Was unsere Patienten sagen
Nochmals ...
.. herzlichen Dank für alles, was Sie für uns getan haben. Eigentlich kann man es gar nicht in Worte fassen, was man empfindet, wenn das für uns fast Unmögliche doch noch „lebendig“ geworden ist. Familie P.Kinderwunsch und Behinderung
1.3 Millionen Menschen in Österreich leben laut einem Bericht des Gesundheitsministeriums mit einer Behinderung. Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert von den Staaten die Ermöglichung eines selbstbestimmten Lebens für betroffene Personen. So hat sich in den letzten Jahren vieles zum Positiven gewandt. Allerdings gehört auch ein oftmals vernachlässigtes Thema zur Selbstbestimmung mündiger Menschen – der Kinderwunsch.Immer wieder wenden sich Paare an uns, bei welchen ein oder beide Partner unterschiedliche Arten von körperlichen Einschränkungen haben, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Die Betroffenen haben oftmals bereits einen sehr langen, beschwerlichen Weg hinter sich und sie wurden nicht selten mit Vorurteilen konfrontiert. Dabei sind diese Menschen, welche aus verschiedensten Gründen wie Unfällen oder Erkrankungen körperliche Beeinträchtigungen erfahren haben in den allermeisten Fällen sehr gut in der Lage, ein selbstständiges Leben zu führen, einen Beruf auszuüben und eine Familie zu gründen. Medizinisch reicht es in den meisten Fällen unterstützend einzugreifen. Oft ist eine künstliche Befruchtung gar nicht notwendig. Körperliche Einschränkungen, die den Geschlechtsverkehr erschweren sind leicht zu umgehen, indem wir beispielsweise bei der Frau eine Insemination durchführen, also den Samen des Partners direkt in die Gebärmutter einbringen. So können wir Menschen mit körperlichen Einschränkungen helfen, diese soziale und medizinische Hürde erfolgreich zu bewältigen und sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen.Wunschbaby Podcast: Kinderwunsch & Menopause
In dieser spannenden Zeit haben Frauen Kinderwunsch und Karriereplanung häufig abgeschlossen und im Körper passiert einiges. Was genau Menopause bedeutet und was gesundheitlich alles zu beachten ist, erfahren Sie in dieser Podcast-Episode mit Dr. Nazira Pitsinis und Christian Wallner.Unfruchtbarkeit als Problem in Entwicklungsländern
Die weltweite Bevölkerung ist stark anwachsend und gerade in Entwicklungsländern in Afrika und Asien sind die Zuwachszahlen besonders stark. Deshalb wird auch in Fachkreisen das Problem der Unfruchtbarkeit in diesen Ländern oft ignoriert. Jedoch gibt es gerade in Afrika und Süd-Ost Asien die höchsten Unfruchtbarkeitsraten weltweit. In vielen dieser Länder wird die Unfruchtbarkeit vorwiegend als Problem der Frau gesehen. Betroffene Frauen werden oft von ihren Männern misshandelt und sozial ausgestoßen. Viele Männer in diesen Regionen nehmen sich, wenn eine Trennung nicht möglich ist, eine Zweitfrau. Aber auch für Männer kann eine Unfruchtbarkeit mit sozialem Ausschluss und damit einhergehen nicht „als echter Mann“ gesehen zu werden.
