Kinderwunsch & DuoStim
Zweimal stimulieren, zweimal Eizellen gewinnen - und das innerhalb eines einzigen Monats. Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger erklärt, warum das biologisch überhaupt funktioniert, für wen sich DuoStim wirklich lohnt und warum die Methode in Österreich nicht vom IVF-Fonds gedeckt ist.

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Lange galt: Eizellen lassen sich nur in der ersten Zyklushälfte gewinnen. Heute weiß man, dass Eibläschen über den gesamten Zyklus verteilt in Wellen heranreifen - und genau das macht die Doppelstimulation, kurz DuoStim, möglich.
In dieser Episode erklärt Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien, wie zwei vollständige Stimulationen mit zwei Eizellentnahmen in einen einzigen Monat passen: Start mit der Regelblutung, erste Entnahme nach rund zwei Wochen, und schon drei bis sechs Tage später beginnt ohne Wartezeit auf die nächste Regelblutung die zweite Stimulation in der Gelbkörperphase.
Er erläutert, für wen sich das besonders eignet - Frauen mit erniedrigter Eierstockreserve und schlechtem Ansprechen auf die klassische Stimulation, Patientinnen unter Zeitdruck etwa vor einer Krebstherapie, und Paare mit Präimplantationsdiagnostik, die möglichst viele genetisch getestete Embryonen anstreben.
Ebenso offen spricht er über die Kehrseite: die längere Östrogenwirkung und mögliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Brustspannen (im Vergleich zu neun Monaten Schwangerschaft aber kurz), den Verzicht auf einen frischen Transfer und die Tatsache, dass DuoStim in Österreich nur als Privatleistung möglich ist. Sein Fazit nach fünf bis sieben Jahren wissenschaftlicher Daten: Die zweite Zyklushälfte liefert Eizellen und Embryonen in vergleichbarer Zahl und Qualität wie die erste - nur eben deutlich schneller.
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Der erste Schritt ist dabei wahlweise ein kostenloses 15 minütiges Orientierungsgespräch oder ein ausführliches einstündiges Erstgespräch in Wien oder Baden. Treffen Sie jetzt Ihre Auswahl:




























