Was unsere Patienten sagen
Liebes Team!
Wir möchten Ihnen auf diesem Weg nochmals unseren herzlichsten Dank aussprechen, besonders Frau Dr. Fischelmaier, die uns sehr einfühlsam betreute. Unser K. wurde bereits 2 Jahre alt. Er ist kerngesund, ganz lieb und aufgeweckt und hält uns ordentlich auf Trab. Was haben wir früher mit unserer Freizeit angestellt, als wir es 10 Jahre lang auf „normalem“ Weg probierten?-Keine Ahnung aber egal. Jedenfalls sind wir eine harmonische und ausgeglichene Familie. Alles Gute für Ihre weitere Zukunft wünschen Ihnen die glückliche Familie M.Kann man eine IVF-Behandlung machen, während man stillt?
Das Stillen hat einen direkten Einfluss auf den Menstruationszyklus und die Fruchtbarkeit. In den ersten Monaten nach der Geburt ist es üblich, dass der Eisprung aufgrund des Hormons Prolaktin, das während des Stillens freigesetzt wird, unterdrückt wird. Dies kann die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Schwangerschaft verringern, da der Zyklus möglicherweise noch nicht wieder regelmäßig ist oder der Eisprung gar nicht stattfindet.Sobald das Baby seltener gestillt wird oder Beikost erhält, kann der Hormonspiegel wieder sinken und der Zyklus normalisieren. Es ist wichtig zu wissen, dass der Eisprung oft zurückkehrt, bevor die erste Menstruation auftritt, weshalb es theoretisch möglich ist, auch während der Stillzeit schwanger zu werden.In der Regel raten Fruchtbarkeitsexperten davon ab, eine IVF-Behandlung durchzuführen, während man noch stillt. Dafür gibt es mehrere Gründe:- Hormonelle Medikamente: Während einer IVF-Behandlung werden hormonelle Medikamente eingesetzt, um die Eizellreifung zu stimulieren und den Eisprung zu kontrollieren. Diese Hormone können die Milchproduktion beeinflussen und möglicherweise in die Muttermilch übergehen, was ein Risiko für das gestillte Baby darstellen könnte.- Wechselwirkungen der Hormone: Das Stillhormon Prolaktin kann die Wirkung der Fruchtbarkeitsmedikamente beeinträchtigen und die Erfolgschancen einer IVF senken. Eine kontrollierte Stimulation der Eierstöcke kann schwieriger sein, wenn Prolaktin weiterhin in hohen Mengen im Körper vorhanden ist.- Stress und Erholung: Eine IVF-Behandlung kann körperlich und emotional anstrengend sein. Die Kombination aus der Pflege eines Neugeborenen, Stillen und der IVF-Behandlung könnte zusätzlichen Stress verursachen und die Erfolgschancen verringern. Zudem benötigt der Körper Erholung nach der Geburt, um eine erneute Schwangerschaft bestmöglich zu unterstützen.Während es keine absoluten medizinischen Verbote gibt, eine IVF-Behandlung während der Stillzeit zu beginnen, wird dies von den meisten Fachärzten nicht empfohlen. In speziellen Fällen, etwa wenn der Kinderwunsch sehr dringend ist und das Abstillen nicht sofort möglich erscheint, kann ein Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin darüber Aufschluss geben, ob eine IVF dennoch sinnvoll ist. Dabei sollte stets abgewogen werden, welche Risiken für die Behandlung und die Gesundheit des Kindes bestehen könnten.Die beste Vorgehensweise besteht darin, das Stillen zu beenden und dem Körper einige Monate Zeit zu geben, sich vollständig zu erholen und den Hormonhaushalt zu normalisieren. Sobald die Periode wieder regelmäßig einsetzt und die hormonellen Schwankungen durch das Stillen nicht mehr bestehen, sind die Erfolgsaussichten einer IVF-Behandlung höher. Dies gibt dem Körper die besten Chancen, auf die hormonelle Stimulation während der IVF anzusprechen und eine erfolgreiche Schwangerschaft zu ermöglichen.Wohlfühlend
