Was unsere Patienten sagen
Wunschbaby Erklärvideos: Auslösespritze
Dr. Irene Leibnitz erklärt es Ihnen in folgendem Video:
Kinderwunsch & CHIPSI-Methode: Innovative Samenselektion in der Kinderwunschbehandlung
Sie erklärt, wie der sogenannte „Chip“ funktioniert, der den natürlichen weiblichen Genitaltrakt nachahmt, und wie dadurch besonders gesunde und bewegliche Spermien für die Befruchtung ausgewählt werden können. Eine spannende Folge über Fortschritte in der Reproduktionsmedizin und innovative Wege zu besseren Behandlungsergebnissen.Schlafrhythmus beeinflusst Risiko für Schwangerschaftskomplikationen
Bereits zuvor konnte gezeigt werden, dass ein unregelmäßiger Schlafrhythmus die weibliche Fruchtbarkeit negativ beeinflussen kann. Eine neue US-amerikanische Studie, veröffentlicht im renommierten Fachjournal Human Reproduction, geht nun einen Schritt weiter: Sie untersucht den Zusammenhang zwischen Schlafverhalten vor der Schwangerschaft und dem Auftreten von Komplikationen während der Schwangerschaft.Studie mit über 1.200 Frauen
Die Forscher:innen analysierten die Schlafgewohnheiten von mehr als 1.200 Frauen vor der Schwangerschaft und setzten diese in Relation zum späteren Schwangerschaftsverlauf. Das Ergebnis: Während sich die Schlafdauer – also ob Frauen kürzer oder länger schliefen – nicht signifikant auf das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen auswirkte, zeigte sich ein klarer Zusammenhang mit der Schlafenszeit.Frühere Einschlafzeiten senken das Risiko
Frauen, die regelmäßig früh ins Bett gingen, hatten ein signifikant geringeres Risiko für Komplikationen wie Frühgeburt, Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftshochdruck. Entscheidend scheint also weniger die Länge, sondern der Rhythmus des Schlafes zu sein – und insbesondere, ob dieser im Einklang mit der „inneren Uhr“ steht.Sozialer Jetlag als Risikofaktor
Ein besonderes Augenmerk richteten die Studienautor:innen auf den sogenannten sozialen Jetlag. Dieser beschreibt ein unregelmäßiges Schlafmuster, das durch berufliche oder soziale Verpflichtungen entsteht. Frauen, die vor der Schwangerschaft unter einem solchen sozialen Jetlag litten, hatten ein deutlich erhöhtes Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft.Fazit: Regelmäßiger Schlaf schützt Mutter und Kind
Ein regelmäßiger und natürlicher Schlaf-Wach-Rhythmus, im Einklang mit der inneren Uhr, kann also nicht nur unsere allgemeine Gesundheit verbessern – er wirkt sich auch positiv auf die Schwangerschaft aus und kann zukünftige Komplikationen vermeiden helfen. Für Frauen mit Kinderwunsch ist es daher sinnvoll, schon vor der Schwangerschaft auf gesunde Schlafgewohnheiten zu achten.Quelle:Freeman, J. R., Whitcomb, B. W., Bertone-Johnson, E. R., O’Brien, L. M., Dunietz, G. L., Purdue-Smithe, A. C.,…Mumford, S. L. (2025). Preconception sleep, pregnancy loss, and adverse pregnancy outcomes among women with a history of pregnancy loss. Human Reproduction. https://doi.org/10.1093/humrep/deaf074
Aus unserem „Tuho wa bohu“ ...
... unserem glücklichen „Chaos“ schicken wir Ihnen gern ganz herzliche Grüße. A. und S. sind ein Segen. Etwas anstrengend aber sehr beglückend, wobei die Anstrengung nur in der Fülle der Aufgaben besteht, nicht in deren Charakter. Ihr Leben ist sicher auch sehr sehr dicht - dafür wünschen wir ihnen Freude, Humor und immer ausreichend Kraft. In Dankbarkeit Ihre U. H.Kinderwunsch und Vaginismus
In dieser Episode spricht Dr. Zeliha Dagdepen - Expertin und Gründerin eines eigenen Vaginismuszentrums - am Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien über ein oft verschwiegenes Thema: Vaginismus, das unwillkürliche Blockieren der Beckenbodenmuskulatur, das eine Penetration verhindert. Rund 1 bis 2 % der Frauen sind betroffen, doch aus Scham und dem Gefühl des Versagens dauert es oft Monate oder Jahre bis zum ersten Schritt.Dr. Dagdepen erklärt, wie Vaginismus eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg erschweren oder verhindern kann, welche körperlichen und psychischen Ursachen dahinterstecken (von anatomischen Faktoren bis zu Traumata, Erziehung und Erwartungsdruck) und woran Betroffene das Problem erkennen. Sie beschreibt den Ablauf von Anamnese und einfühlsamer gynäkologischer Untersuchung, die Behandlungsmöglichkeiten - von Atem-, Dehn- und Dilatatorenübungen über die Einbindung des Partners bis hin zu Botox - und wie eine Kinderwunschbehandlung (IVF, Punktion und Ultraschall in Sedierung) auch dann gelingt, wenn Geschlechtsverkehr nicht möglich ist. Ihre ermutigende Botschaft: Vaginismus ist zu nahezu 100 % heilbar - entscheidend sind Erkennen, darüber reden und sich Unterstützung holen.Lesen Sie mehr

Ursachen bei der Frau
Hormonell bedingte Sterilität
Der weibliche Zyklus ist ein sehr komplexer Regelkreis, der durch eine Vielzahl hormoneller Einflüsse gesteuert wird. Hormonelles Ungleichgewicht kann zur Störung der Eizellreifung, zu fehlendem Eisprung und zu unzureichender Gelbkörperbildung führen.
