Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & Spermiogramm
Die Analyse der männlichen Samenflüssigkeit ist im Rahmen einer Kinderwunsch-Behandlung von zentraler Bedeutung. Anzahl, Beweglichkeit und Aussehen der Samenzellen werden dabei untersucht und zeigen häufig die Ursachen bei einem unerfüllten Kinderwunsch auf. Mehr zu diesem wichtigen Thema erfahren Sie in dieser Podcast-Episode mit Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger und Mag. Julia Ecker.Kinderwunsch & Follikelpunktion
Die Follikelpunktion dauert etwa 3-5 Minuten und dient dazu, die in den etwa 1-2 Wochen davor stimulierten Eibläschen und die darin enthaltenen Eizellen abzupunktieren, um sie im Anschluss entweder einzufrieren, oder mit dem Samen des Partners oder eines Spenders zu befruchten und ein paar Tage später zurück in die Gebärmutter zu setzen. Wann diese Punktion stattfindet, was davor zu beachten ist und was sonst noch wichtig zu diesem Thema ist, erfahren Sie in dieser Podcast Episode mit Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger und Mag. Julia Ecker.Sehr geehrtes Team, Prof. Feichtinger
Meine Zwillinge wurden am 11.03. gesund geboren. Unsere Familie ist perfekt und unsere Kinder bereiten uns sehr viel Freude. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Sie haben uns geholfen einen lang ersehnten Traum zu verwirklichen. Liebe Grüße K.Aspartam beeinträchtigt männliche und weibliche Fruchtbarkeit
Kürzlich warnte die Weltgesundheitsorganisation vor einem gesteigerten Krebsrisiko durch die Einnahme des Süßstoffes Aspartam. Hierbei zeigte sich jedoch, dass das Krebsrisiko erst bei stark erhöhten Einnahmemengen ansteigt. Aspartam kann jedoch auch deutlich früher im Leben Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Vor kurzem konnte im Tierversuch nachgewiesen werden, dass sich Aspartam negativ auf die Samenqualität auswirkt. Die Samenqualität scheint durch Aspartam deutlich eingeschränkt zu werden. Es wurde bei Tieren, welche Aspartam ausgesetzt wurden, sowohl eine reduzierte Beweglichkeit der Samenzellen als auch eine erhöhte Rate an DNA-Schäden beobachtet. Auch bei Frauen scheint sich Aspartam negativ auf die Fruchtbarkeit auszuwirken. In einer Studie an über 500 Frauen konnte festgestellt werden, dass Aspartam in einer Menge von mehr als zwei Softdrinks täglich eine negative Auswirkung auf die Entwicklung früher menschlicher Embryonen und die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit hat. So hatten Frauen mit mehr als zwei aspartamhaltigen Getränken im Rahmen einer künstlichen Befruchtung weniger Blastozysten. In einer weiteren Studie konnte dieser Einfluss auf die weibliche Fruchtbarkeit bestätigt werden. Außerdem wurde beobachtet, dass sich ein erhöhter Aspartamkonsum negativ auf die Eierstockreserve auswirkt und zu erhöhten Werten an Sauerstoffradikalen im Eierstock führt. Im Falle eines Kinderwunsches würde ich sowohl Frauen als auch Männern dazu raten keine Softdrinks, die Aspartam enthalten, zu sich zu nehmen. Paaren mit Kinderwunsch rät der Experte auch den Zuckerkonsum zu reduzieren, denn die negativen Auswirkungen von Zucker auf Schwangerschaft und Fruchtbarkeit sind schon länger bekannt. Studien belegen, dass schon der tägliche Konsum von einem zuckerhaltigen Getränk die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden um 25 Prozent verringert. Und die Fruchtbarkeit von Männern sinkt um 33 Prozent. Quellen:Anbara, H., Sheibani, M. T., & Razi, M. (2020). Long-Term Effect of Aspartame on Male Reproductive System: Evidence for Testicular Histomorphometrics, Hsp70-2 Protein Expression and Biochemical Status. Int J Fertil Steril, 14(2), 91-101. https://doi.org/10.22074/ijfs.2020.6065
Chen, Y. C., Yeh, Y. C., Lin, Y. F., Au, H. K., Hsia, S. M., Chen, Y. H., & Hsieh, R. H. (2022). Aspartame Consumption, Mitochondrial Disorder-Induced Impaired Ovarian Function, and Infertility Risk. Int J Mol Sci, 23(21). https://doi.org/10.3390/ijms232112740
Setti, A. S., Braga, D. P. d. A. F., Halpern, G., Figueira, R. d. C. S., Iaconelli, A., & Borges, E. (2018). Is there an association between artificial sweetener consumption and assisted reproduction outcomes? Reproductive BioMedicine Online, 36(2), 145-153. https://doi.org/https://doi.org/10.1016/j.rbmo.2017.11.004
Hatch, Elizabeth E.a; Wesselink, Amelia K.a; Hahn, Kristen A.a; Michiel, James J.a; Mikkelsen, Ellen M.b; Sorensen, Henrik Toftb; Rothman, Kenneth J.a,c; Wise, Lauren A.a (2018) Intake of Sugar-sweetened Beverages and Fecundability in a North American Preconception Cohort https://journals.lww.com/epidem/Fulltext/2018/05000/Intake_of_Sugar_sweetened_Beverages_and.8.aspx
