Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & PMOS
Eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen hat einen neuen Namen: Aus dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) wird das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom - kurz PMOS.In dieser Episode erklärt Dr. Alena Pichler vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, warum jahrzehntelange Arbeit in diese Umbenennung geflossen ist: Viele Betroffene haben weder klassische Zysten, noch stehen die Eierstöcke allein im Mittelpunkt. Tatsächlich handelt es sich um eine komplexe hormonelle und stoffwechselbezogene Erkrankung, die den ganzen Körper betrifft. Inhaltlich, so stellt sie klar, ändert sich nichts - weder an den Diagnosekriterien noch an der Behandlung. Sie beschreibt die typischen Warnsignale (unregelmäßige oder ausbleibende Perioden, unerfüllter Kinderwunsch, Akne über das Jugendalter hinaus, verstärkte Körperbehaarung, Gewichts- und Stoffwechselprobleme), erläutert die Rolle von Androgenen und Insulinresistenz und zeigt den Behandlungsweg bei Kinderwunsch auf: Lifestyle-Modifikation als Basis, dann Letrozol zur Auslösung des Eisprungs (das in Studien besser abschneidet als das früher übliche Clomifen), gegebenenfalls kombiniert mit Metformin, und als weiterer Schritt die künstliche Befruchtung.Auch ohne Kinderwunsch ist die Behandlung wichtig - etwa antiandrogen bei hohem Leidensdruck oder mit der Pille, um über die regelmäßige Umwandlung der Gebärmutterschleimhaut das erhöhte Risiko für Gebärmutterkrebs wieder dem der Allgemeinbevölkerung anzugleichen. Ihr Wunsch: dass der neue Name den Blick auf die gesamte Erkrankung richtet - Stoffwechsel, Herz-Kreislauf- und mentale Gesundheit inklusive - und so zu früherer Diagnose, besserer Aufklärung und weniger Stigmatisierung führt.Liebes Wunschbaby Team
Unser größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Wir bedanken uns für die ausgezeichnete Unterstützung und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg. Fam. K.Kinderwunsch & CHIPSI-Methode: Innovative Samenselektion in der Kinderwunschbehandlung
Sie erklärt, wie der sogenannte „Chip“ funktioniert, der den natürlichen weiblichen Genitaltrakt nachahmt, und wie dadurch besonders gesunde und bewegliche Spermien für die Befruchtung ausgewählt werden können. Eine spannende Folge über Fortschritte in der Reproduktionsmedizin und innovative Wege zu besseren Behandlungsergebnissen.Seit 20 Jahren mehr soziale Gerechtigkeit bei Kinderwunsch in Österreich
Der IVF-Fonds ist für viele Paare in Österreich eine wertvolle Unterstützung, da bei einer Kinderwunschbehandlung entsprechende Kosten anfallen, die sich nicht jeder leisten kann. Wir freuen uns daher sehr, unseren Patientinnen hier im Rahmen dieser Förderung helfen zu können, ihren Kinderwunsch zu erfüllen.Zu Beginn wurden österreichweit noch weniger als 5.000 fondsunterstützte Kinderwunschbehandlungen durchgeführt, durch den wachsenden Bedarf und der guten Leistbarkeit wurden zuletzt knapp 11.000 Paare in ganz Österreich mit Unterstützung des IVF-Fonds behandelt.Im Rahmen der IVF-Fondsförderung gibt es natürlich Kriterien die zu berücksichtigen sind, wie etwa, dass zum Zeitpunkt des Behandlungsbeginnes die Frau das 40. Lebensjahr und der Mann das 50. Lebensjahr nicht überschritten haben darf. Darüber hinaus besteht der Anspruch auf Kostentragung für Paare in Ehegemeinschaft oder eheähnlicher Lebensgemeinschaft, d.h. ein Notariatsakt ist notwendig. Insgesamt übernimmt der Fonds vier Versuche.Prof. Wilfried Feichtinger gilt als „medizinischer Vater“ des ersten österreichischen IVF-Babys, das im Jahr 1982 in Wien auf die Welt kam und weltweit eines der ersten Kinder war, das auf diese Art das Licht der Welt erblickte. Das Wunschbaby Institut Feichtinger ist eines von mehr als 30 Kinderwunschzentren in Österreich und bietet die Fonds-Unterstützung seit dessen Einführung im Jahr 2000 an.Weitere Informationen und Vorgaben unter: https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Eltern-und-Kind/IVF-Fonds.htmlKinderwunsch & Resveratrol
Resveratrol ist ein pflanzliches Polyphenol, das unter anderem in Weintrauben vorkommt und seit vielen Jahren in der Anti-Aging-Medizin eingesetzt wird. Aktuelle Studien zeigen, dass Resveratrol die Anzahl der Mitochondrien in den Eierstöcken erhöhen kann – also jener „Zellkraftwerke“, die für Energie und Eizellreifung entscheidend sind. Auch auf die Samenqualität scheint der Stoff einen positiven Einfluss zu haben.Ergänzt wird Resveratrol im neuen Produkt Fertifate Reviva durch Spermidin, einen weiteren bioaktiven Stoff mit altersbremsenden Effekten. Gemeinsam zielen diese Inhaltsstoffe darauf ab, einen der häufigsten Faktoren bei unerfülltem Kinderwunsch positiv zu beeinflussen: das zunehmende Alter. Eine informative Episode über Prävention, moderne Supplementierung und neue Wege in der Fruchtbarkeitsmedizin.Lesen Sie mehr

Ferticheck Male – das Spermiogramm
„Zum Kindermachen braucht es immer zwei“ besagt eine alte Binsenweisheit. Oftmals macht die Frau den ersten Schritt und macht sich wenn es einige Zeit mit dem Nachwuchs nicht klappen will einen Termin bei ihrem Gynäkologen aus um sich abklären zu lassen. Was folgt sind zumeist mehrere Ultraschalluntersuchungen, Blutabnahmen zur Hormonbestimmung und Untersuchungen der Eileiterdurchlässigkeit.

