Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & DuoStim
Lange galt: Eizellen lassen sich nur in der ersten Zyklushälfte gewinnen. Heute weiß man, dass Eibläschen über den gesamten Zyklus verteilt in Wellen heranreifen - und genau das macht die Doppelstimulation, kurz DuoStim, möglich.In dieser Episode erklärt Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien, wie zwei vollständige Stimulationen mit zwei Eizellentnahmen in einen einzigen Monat passen: Start mit der Regelblutung, erste Entnahme nach rund zwei Wochen, und schon drei bis sechs Tage später beginnt ohne Wartezeit auf die nächste Regelblutung die zweite Stimulation in der Gelbkörperphase.Er erläutert, für wen sich das besonders eignet - Frauen mit erniedrigter Eierstockreserve und schlechtem Ansprechen auf die klassische Stimulation, Patientinnen unter Zeitdruck etwa vor einer Krebstherapie, und Paare mit Präimplantationsdiagnostik, die möglichst viele genetisch getestete Embryonen anstreben.Ebenso offen spricht er über die Kehrseite: die längere Östrogenwirkung und mögliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Brustspannen (im Vergleich zu neun Monaten Schwangerschaft aber kurz), den Verzicht auf einen frischen Transfer und die Tatsache, dass DuoStim in Österreich nur als Privatleistung möglich ist. Sein Fazit nach fünf bis sieben Jahren wissenschaftlicher Daten: Die zweite Zyklushälfte liefert Eizellen und Embryonen in vergleichbarer Zahl und Qualität wie die erste - nur eben deutlich schneller.Novavax und Kinderwunsch
Aufgrund der angeblichen „fehlenden Erprobung der mRNA Impfstoffe“ setzten viele ihr Vertrauen in ein geläufigeres Immunisierungsverfahren, wie es beispielsweise auch bei der Hepatitis B Impfung angewendet wird. Die größte Verunsicherung bei Frauen mit Kinderwunsch entstand durch das mediale Gerücht, die mRNA basierten Impfstoffe könnten unfruchtbar machen. Hier wurde vor allem auf social media Plattformen recht populärwissenschaftlich veranschaulicht, dass es eine Ähnlichkeit eines Basenpaares des Virusspikeproteins und eines Plazentaproteins (Syncytin 1) gäbe, und gebildete Antikörper sich so auch gegen das bei der Plazentation (Einnistung) wichtigen Proteins richten und Frauen unfruchtbar machen würden. Diese beschriebene Ähnlichkeit ist jedoch im molekularbiologischen Sinn nicht gegeben. (Biology 2021, 10(3), 238; https://doi.org/10.3390/biology10030238) Trotzdem blieb Skepsis zurück, die viele schwangere Frauen, oder Frauen in ihrer Kinderwunschplanung ungeimpft wartend auf den Totimpfstoff, doch einem erhöhten Risiko aussetzt.Der Totimpfstoff ist bisher in der Schwangerschaft von der STIKO nicht empfohlen. Auch wenn es denkbar sei, dass der Totimpfstoff in absehbarer Zeit, wie auch andere Totimpfstoffe während der Schwangerschaft angewandt werden könne, halte sie ein Ausharren ganz ohne Impfschutz im Hinblick auf die Sicherheit für Mutter und Ungeborenes für riskant.Der von der STIKO und den federführenden internationalen Gesellschaften für Gynäkologie, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin empfohlene Impfstoff von Biontech Pfizer wurde mittlerweile millionenfach angewandt wobei die Nutzen die Risiken bei weitem überwiegen.Sehr bemüht
Ich bin seit Anfang Dez. 2019 in Behandlung. Hr. Priv.Doz. Feichtinger sowie alle anderen Ärzte und das ganze Team hat sich um mich sehr bemüht, bin sofort schwanger geworden. Mein Wunsch ist das erste Mal in Erfüllung gegangen. Kann euch Priv.Doz. DDr. Feichtinger nur weiterempfehlen.Kinderwunsch & Fehlgeburten
Dr. Pichler erklärt, ab wann medizinisch von einer Häufung gesprochen wird und warum es unterschiedliche Definitionen gibt. Im Fokus stehen mögliche Ursachen wie genetische Veränderungen, Gerinnungsstörungen, immunologische Faktoren, hormonelle Einflüsse und Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut.Dr. Pichler gibt einen Überblick über sinnvolle diagnostische Schritte, individuelle Therapieoptionen und die Bedeutung eines gesunden Embryos für den Schwangerschaftsverlauf. Zudem spricht sie über die emotionale Belastung für betroffene Paare, die Rolle psychologischer Unterstützung und warum trotz mehrfacher Fehlgeburten die Chancen auf ein gesundes Kind oft weiterhin sehr gut sind. Eine aufklärende und zugleich Mut machende Episode.Kinderwunsch & Blutungen
Schmier- bzw. Zwischenblutungen sind etwas häufiges und können in jeder Phase des weiblichen Zyklus auftreten. Am häufigsten kommen dabei zwei Arten vor: Vor der Menstruationsblutung sowie rund um den Eisprung. Diese zeitlich begrenzten Blutungen sind prinzipiell kein Grund zur Sorge.Mehr dazu sowie über die Rolle des Progesterons, die Einnistung des Embryos und was Blutungen speziell in der Frühschwangerschaft bedeuten, erfahren Sie in dieser Podcast-Episode mit Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger und Mag. Julia Ecker.Lesen Sie mehr

Kryokonservierung von Hodengewebe
Sind im Ejakulat keine Spermien nachweisbar (Azoospermie), kann mittels einer percutanen (durch die Haut) Hodenpunktion bzw. einer offenen Hodenbiopsie (Hoden werden operativ freigelegt) Gewebe entnommen und unter dem Mikroskop auf das Vorhandsein von Spermien untersucht werden.
Werden in diesen Gewebsproben befruchtungsfähige Spermien gefunden, können diese kryokonserviert werden und im Bedarfsfall aufgetaut und zur Befruchtung der Eizellen mittels ICSI-Methode verwendet werden.


