Behandlungsmöglichkeiten sind jedoch oft sehr aufwändig und wurden aufgrund steigender technischer Möglichkeiten in der westlichen Welt auch immer kostenintensiver und somit können sich viele betroffene Paare in Entwicklungsländern sich diese Therapie nicht leisten. Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger hat zu diesem Thema „Low cost infertility diagnosis and treatment – risks and opportunities“ Ende August einen Vortrag bei der „INTERNATIONAL CONFERENCE ON WOMEN, SAFETY AND HEALTH IN ASIA“ in Kathmandu, Nepal gehalten. Feichtinger hat mehrere einfache und kostengünstige Methoden aufgezeigt um auch in diesen Regionen der Welt Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch zu helfen und dafür appelliert dieses wichtige Thema nicht aus den Augen zu verlieren. Im Rahmen der Konferenz kam es ausserdem zu einem Besuch örtlicher Gesundheitseinrichtungen inklusive einer Diskussionsrunde mit Nepalesischen Frauen sowie zu einem regen Austausch mit lokalen Ärzten, Schwestern und Politikern.Mehr Informationen unter: https://nepal.ipas.org/international-conference/https://www.icwvh-in-asia.org
Abnehmen fördert Kinderwunsch
Eine Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Kinderwunschpatientinnen hebt die Chance auf eine Schwangerschaft und senkt das Risiko einer Fehlgeburt. Auch die Samenqualität kann durch eine Gewichtsabnahme bei übergewichtigen Männern wesentlich verbessert werden. Ich rate übergewichtigen Patientinnen daher stets zu einer Ernährungsumstellung und mehr Sport. Immer öfter unterziehen sich adipöse Frauen einer Magenbypass Operation. Dies kann allerdings in Folge einer Schwangerschaft auch Auswirkungen für das ungeborene Kind haben. Die Studie „Intrauterine Wachstumsverzögerung in der Spätschwangerschaft nach maternalem Magenbypass“ der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien hat belegt, dass schwangere Magenbypass-Patientinnen ihren ungeborenen Kindern nicht ausreichend Nahrung zuführen können. Durch die Umleitung der Nahrung, bzw. die Aufspaltung der einzelnen Nahrungsbestandteile, kommt es zu einem chronischen Nährstoffmangel sowie wiederholt erniedrigten Blutzuckerwerten, welche sich direkt auf das fetale Wachstum auswirken. Ziel der Studie war, das intrauterine Wachstum von Feten in Schwangerschaften nach maternaler Magenbypass Operation zu untersuchen. Dabei wurde an 43 Schwangerschaften nach maternalem Magenbypass und 43 Kontrollen geforscht. Das longitudinale fetale Wachstum wurde anhand von wiederholten Ultraschallmessung beobachtet.In Feten nach maternalem Magenbypass konnte eine deutliche Abflachung der Wachstums-Perzentilen von der Mitte bis zum Ende der Schwangerschaft beobachtet werden. Während sich in der Mitte der Schwangerschaft vergleichbare fetale Messwerte in beiden Gruppen zeigten, hatten Feten nach maternalem Magenbypass gegen Ende der Schwangerschaft deutlich kleinere Bauchumfänge. Neugeborene nach Magenbypass hatten ein signifikant niedrigeres Gewicht, vergleichbar mit jenen von an chronischem Hunger leidenden Müttern. Ich empfehle daher, eine Schwangerschaft nach Magenbypass-Operation engmaschig von Spezialisten zu überwachen und Nährstoffmängel entsprechend auszugleichen.Lesen Sie mehr

Eizellspende am Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien und Baden
Eine mögliche Form zur Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches ist die Eizellspende. Seit 2015 ist die Eizellspende in Österreich gesetzlich erlaubt. Frauen können sich für diese Therapie bis zum 45. Geburtstag entscheiden.
Eine Eizellspende kann bei Frauen, welche nicht mit ihren eigenen Eizellen schwanger werden zum ersehnten Wunschbaby verhelfen. Mögliche Gründe in denen wir Eizellspenden durchführen ist der vorzeitige Wechsel (POF – Premature Ovarian Failure), wiederholte frustrane IVF Versuche bei einer stark erniedrigten Eierstockreserve und wenn aus eigenen Stimulationen keine gesunden Embryo gewonnen werden konnten.
Im Großteil der Länder, in denen Eizellspende als Therapiemöglichkeit erlaubt ist, erfolgt die Eizellspende anonym. In Österreich sind jedoch nur „offene Spenden“ möglich. Das Kind kann hiernach mit dem vollendeten 14. Lebensjahr die Identität der Spenderin erfahren.
Wir kooperieren mit international bekannten Eizellbanken. Sämtliche Spenderinnen müssen die strengen, vom österreichischem Gesetz festgelegen Untersuchungen durchlaufen. Dadurch können wir für unsere Patientinnen und Patienten die optimale Spenderin gewährleisten. Es ist jedoch auch möglich eine Spenderin aus dem Bekanntenkreis mitzubringen, zum Beispiel eine Familienangehörige oder Freundin wenn diese den 30. Geburtstag noch nicht erreicht hat.
Bei unserem ersten Beratungsgespräch erfahren Sie alle nötigen Informationen zum Thema Eizellspende- zur Vorbereitung auf die Behandlung, Spenderinnenselektion, Therapieablauf, zeitliche Aspekte, sowie Informationen zum geplanten Embryotransfer.
Bei etwaigen Fragen, treten Sie gerne mit unseren Spezialisten für Eizellspende in Kontakt! Weitere Informationen finden Sie auch auf dieser Seite.


































