Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & Stress
Fast jedes Paar, das sich in Behandlung begibt, erlebt psychischen oder körperlichen Stress – doch welche Auswirkungen hat das tatsächlich auf die Fruchtbarkeit? Dr. Pichler erklärt, wie Stress den Hormonhaushalt beeinflussen, den Zyklus stören und sogar die Erfolgsaussichten einer Kinderwunschbehandlung mindern kann. Eine aufschlussreiche Folge über die Zusammenhänge zwischen Psyche, Körper und Fruchtbarkeit – und warum Achtsamkeit und Balance so wichtig sind.Kann man nach einer Abtreibung in der Vergangenheit genauso schwanger werden wie davor?
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass eine sichere, medizinische Abtreibung unter professioneller ärztlicher Betreuung in der Regel keine langfristigen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat. In den meisten Fällen bleibt die Fähigkeit, eine Schwangerschaft auszutragen, vollständig erhalten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Frauen, die eine Abtreibung hatten, später größere Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, als vor dem Eingriff.Es gibt zwei gängige Methoden der Abtreibung
1. Medikamentöse Abtreibung: Diese Methode erfolgt durch die Einnahme von Medikamenten und wird häufig im ersten Trimester angewendet. Sie gilt als sehr sicher und hat in der Regel keine langfristigen Folgen für die Fruchtbarkeit. 2. Chirurgische Abtreibung: Dabei handelt es sich um einen Eingriff, bei dem der Inhalt der Gebärmutter durch eine Ausschabung (Kürettage) oder Absaugung entfernt wird. Auch diese Methode ist bei korrekter Durchführung sehr sicher und beeinträchtigt die Fruchtbarkeit in der Regel nicht. Bei beiden Methoden kehrt der Menstruationszyklus nach einigen Wochen zurück, und die meisten Frauen können nach einer gewissen Erholungsphase wieder schwanger werden, wenn sie dies möchten.In seltenen Fällen können nach einer Abtreibung Komplikationen auftreten, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen könnten. Diese treten jedoch nur bei einem sehr kleinen Prozentsatz der Frauen auf und sind meist mit spezifischen Faktoren verbunden, wie:- Infektionen: Wenn eine Abtreibung nicht unter hygienischen Bedingungen durchgeführt wird oder eine Infektion auftritt, kann dies die Gebärmutter oder Eileiter betreffen. Unbehandelte Infektionen können zu Verwachsungen führen, was die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Solche Infektionen sind jedoch selten, insbesondere bei Abtreibungen, die in einer kontrollierten, professionellen Umgebung durchgeführt werden.- Gebärmutterverletzungen: In sehr seltenen Fällen kann bei einer chirurgischen Abtreibung die Gebärmutter beschädigt werden, was zu Narbenbildung und späteren Fruchtbarkeitsproblemen führen könnte. Auch hier gilt: Bei einem erfahrenen medizinischen Team ist das Risiko extrem gering. Die überwiegende Mehrheit der wissenschaftlichen Studien zeigt, dass eine sichere, korrekt durchgeführte Abtreibung keinen langfristigen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat Frauen, die eine Abtreibung hatten, können danach genauso leicht oder schwer schwanger werden wie vor dem Eingriff. Die meisten Frauen erlangen ihre volle Fruchtbarkeit zurück, sobald sich ihr Zyklus normalisiert hat. Es ist wichtig zu betonen, dass die Schwierigkeiten, die einige Frauen nach einer Abtreibung erleben, oft nichts mit dem Eingriff selbst zu tun haben. Viele Frauen, die vor der Abtreibung Schwierigkeiten hatten, schwanger zu werden, könnten diese Herausforderungen weiterhin haben, aber sie sind nicht durch die Abtreibung verursacht.Neben den körperlichen Aspekten einer Abtreibung ist es auch wichtig, die emotionalen Auswirkungen zu berücksichtigen. Eine Abtreibung kann psychisch belastend sein, und Stress ist bekanntlich ein Faktor, der die Fruchtbarkeit beeinflussen kann. Es ist daher wichtig, sich Zeit zu nehmen, um sich emotional zu erholen und Unterstützung zu suchen, wenn nötig. Ein gesunder mentaler Zustand ist genauso wichtig wie die körperliche Gesundheit, wenn es um die Planung einer Schwangerschaft geht.Wenn Sie nach einer Abtreibung schwanger werden möchten, ist es ratsam, Ihrem Körper Zeit zur Erholung zu geben und sicherzustellen, dass Sie körperlich und emotional bereit sind. Bei Unsicherheiten oder wenn Sie Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, sollten Sie immer mit einem Arzt sprechen, der Sie individuell beraten kann.Wunschbaby Jahresrückblick
Seit Jänner 2018 bin ich am WIF als Facharzt tätig und seit Oktober dieses Jahres habe ich die ärztliche Leitung von meinem Vater, Wilfried Feichtinger, übernommen. Im April konnten wir unter der Leitung von Frau Dr. Nazira Pitsinis einen neuen Standort in Baden bei Wien eröffnen.Wir arbeiten ständig daran, durch Innovationen und Optimierungen an unseren Standorten Wien und Baden noch größere Erfolge für unsere Patientinnen und Patienten zu erzielen und unserer Rolle als Vorreiter der IVF in Österreich gerecht zu werden indem wir die neuesten Methoden einführen.Unseren Erfolg haben wir aber nicht zuletzt den hervorragenden Kontakten zu unseren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, diese zu pflegen und zu intensivieren.Wir freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und ein kinderreiches Jahr 2019.Kinderwunsch & Geruchssinn
Corona hat leider unser aller Leben verändert. Laut internationaler Studie beeinflusst eine Corona-Erkrankung den Geruchssinn, was widerum Auswirkungen auf das Lustempfinden hat. Mehr dazu erfahren Sie in dieser Podcast-Episode mit Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger und Mag. Julia Ecker.Fördert regelmäßiger Sex die Fruchtbarkeit?