Ursachen dafür können sein:
- erhöhter Anteil an männlichen Hormonen
- außergewöhnliche Stresssituation
- extreme körperliche Belastung (z. B. Leistungssport)
- starkes Untergewicht (rasche Gewichtsreduktion, Magersucht, Bulimie)
- starkes Übergewicht
- Schilddrüsenfunktion
- Tumore (sehr selten)
Eileiterbedingte Sterilität
Die Eileiter sind Ort der Befruchtung und "Transportmittel" für befruchtete Eizellen in Richtung Gebärmutterhöhle.
Sie können in ihrer Funktion eingeschränkt, komplett oder teilweise verschlossen sein. Ursachen dafür können sein:
- aufsteigende Entzündungen
- Verwachsungen und Vernarbungen durch vorangegangene Operationen
- vorangegangene Eileiterschwangerschaften (ev. wurden die Eileiter entfernt)
- Endometriose
- Eileiterunterbindung
Endometriose
Bei etwa 15 Prozent aller Frauen mit Kinderwunsch wird Endometriose diagnostiziert. Darunter versteht man das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter wie z.B. an Eierstöcken, Eileitern, Darm, Harnblase oder Bauchfell. Die genaue Ursache ihrer Entstehung und warum sie die natürliche Empfängnis erschwert ist noch weitgehend ungeklärt.
PCO (Polyzystisches Ovar)
"Polyzystisch" bedeutet "viele Zysten" und man verwendet diesen Ausdruck, um das Darstellungsbild der Eierstöcke im Ultraschall zu beschreiben. Bei diesen "vielen kleinen Zysten" handelt es sich eigentlich um viele kleine Eibläschen, deren Heranreifen durch erhöhten Anteil männlicher Hormone verhindert wird. Als Ursache für die Enstehung eines PCO-Syndroms vermutet man eine Störung im Insulinstoffwechsel.
Immunologisch bedingte Sterilität
Aufgrund einer Fehlfunktion der körpereigenen Abwehr werden Spermien oder befruchtete Eizellen vom Immunsystem der Frau als „fremd“ erkannt und „bekämpft“. Dadurch ist eine Befruchtung der Eizelle oder die Einnistung eines Embryos in die Gebärmutter nicht möglich. Für wiederholte Fehlgeburten
können ebenfalls immunologische Fehlreaktionen verantwortlich sein.
Veränderungen an Gebärmutterhals und Gebärmutter
Durch Vernarbungen und Verschlüsse nach Entzündungen oder Operationen kann den Spermien der Weg durch den Gebärmutterhals bzw. die Gebärmutter in Richtung der Eileiter erschwert bzw. vollständig verhindert werden. In nur ganz seltenen Fällen sind angeborene Fehlbildungen an Gebärmutterhals oder Gebärmutter Ursache unerfüllten Kinderwunsches.
Alter als Ursache für unerfüllten Kinderwunsch
Bei Frauen sind von Geburt an bis zu 400.000 Eizellen angelegt. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Anzahl aktiver und ruhender Follikel ab und ebenso deren Reaktion auf Hormone. Dies hat zur Folge, dass Eizellen nicht immer optimal heranreifen können und es häufiger zu Zyklen ohne Eisprung kommt.
Von wesentlicher Bedeutung ist auch die „Alterung der Eizellen“. Sie führt zu chromosomalen Veränderungen, welche zu keiner Befruchtung der Eizelle, keiner Einnistung eines Embryos oder sogar zu Fehlgeburten führen können.


































