Was unsere Patienten sagen
Schlafrhythmus beeinflusst Risiko für Schwangerschaftskomplikationen
Bereits zuvor konnte gezeigt werden, dass ein unregelmäßiger Schlafrhythmus die weibliche Fruchtbarkeit negativ beeinflussen kann. Eine neue US-amerikanische Studie, veröffentlicht im renommierten Fachjournal Human Reproduction, geht nun einen Schritt weiter: Sie untersucht den Zusammenhang zwischen Schlafverhalten vor der Schwangerschaft und dem Auftreten von Komplikationen während der Schwangerschaft.Studie mit über 1.200 Frauen
Die Forscher:innen analysierten die Schlafgewohnheiten von mehr als 1.200 Frauen vor der Schwangerschaft und setzten diese in Relation zum späteren Schwangerschaftsverlauf. Das Ergebnis: Während sich die Schlafdauer – also ob Frauen kürzer oder länger schliefen – nicht signifikant auf das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen auswirkte, zeigte sich ein klarer Zusammenhang mit der Schlafenszeit.Frühere Einschlafzeiten senken das Risiko
Frauen, die regelmäßig früh ins Bett gingen, hatten ein signifikant geringeres Risiko für Komplikationen wie Frühgeburt, Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftshochdruck. Entscheidend scheint also weniger die Länge, sondern der Rhythmus des Schlafes zu sein – und insbesondere, ob dieser im Einklang mit der „inneren Uhr“ steht.Sozialer Jetlag als Risikofaktor
Ein besonderes Augenmerk richteten die Studienautor:innen auf den sogenannten sozialen Jetlag. Dieser beschreibt ein unregelmäßiges Schlafmuster, das durch berufliche oder soziale Verpflichtungen entsteht. Frauen, die vor der Schwangerschaft unter einem solchen sozialen Jetlag litten, hatten ein deutlich erhöhtes Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft.Fazit: Regelmäßiger Schlaf schützt Mutter und Kind
Ein regelmäßiger und natürlicher Schlaf-Wach-Rhythmus, im Einklang mit der inneren Uhr, kann also nicht nur unsere allgemeine Gesundheit verbessern – er wirkt sich auch positiv auf die Schwangerschaft aus und kann zukünftige Komplikationen vermeiden helfen. Für Frauen mit Kinderwunsch ist es daher sinnvoll, schon vor der Schwangerschaft auf gesunde Schlafgewohnheiten zu achten.Quelle:Freeman, J. R., Whitcomb, B. W., Bertone-Johnson, E. R., O’Brien, L. M., Dunietz, G. L., Purdue-Smithe, A. C.,…Mumford, S. L. (2025). Preconception sleep, pregnancy loss, and adverse pregnancy outcomes among women with a history of pregnancy loss. Human Reproduction. https://doi.org/10.1093/humrep/deaf074
Kinderwunsch & Rauchen
Welche Auswirkungen hat Rauchen auf die Fruchtbarkeit? Es ist grundsätzlich jedem bekannt, dass Rauchen negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Doch besonders die gefäßverengende Wirkung des Nikotins hat insbesondere auch negative Folgen für die Durchblutung der Eierstöcke und Hoden. Darüberhinaus lagern sich Beiprodukte des Rauchens bspw. in der Gebärmutterschleimhaut und weiteren Regionen ab. Welche Auswirkungen es auf die Eizell- und Spermienqualität gibt, wie sich Rauchen in Beuzg auf die Eizellreserve und die Menopause verhält und was sonst noch beim Thema Kinderwunsch & Rauchen wichtig ist, klärt Mag. Julia Ecker mit Priv. Doz. DDr. Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien in dieser Podcast Episode.Kinderwunsch & Körpergewicht
In dieser Episode spricht Dr. Alena Pichler vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden über den Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Fruchtbarkeit. Ein BMI zwischen 19 und 30 gilt als ideal -- sowohl Über- als auch Untergewicht können den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und zu Zyklusstörungen führen. Bei Frauen kann Übergewicht eine Insulinresistenz am Eierstock verursachen (besonders relevant beim PCO-Syndrom), während Untergewicht oft zum Ausbleiben der Menstruation führt.Bei Männern kann erhöhtes Fettgewebe die Östrogenproduktion steigern und die Spermienqualität verschlechtern -- auch die Einnahme von Testosteron/Anabolika wirkt sich negativ aus. Die gute Nachricht: Bereits eine moderate Gewichtsabnahme von 5-10 % kann die Wahrscheinlichkeit eines Eisprungs verdoppeln. Dr. Pichler betont, dass Crash-Diäten vermieden werden sollten und empfiehlt eine individuelle Beratung, die neben dem Gewicht auch Alter, Eierstockreserve und Spermiogramm berücksichtigt.Sehr geehrter Herr Professor, liebes Wunschbabyteam!
