der Lutealphase bis zur 12. Schwangerschaftswoche fortgesetzt.

Ihr Weg zum Wunschbaby beginnt hier:
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Wir nehmen uns gerne für Sie Zeit und begleiten Sie am Weg zu Ihrem erfüllten Kinderwunsch.


Senden Sie uns über dieses Formular Ihre Terminanfrage für Ihre Kinderwunsch Erstberatung sowie Ihre Fragen rund um Ihren Kinderwunsch.

In der Erstberatung nehmen wir uns eine volle Stunde für Sie Zeit. Wenn Sie zuvor ein kurzes Kennenlernen und die wichtigsten Tipps und Infos zu Ihrem Kinderwunsch erfahren wollen, können Sie uns gerne beim kostenlosen Orientierungsabend besuchen.

1. Wählen Sie Ihr Wunschinstitut

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Bitte beachten Sie, dass Ihr Termin erst dann fixiert ist, wenn dieser von uns bestätigt wurde. Sie erhalten innerhalb eines Werktags unsere Benachrichtigung!


Herzlichen Dank ...
 
... für die tolle Betreuung und die Ermöglichung unseres kleinen Wunders. Die glücklichen Eltern

Liebes Team vom Wunschbabyzentrum!
 
Nach langen Jahren des Wartens hat sich Dank Ihrer Hilfe nun unser größter Wunsch erfüllt und wir freuen uns Ihnen unsere Töchter vorstellen zu dürfen. Wir möchten Ihnen nochmals sehr herzlich für die gute und kompetente Betreuung danken und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg. Mit lieben Grüßen an das ganze Team und besonders an Frau Dr. Fischlmaier, die uns immer nett und persönlich betreut und beraten hat. Familie D.

Liebes Team
 
Wir möchten Ihnen allen hiermit die freudige Nachricht senden, dass unser Kinderwunsch Dank Ihnen in Erfüllung gegangen ist. Noch einmal vielen lieben Dank. Ihre Familie B.

Lieber Herr. Prof. Dr. Feichtinger!
 
Wir freuen uns über die Geburt unserer Tochter und möchten uns bei Ihnen und Ihrem Team nochmals herzlich für alles bedanken! Mit freundlichen Grüßen Familie G.

Liebes Team!
 
Wir waren im Sommer letzten Jahres bei Ihnen und es hat auf Anhieb geklappt und wir waren sehr glücklich. Verspätet vielen Dank für die liebe Betreuung damals! Herzliche Grüße Familie R.

Sehr geehrtes Team
 
Wir wollen uns nochmals herzlich für die nette und kompetente Betreuung während der Behandlung bedanken. Mit freundlichen Grüßen Familie B.

Liebes Team
 
Nachdem alles sehr gut verlaufen ist, dürfen wir die Geburt unserer Tochter gerne bekannt geben! Danke & schöne Grüße Famielie A.

Danke sag ich allen Lieben ...
 
... die mir Glückwünsche geschrieben, mich auf dieser Welt empfingen, mit tausend wunderbaren Dingen was des Baby Herz begehrt, habt Ihr alle mir beschert. Deshalb ließ ich, um Euch zu grüßen, dieses Foto von mir schießen. Eure A.

Lesen Sie weitere Erfahrungsberichte
 
Sie finden hier Erfahrungsberichte glücklicher Eltern und hier Fotos der Babys.

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