Ferticheck female – die Bestimmung der weiblichen Fruchtbarkeit
In der westlichen Welt wird der Kinderwunsch aus unterschiedlichsten Gründen immer weiter nach hinten verlagert. Viele Frauen machen sich deswegen Sorgen um ihre Fruchtbarkeit. Mit zunehmendem Alter sinkt nämlich die Eizellreserve stark ab, es können aber auch Eileiterverklebungen durch Entzündungen oder Operationen im Laufe des Lebens entwickeln welche einen Transport von Samenzellen zur Eizelle bzw. von Embryos in die Gebärmutter blockieren. Gerade wenn erst ab Mitte 30 an die Erfüllung des Kinderwunsches gedacht wird sollten Paare möglichst frühzeitig bezüglich ihrer Fruchtbarkeit Bescheid wissen.Der Hormonstatus zum Zyklusbeginn
Der hormonelle Kreislauf der Frau ist ein sensibles, aufeinander abgestimmtes System in dem mehrere Hormone eine wesentliche Rolle spielen. Diese Hormone werden sowohl im Gehirn, in der Schilddrüse, im Eierstock sowie in der Nebennierenrinde gebildet. Bereits kleinere Abweichungen können hierbei eine Schwangerschaft erschweren weshalb zumeist einer der ersten Schritte einer Kinderwunschabklärung der Hormonstatus zu Zyklusbeginn (also während der ersten Tage der Blutung) ist. In diesem Hormonstatus können sowohl Rückschlüsse auf die Eierstock-, Schilddrüsen- sowie Hirnanhangsdrüsen-Funktion gezogen werden. Wenn Sie einen Hormonstatus bei uns durchführen möchten, melden Sie sich bei Einsetzen Ihrer Menstruation einfach bezüglich eines Termins für eine Blutabnahme.Die Eizellreserve – das AMH
Jede Frau wird mit ihrer Eizellreserve geboren welche im Laufe des Lebens nach und nach aufgebraucht wird. Mit jedem Menstruationszyklus machen sich mehrere Eibläschen auf den Weg wovon sich ein Eibläschen durchsetzt. Der einfachste Weg um eine ausreichende Eierstockreserve festzustellen ist ein regelmäßiger Zyklus. Besonders kurze oder lange Abstände von einer Blutung bis zur nächsten können ein Hinweis auf eine zu niedrige oder zu hohe Eizellreserve sein. Der Frauenarzt kann mithilfe eines Abzählens der Antralfollikel – also der wachstumsbereiten Eibläschen am Eierstock auch Rückschlüsse auf die Eizellreserve ziehen. Die genaueste Bestimmung der Eizellreserve ist jedoch mithilfe des Anti-Müller-Hormons – AMH möglich. Über diese Blutabnahme erhält eine Frau eine exakte Information wie hoch die Eizellreserve und damit „wie voll“ der Eierstock noch ist. Besonders relevant ist dies bei Frauen mit Kinderwunsch, sowie bei Frauen mit vorangegangenen Operationen im Bauchraum, Endometriose oder PCO-Syndrom – alles Zustände die sich auf das AMH auswirken. Mithilfe des AMH Werts können wir auch abschätzen, wie viele Eizellen wir im Rahmen einer künstlichen Befruchtung gewinnen können. Sie können das AMH unabhängig vom Zyklustag gerne nach Terminvereinbarung bei uns im Institut abnehmen lassen.Die Eileiterdurchgängigkeit – HYCOSY
Ein Verschluss der Eileiter führt dazu, dass die Verbindung zwischen Gebärmutter und Eierstock dauerhaft unterbrochen ist. Es können keine Samenzellen zur Eizelle gelangen und befruchtete Eizellen gelangen nicht in die Gebärmutter um sich einzunisten. Es gibt mehrere Gründe, warum Eileiter verschlossen sind. Oftmals sind unbemerkte Entzündungen (z.B. durch Chlamydien) in der Vergangenheit die Ursache, aber auch eine Endometriose und angeborene Fehlbildungen können zu einem Eileiterverschluss führen. Leider bemerkt eine Frau nicht ob ihre Eileiter durchgängig sind oder nicht da ein Verschluss weder zu Schmerzen oder sonstigen Symptomen führt. Auch im normalen gynäkologischen Ultraschall sind verschlossene Eileiter nicht sichtbar. Um die Durchgängigkeit festzustellen muss mithilfe eines dünnen Katheters eine Flüssigkeit über die Eileiter gespült werden welche im Ultraschall sichtbar ist. Diese Untersuchung nennt sich HYCOSY (Hydrokontrastsonographie) und ist bei den meisten Frauen völlig schmerzfrei. Sie können eine HYCOSY gerne bei uns im Institut durchführen lassen, wir benötigen hierfür aktuelle vaginale Infektionsabstriche. Die Untersuchung wird üblicherweise in der ersten Zyklushälfte durchgeführt und die Fruchtbarkeit ist dank einem gewissen „Durchputzeffekt“ in den ersten Monaten nach der Untersuchung sogar etwas erhöht.Lesen Sie mehr

Baby-Post
Einige unserer Wunschbaby's welche in den letzten Jahren das Licht der Welt erblickt haben:
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