Spät aber doch wollen wir Ihnen freudestrahlend und überglücklich ein Foto von unserem B. übersenden, der gesund geboren wurde. Nochmals vielen Dank für die nette und vor allem erfolgreiche Betreuung in der Wunschbabyklinik. Familie S.Samenspende – Jetzt auch in Niederösterreich, Baden
In vielen Fällen wird für eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung die Samenprobe eines Spenders benötigt. Mit einer Samenspende können Sie diesen Paaren neue Hoffnung schenken und ihnen auf dem Weg zur eigenen Familie helfen.Wir eröffnen eine neue Samenbank im Wunschbaby Institut Feichtinger in Niederösterreich und suchen Männer, die mit einer Samenspende Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch helfen möchten. Mit Ihrer Spende schenken Sie Hoffnung und ermöglichen Familien die Chance auf ein eigenes Kind.Wer kann Samenspender werden?
Gesunde Männer zwischen 18 und 45 Jahren können Samenspender werden. Die gesundheitlichen und genetischen Voraussetzungen werden direkt bei uns in der Klinik überprüft. Zusätzlich profitieren Sie von einer umfassenden Samenanalyse, einem Gesundheitscheck und wichtigen Laboruntersuchungen.Wie läuft eine Samenspende ab?
Der erste Termin dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Dabei werden Ihre Gesundheitsdaten erfasst und offene Fragen in einem persönlichen Gespräch besprochen. Anschließend untersuchen wir Ihre Samenqualität und führen Bluttests auf relevante Infektions- und Erbkrankheiten durch.Sind die Ergebnisse unauffällig, können Sie bereits beim nächsten Termin mit der Samenspende beginnen. Die Proben werden sorgfältig aufbereitet, in mehreren Portionen eingefroren und für die spätere Behandlung von Paaren mit Kinderwunsch gelagert. Für Ihren Zeitaufwand und Ihr Engagement erhalten Sie selbstverständlich eine entsprechende Aufwandsentschädigung.Wie oft kann man spenden?
In Österreich ist eine Samenspende nur an einem Institut möglich. In der Regel reichen vier bis sechs Spendetermine aus. Die gewonnenen Proben dürfen dabei für maximal drei Familien verwendet werden.Anonymität und rechtliche Regelung
Die Samenspende erfolgt in Österreich in halb-anonymer Form. Ihre Identität bleibt gegenüber den Empfängerfamilien geschützt. Erst wenn ein durch die Spende entstandenes Kind das 14. Lebensjahr erreicht hat, kann es über die Kinderwunschklinik Auskunft über die Identität des Spenders erhalten.Warum Samenspender werden?
Mit wenigen Terminen können Sie einen wertvollen Beitrag leisten und Menschen dabei helfen, ihren größten Wunsch zu erfüllen. Gleichzeitig erhalten Sie wichtige Informationen über Ihre Fruchtbarkeit und Gesundheit. Für viele Spender ist es ein besonderes Gefühl zu wissen, dass sie Familien auf ihrem Weg zum Wunschkind unterstützen konnten.Lesen Sie mehr

Insemination
Bei leicht eingeschränkter Fertilität des Mannes (leicht verminderte Gesamtzahl der Spermien oder leicht verringerte Anzahl der schnell beweglichen Spermien) und unter der Voraussetzung, dass die Eileiter der Frau nicht verschlossen sind, ist die Intrauterine Insemination die Methode der Wahl. Darunter versteht man die künstliche Einbringung des Samens in die Gebärmutter.
Ist der Samen des Partners nicht fortpflanzungsfähig, stellt die heterologe Intrauterine Insemination mit dem Samen eines Spenders eine Möglichkeit zur Erfüllung des Kinderwunsches dar. Die Voraussetzung, dass bei der Frau die Eileiter durchgängig sind, muss gegeben sein.


