Überraschenderweise zeigen Studien, dass regelmäßiger Sex – unabhängig von den fruchtbaren Tagen – die Fruchtbarkeit fördern kann. In diesem Beitrag erklären wir, wie häufiger Geschlechtsverkehr die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern unterstützt, warum „Sex nach der Uhr“ oft kontraproduktiv ist und wie Paare ihr Liebesleben entspannt gestalten können. Erfahren Sie, wie Lust und Nähe Ihren Weg zum Wunschbaby ebnen können.Die Auswirkungen von regelmäßigem Sex auf die Fruchtbarkeit
Regelmäßiger Geschlechtsverkehr hat positive Effekte auf die Fruchtbarkeit – sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Empfehlung, Sex ausschließlich auf die fruchtbaren Tage rund um den Eisprung zu konzentrieren, zeigt die Forschung, dass häufiger Sex langfristig bessere Ergebnisse bringt.Positive Effekte bei Frauen
· Stärkung des Immunsystems: Häufiger Kontakt mit den Spermien des Partners macht den weiblichen Körper „offener“ für diese Zellen. Dies ist besonders in der zweiten Zyklushälfte wichtig, wenn sich der Embryo in die Gebärmutterschleimhaut einnistet. Studien zeigen, dass regelmäßiger Sex das Immunsystem an die Spermien und den Embryo anpasst, was die Einnistung erleichtert.· Höhere Progesteronwerte: Progesteron ist das Hormon, das die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung vorbereitet und die Schwangerschaft aufrechterhält. Bei sexuell aktiven Frauen wurden höhere Progesteronspiegel festgestellt, was die Fruchtbarkeit unterstützt.· Stressreduktion: Regelmäßiger, entspannter Sex senkt den Cortisolspiegel (Stresshormon), der den Menstruationszyklus und die Eierstockfunktion stören kann. Eine positive emotionale Verbindung stärkt das Wohlbefinden und damit indirekt die Fruchtbarkeit.Positive Effekte bei Männern
· Bessere Samenqualität: Zu lange Abstinenzphasen (länger als fünf Tage ohne Samenerguss) können die Samenqualität beeinträchtigen, da ältere Spermien an Beweglichkeit und Vitalität verlieren. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr sorgt für eine „frischere“ Spermienproduktion.· Optimale Frequenz: Studien zeigen, dass Paare, die jeden oder jeden zweiten Tag Sex haben, die höchste Fruchtbarkeit aufweisen, verglichen mit Paaren, die nur einmal pro Woche Geschlechtsverkehr haben. Kurze Abstinenzphasen (1–2 Tage) fördern eine hohe Spermienkonzentration und -beweglichkeit.Warum „Sex nach der Uhr“ problematisch sein kann
Viele Ratgeber empfehlen gezielten Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt des Eisprungs, um die fruchtbaren Tage optimal zu nutzen. Während dies für Paare sinnvoll sein kann, die sich aufgrund beruflicher oder räumlicher Trennung seltener sehen, führt „Sex nach der Uhr“ bei vielen Paaren zu Stress und Spannungen:· Psychologischer Druck: Der Fokus auf den Eisprung verwandelt Intimität in eine Pflichtaufgabe, was die Lust und die Beziehung belasten kann.· Eingeschränkte Spontaneität: Sex wird zum Planungsobjekt, was die Freude und Nähe mindern kann.· Vernachlässigung anderer Zyklusphasen: Häufiger Sex über den gesamten Zyklus hinweg fördert die Fruchtbarkeit stärker als ein einseitiger Fokus auf den Eisprung.Anstatt sich ausschließlich auf die fruchtbaren Tage zu konzentrieren, empfehlen Kinderwunschspezialisten, die Lust und das natürliche Verlangen in den Vordergrund zu stellen. Dies schafft eine entspannte Atmosphäre, die sowohl die Partnerschaft als auch die Fruchtbarkeit fördert.Praktische Tipps für Paare mit Kinderwunsch
Um die Fruchtbarkeit zu steigern und gleichzeitig die Freude an der Partnerschaft zu bewahren, beachten Sie folgende Tipps:· Regelmäßiger Geschlechtsverkehr: Streben Sie Sex alle 1–2 Tage an, unabhängig vom Zyklus. Dies maximiert die Chancen, den Eisprung zu treffen, und fördert die Spermien- und Immunanpassung.· Fokus auf Lust statt Pflicht: Lassen Sie Intimität von Spontaneität und Nähe leiten, nicht von einem starren Zeitplan. Kuscheln, Zärtlichkeiten und gemeinsame Zeit stärken die emotionale Verbindung.· Stressmanagement: Chronischer Stress kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Spaziergänge helfen, den Cortisolspiegel zu senken.· Gesunder Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung, moderate Bewegung und der Verzicht auf Schadstoffe wie Nikotin oder Alkohol fördern die Fruchtbarkeit bei beiden Partnern.· Psychologische Unterstützung: Wenn der Kinderwunsch zu großem Druck führt, kann eine psychologische Beratung helfen, die emotionale Belastung zu reduzieren und die Partnerschaft zu stärken.Die Rolle der psychologischen Unterstützung