Allerdings können wir in über 50%, also bei mehr als der Hälfte aller Kinderwunschpaare einen (Mit)Grund der Unfruchtbarkeit beim Mann finden. Ein ungesunder Lebenswandel, verspäteter Kinderwunsch und Infektionen (wie z.B. COVID) wirken sich auch beim Mann auf die Zeugungsfähigkeit aus.
Eine Untersuchung der männlichen Zeugungsfähigkeit ist deutlich einfacher und angenehmer als die der Frau. Deswegen macht es Sinn wenn sich der männliche Partner zeitgleich oder sogar vor seiner Partnerin untersuchen lässt.
Die männliche Fruchtbarkeitsabklärung, nichts leichter als das!
Um bei einem Mann die Zeugungsfähigkeit festzustellen genügt als erster Schritt ein Spermiogramm. Bei diesem wird die Menge, die Beweglichkeit und die Anzahl an normal geformten Samenzellen festgestellt. Idealerweise sollten Sie bei der Durchführung eines Spermiogramms 2-5 Tage keinen Samenerguss gehabt haben.
Eine kürzere „Karenzzeit“ führt zu einer Abnahme der Samenzellen, eine längere Karenzzeit zu einer Zunahme von qualitativ schlechten Spermien. Sollten bei Ihrem Spermiogramm Auffälligkeiten gefunden werden, empfehlen wir eine Kontrolle nach mindestens einem Monat. Wenn diese Auffälligkeiten danach noch immer bestehen können wir die für Sie optimale Behandlung gemeinsam mit Ihnen besprechen. Bei einer genaueren Untersuchung des Samens auf Bakterien kann oftmals eineEntzündung als Ursache des eingeschränkten Spermiogramms identifiziert werden.
Welcher Arzt/Labor ist für ein Spermiogramm zuständig?
Streng genommen ist kein spezieller Arzt zuständig. Wenn Sie Ihr Spermiogramm zur Abklärung Ihres aktuellen oder als Vorsorge für Ihren zukünftigen Kinderwunsch machen wollen, sind Sie bei uns genau richtig. Prinzipiell können Sie ein Spermiogramm auch bei ihrem Urologen oder im Labor durchführen lassen, allerdings können wir durch die direkte Beurteilung ihres Spermiogramms gleich die optimale Behandlung für Sie gemeinsam mit Ihnen festlegen.
Kann man ein Spermiogramm zu Hause machen?
Sie können Ihre Samenprobe zu Hause in einen sterilen medizinischen Becher abgeben und ins Wunschbaby Institut mitbringen. Die Samenprobe sollte dabei nicht älter als 45 Minuten bis zu uns ins Wunschbaby Institut transportiert werden und dabei körperwarm gehalten werden.
Für weitere Informationen beachten Sie auch unseren Blogbeitrag zum Thema Samenabgabe - Was muss ich beachten. Bei etwaigen Fragen, treten Sie gerne mit unseren Spezialisten für Eizellspende in Kontakt!
Jetzt Termin vereinbaren
Vereinbaren Sie gerne jetzt Ihren Spermiogramm Termin bei uns im Wunschbaby Institut Feichtinger telefonisch unter +43 1 877 77 75 oder kontaktieren Sie uns über das folgende Formular.


































