Was unsere Patienten sagen
Corona erhöht Risiko männlicher Unfruchtbarkeit
Die Corona-Pandemie grassiert nun bereits seit über einem Jahr. Abgesehen von einer akuten Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus kann sich eine Infektion auch langfristig auf die Gesundheit auswirken. So wurde bei vielen, auch jungen Menschen nach einer Corona Infektion ein Post-Covid Syndrom festgestellt, welches durch Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten gekennzeichnet ist. Immer mehr Studien untersuchen deshalb die Langzeitfolgen einer COVID-19 Infektion. Eine soeben erschienene italienische Studie an 43 männlichen Probanden nach einer COVID-19 Infektion untersuchte die Samenqualität dieser Männer. Beunruhigender Weise wurde bei über einem Viertel aller getesteten Männer eine schwere Beeinträchtigung der Samenqualität festgestellt, bei einem Großteil konnten gar keine Samenzellen gefunden werden. Vor allem bei Männern mit einer schweren COVID-19 Infektion war dies besonders ausgeprägt. Viele Erkrankungen, wie beispielsweise eine Grippe, können durch hohe Körpertemperaturen zu einer Beeinträchtigung der Samenqualität führen.Allerdings wiesen die Männer in der vorliegenden Studie 4-8 Wochen nach einer Infektion noch immer stark reduzierte Samenparameter auf, was eine andere Ursache als die erhöhte Körpertemperatur wahrscheinlich macht. Trotz der Reduktion der Samenqualität konnte das SARS-CoV-2 Virus nicht in der Samenflüssigkeit nachgewiesen werden. Allerdings konnten in der Samenflüssigkeit stark erhöhte Entzündungswerte nachgewiesen werden. Ob der beobachtete Effekt dauerhaft oder reversibel ist, ist momentan noch unklar. Wir empfehlen deshalb allen Männern sich, wenn möglich, impfen zu lassen, um kein Risiko hinsichtlich ihrer späteren Zeugungsfähigkeit einzugehen. Männer, die bereits eine Corona Infektion hatten und einen zukünftigen Kinderwunsch haben, sollten nach einer Ausheilung eine Untersuchung der Samenflüssigkeit (sog. Spermiogramm) durchführen lassen.1. Gacci M, Coppi M, Baldi E, et al. Semen impairment and occurrence of SARS-CoV-2 virus in semen after recovery from COVID-19. Hum Reprod 2021.Hurra jetzt bin ich endlich da!
Bin ja noch so klein, aber so froh auf der Welt zu sein. Dank Ihrer Hilfe hat es meine Mama nach langem geschafft und mich ganz gesund auf die Welt gebracht. Dafür möchten wir uns herzlichst bedanken und sie bleiben für immer in unseren Gedanken. Familie T.Babypost von Alexa Sophie
Liebes Wunschbaby-Team,wir freuen uns Sie über die Geburt unserer Tochter Alexa Sophie am 25.01. informieren zu dürfen.Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal sehr herzlich beim gesamten Team für Alles bedanken!Wir hatten uns bei Ihnen von Beginn an sehr gut aufgehoben, sowie ausreichend informiert gefühlt.Das gesamte Team ist uns während des gesamten Behandlungszeitraumes stets freundlich, zuvorkommend.Und bemüht begegnet. Das wissen wir wirklich zu schätzen, da es keine Selbstverständlichkeit ist!Freundliche GrüßeFamilie H.
Zuverlässig, einfühlsam, menschlich & fachlich spitze!
Großes Lob an Dr. Michael Feichtinger, der es von der 1. Minute an geschafft hat, uns ein gutes Gefühl zu vermitteln! Mit viel Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit hat er uns durch die ganze Behandlung begleitet! Ohne Sie wäre unser großer Wunsch vermutlich nicht in Erfüllung gegangen! Auch einen großen Dank an Ihr ganzes Team, das sich durch Kompetenz und Freundlichkeit auszeichnet! 1000 Dank!Fortbildungsveranstaltung zum Thema Kinderwunschabklärung
Am 10.10.2019 hat Labors.at das WIF zu einer Fortbildungsveranstaltung für Kolleginnen und Kollegen sowie Interessenten eingeladen. Dabei ging es um das Thema „Methoden der Kinderwunschabklärung für Mann und Frau“. Neben meinem Vortrag „Kinderwunschabklärung – State of the art und Zukunftsperspektiven“, hat mein Kollege und Urologe Priv.-Doz. Dr. Markus Margreiter über „Andrologische Abklärung und Therapie beim Mann“ vorgetragen.
In den letzten 40 Jahren ist die Zahl der ungewollt kinderlosen Paare stark angestiegen, manche Autoren sprechen deshalb bereits von einer „Epidemie der Kinderlosigkeit“. Die Gründe hierfür sind vielseitig und können sowohl den männlichen Partner als auch die weibliche Partnerin betreffen. Die Kinderwunschabklärung wird einerseits immer spezifischer und detaillierter, andererseits sollte eine Erstabklärung und Betreuung bereits im niedergelassenen Bereich stattfinden. Anhand verschiedener klinischer- und Laboruntersuchungen kann hier bereits eine mögliche Therapie indiziert werden oder die PatientInnen zügig an ein Kinderwunschzentrum überwiesen werden; keinesfalls sollte jedoch unnötig Zeit verloren werden. Im Rahmen dieser Veranstaltung informierten wir über die aktuelle Abklärung von weiblichen und männlichen KinderwunschpatientInnen. Darüber hinaus gab ich einen Einblick in die künftigen personalisierten Methoden im Rahmen der neuen WIF Genetik FERTIFATE Panels.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Labors.at für die Einladung und freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen. Die Vorträge können unter den folgenden Links abgerufen werden: - Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Markus Margreiter, Urologe - Abklärung und Therapie der Männlichen Unfruchtbarkeit (pdf)
- Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger - Abklärung Kinderwunsch bei der Frau (pdf)
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Homologe Intrauterine Insemination
Darunter versteht man die künstliche Einbringung des Samens in die Gebärmutter.
Durch leichte hormonelle Stimulation versucht man, das Heranwachsen von 1–2 Eibläschen (Follikel) zu erzielen. Follikelwachstum und Aufbau der Gebärmutterschleimhaut werden mittels Ultraschalluntersuchungen beobachtet. Anhand der Größe der Follikel, Dicke der Schleimhaut und durch Ovulationstests kann der Eisprung in diesem Zyklus vorhergesagt werden. Meist wird dieser ab einer bestimmten Follikelgröße medikamentös induziert – damit ist der optimale Zeitpunkt für die Insemination festgelegt.
Der für die IUI (durch Masturbation) gewonnene Samen wird im Labor speziell aufbereitet. Dieser wird dann mittels einem dünnen, flexiblen Kunststoffschlau (Katheter) durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter der Frau eingebracht.
Dieser Vorgang verläuft in der Regel komplikationslos und ist mit keinen Schmerzen oder Missempfinden verbunden.
Durch diese "Abkürzung" des Weges, den die Spermien bewältigen müssen, erhofft man sich bessere Befruchtungsraten der Eizelle(n). Die Erfolgschancen, mit dieser Methode schwanger zu werden, liegen etwa bei 15–20 Prozent pro Zyklus.


