Ein unerfüllter Kinderwunsch kann die Partnerschaft und das Liebesleben stark belasten. Viele Paare berichten, dass „Sex nach der Uhr“ die Freude an der Intimität mindert und die Beziehung in eine Krise führen kann. Eine psychologische Begleitung kann helfen, den Druck zu lindern, die Kommunikation zu verbessern und Strategien zu entwickeln, um die Partnerschaft zu stärken. Im Wunschbaby Institut Feichtinger bieten wir einfühlsame Beratung an, um Paare ganzheitlich zu unterstützen.Regelmäßiger Sex als Schlüssel zur Fruchtbarkeit
Die Forschung zeigt klar: Häufiger, entspannter Geschlechtsverkehr fördert die Fruchtbarkeit, indem er das Immunsystem, die Hormonbalance und die Samenqualität optimiert. Statt sich auf den Eisprung zu fokussieren, sollten Paare die Freude an der Intimität in den Vordergrund stellen. Wenn eine Schwangerschaft dennoch ausbleibt, stehen moderne Kinderwunschbehandlungen wie IVF oder ICSI zur Verfügung, um gezielt zu unterstützen.Ihr Weg zum Wunschbaby
Regelmäßiger Sex ist ein natürlicher Booster für die Fruchtbarkeit, aber auch die moderne Reproduktionsmedizin bietet zahlreiche Möglichkeiten, Ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Im Wunschbaby Institut Feichtinger begleiten wir Sie mit Expertise und Einfühlungsvermögen, sei es durch präzise Diagnostik, maßgeschneiderte Behandlungen oder psychologische Unterstützung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Weg zum Wunschbaby gestalten.Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende
Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten und lassen Sie sich individuell beraten! Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende im Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, St. Pölten oder Wien. Unsere Kinderwunschspezialisten beantworten Ihre Fragen und erläutern Ihnen, wie wir Sie auf Ihrem Weg zum Wunschbaby unterstützen können.Jetzt unverbindlich anmelden
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Sabine und Manuel
Zwillinge haben in unserer Familie Tradition. Ich – Sabine – hab eine Zwillingsschwester und seit Mitte Oktober bin ich Mutter von weiteren Zwillingsmädchen.
Das ist aber nicht die einzige Familientradition. Meine Schwester und ich, wir waren schon vor unserer Geburt „kleine Berühmtheiten“, denn wir waren die ersten Retortenzwillinge Europas.
Schon unsere Mutter vertraute damals Professor Feichtinger, obwohl 1982 die Künstliche Befruchtung noch eine ganz neue Methode in Österreich war. Ihr Vertrauen wurde - beim ersten Versuch - belohnt. Durch diese Entstehungsgeschichte war das Thema medizinische Unterstützung bei Kinderwunsch für uns nie ein Tabu. Meine Schwester Doris hatte Glück. Sie wurde auf ganz normalem Wege schwanger und ist mittlerweile Mutter zweier Kinder.
Bei mir ging’s nicht so einfach. „Da gehst zum Professor Feichtinger nach Wien“, sagte meine Mutter, als klar war, dass ich nicht auf natürlichem Wege schwanger werden konnte. Wie seinerzeit bei meiner Mutter wurde auch bei mir der Verschluss beider Eileiter diagnostiziert. Manuel und ich sind in weiterer Folge öfters nach Wien zur Behandlung gefahren und beim zweiten Versuch wurde ich mit Sabrina und Jasmin schwanger.
Meine Geschichte liest sich kurz und doch dürfte sie die erste IVF-Geschichte über zwei Generationen sein, welche durch „Pioniere“ der Medizin, wie eben Prof. Feichtinger und sein Team, Realität werden konnte!
Doris und Sabine (geb. 10.11.1982) & Sabrina und Jasmin (geb. 16.10.2006)


