Man kommt gerne, sehr freundlich.Zu dicke Männer neigen zu Unfruchtbarkeit
Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels sind bereits bekannte Risikofaktoren von Übergewicht. Ich aber auch vor der unterschätzten Gefahr von Unfruchtbarkeit bei übergewichtigen Männern. Denn Übergewicht wird, neben Lifestyle Faktoren wie Nikotin- und Alkoholkonsum einerseits und Umwelteinflüssen anderersiets, mit dem unerfüllten Kinderwunsch in Zusammenhang gebracht. Eine längere Dauer bis zur Erfüllung des Kinderwunsches, erhöhte Fehlgeburtsraten, wie auch schlechteren Schwangerschaftsraten sind oft dem Übergewicht geschuldet.Mehrere Forschungsteams haben sich mit dem Thema verminderte Fruchtbarkeit bei übergewichtigen Männern auseinandergesetzt.Niedrigere Hormonspiegel führen wiederum einerseits zu einem verringerten Lustempfinden, andererseits findet sich eine verminderte Spermienproduktion, zum Teil auch eine gestörte Spermienproduktion. Einzelne Samenzellen weisen gehäuft Kopf- oder Schwanzdeformationen auf. Über die veränderte Kommunikation der Hypothalamus-Hypophysenachse bei Adipositas, dem Regulationszentrum im Gehirn, wird außerdem eine höhere Hodentemperatur angenommen, die ebenso für die gestörte Samenproduktion verantwortlich zu sein scheint. Begleiterscheinungen bei Adipositas wie zum Beispiel Veränderungen der arteriellen Gefäßwände sind eine direkte Ursache für Erektionsstörungen durch verminderte Durchblutung der Schwellkörper im Penis. Auch wenn wir diese Beobachtungen in der täglichen Praxis bestätigen können, sind die genauen Wirkmechanismen auf biochemischer Ebene noch unklar.Gesunde Bewegungs- und Ernährungsroutinen in ihrer Wichtigkeit zu unterstreichen, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Aufklärung bei Kinderwunschpatienten. Lifestyleveränderungen, die zu einem gesünderen, ausgewogenen Lebensstil führen, bringen bei erfolgreicher Gewichtsreduktion oft eine erstaunliche Verbesserung der Spontanschwangerschaften.Wunschbaby Podcast: Kinderwunsch & Frühschwangerschaft
Woran merkt eine Frau eigentlich, dass sie schwanger ist? Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so einfach, denn jede Frau erlebt die ersten Wochen ihrer Schwangerschaft etwas anders. Mehr zu diesem spannenden Thema erfahren Sie in dieser Podcast-Episode mit Dr. Nazira Pitsinis und Christian Wallner.Lesen Sie mehr

Homologe Intrauterine Insemination
Darunter versteht man die künstliche Einbringung des Samens in die Gebärmutter.
Durch leichte hormonelle Stimulation versucht man, das Heranwachsen von 1–2 Eibläschen (Follikel) zu erzielen. Follikelwachstum und Aufbau der Gebärmutterschleimhaut werden mittels Ultraschalluntersuchungen beobachtet. Anhand der Größe der Follikel, Dicke der Schleimhaut und durch Ovulationstests kann der Eisprung in diesem Zyklus vorhergesagt werden. Meist wird dieser ab einer bestimmten Follikelgröße medikamentös induziert – damit ist der optimale Zeitpunkt für die Insemination festgelegt.
Der für die IUI (durch Masturbation) gewonnene Samen wird im Labor speziell aufbereitet. Dieser wird dann mittels einem dünnen, flexiblen Kunststoffschlau (Katheter) durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter der Frau eingebracht.
Dieser Vorgang verläuft in der Regel komplikationslos und ist mit keinen Schmerzen oder Missempfinden verbunden.
Durch diese "Abkürzung" des Weges, den die Spermien bewältigen müssen, erhofft man sich bessere Befruchtungsraten der Eizelle(n). Die Erfolgschancen, mit dieser Methode schwanger zu werden, liegen etwa bei 15–20 Prozent pro Zyklus.


































