Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & späte Schwangerschaft: Chancen, Risiken und medizinische Einblicke
Ab wann gilt eine Schwangerschaft medizinisch als „spät“? Welche Risiken bestehen für Mutter und Kind – und welche Chancen gibt es dennoch? Dr. Feichtinger gibt einen Überblick über medizinische, gesellschaftliche und individuelle Aspekte rund um Schwangerschaften ab 35 bzw. 40 Jahren. Eine spannende Folge für alle, die sich bewusst mit dem Kinderwunsch in späterem Alter auseinandersetzen möchten.Weltdiabetestag: Diabetes und Kinderwunsch – ein wachsendes Problem
Immer mehr junge Frauen bekommen aufgrund des westlichen Lebensstils die Diagnose „Diabetes“ gestellt. Diese Erkrankung kann sich negativ auf Mutter und Kind auswirken. Frauen mit Diabetes haben oftmals Zyklusunregelmäßigkeiten, seltener den Eisprung sowie Hormonstörungen bis hin zu vorzeitigen Wechseljahren. Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben oftmals zu große Kinder, leiden unter Geburtskomplikationen oder Fehlgeburten und erkranken im fortgeschrittenem Alter häufiger an der Zuckerkrankheit (Altersdiabetes). Als Risikofaktoren für Diabetes sind insbesondere Lebensstilfaktoren hervorzuheben. Übergewichtige Frauen haben ein stark erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken und auch bei Frauen über 35 Jahren ist das Risiko erhöht. Aber auch genetische Faktoren können eine Rolle spielen. So erkranken Frauen mit zuckerkranken Verwandten deutlich häufiger an Diabetes. Im Rahmen des Kinderwunsches wird auch das PCOS (polyzystisches Ovarsyndrom) oft mit Schwangerschaftsdiabetes in Verbindung gebracht. Es kann nämlich ein Teufelskreis zwischen PCOS, Übergewicht und Zuckerwerten bestehen, welche sich gegenseitig negativ beeinflussen können. So erhalten viele Frauen mit Kinderwunsch und PCOS Zuckersenker (Metformin) um einen regelmäßigeren Zyklus zu bekommen und schneller schwanger zu werden. „Durch eine Änderung des Lebensstils, gesunde Ernährung und Gewichtsabnahme können Frauen mit Diabetes ihre Fruchtbarkeit deutlich steigern. Die positiven Auswirkungen solcher Umstellungen auf die Schwangerschaft können gar nicht genug hervorgehoben werden,“ erklärt Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger, ärztlicher Leiter des Wunschbaby Institut Feichtinger.„Wir konnten in den letzten Jahren sowohl einen Anstieg des Alters unserer Kinderwunschpaare als auch des Körpergewichts aufgrund eines falschen Lebensstils feststellen weshalb die Diabetesraten bei Frauen mit Kinderwunsch stark zunehmen. Besonders übergewichtige Frauen mit einem PCO-Syndrom sollten im Hinblick auf ihre Blutzuckerwerte genau untersucht werden, da diese im Gegensatz zu normalgewichtigen Frauen mit PCOS ein deutlich erhöhtes Risiko haben Diabetes zu entwickeln und daher von einer Verbesserung der Blutzuckerwerte sehr profitieren,“ stellt Feichtinger fest.Liebes Wunschbaby Team!
Wir möchten uns für die fürsorgliche und kompetente Betreuung – vor allem in schwierigen Momenten- durch das Team des Institutes Feichtinger bedanken! Jeglicher Aufwand hat sich gelohnt, I. ist ein gesundes, fröhliches Baby! Herzliche Grüße an alle. Familie P.Wie die Schlafqualität unsere Fruchtbarkeit beeinflusst
Unser Schlaf wirkt sich in vielerlei Hinsicht auf unsere Gesundheit aus. Jede einzelne Zelle unseres Körpers hat eine innere Uhr, ein immerwährender Rhythmus dem unsere Körperfunktionen folgen. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits einige Studien zeigen konnten, dass sich Schlafmangel und Schichtarbeit einen Einfluss auf den weiblichen Zyklus, ein verfrühtes Einsetzen der Wechseljahre sowie die Ausbildung von chronischen Erkrankungen auswirken können.In einer neunen US-Amerikanischen Studie an knapp 200 Frauen mit Kinderwunsch wurde das Schlafmuster mithilfe von Smart-Watches beurteilt.Die Studie konnte zeigen, dass Frauen mit unregelmäßigen Schlafmustern deutlich länger brauchten um schwanger zu werden. Während Frauen mit sehr regelmäßigen Schlafmustern innerhalb eines Jahres zu etwa 70% schwanger wurden, konnten sich nur 20% der Frauen mit sehr unregelmäßigen Schlafmustern ihren Kinderwunsch erfüllen. Interessanterweise spielte die Schlafdauer selbst hierbei keine große Rolle.Wie genau sich ein unregelmäßiger Schlaf auswirkt ist hierbei noch weitgehend unbekannt. Es konnte gezeigt werden, dass sich unregelmäßige Schlafmuster auf das Hormonsystem auswirken können welche ihrerseits wieder die Fruchtbarkeit beeinflussen. Einerseits hat Melatonin, welches den Schlaf-Wach Rhythmus im menschlichen Körper steuert eine direkte Auswirkung auf die Fruchtbarkeit. Andererseits wirken sich Schlafmuster auch auf die Ausschüttung von FSH und LH welche im menschlichen Körper direkt für die Bildung von Eizellen und Samenzellen verantwortlich sind. Im Sinne unserer Fruchtbarkeit und Gesundheit im Allgemeinen sollten wir deshalb auf einen regelmäßigen Schlaf achten und uns damit etwas gutes tun. 1. Zhao P, Jungheim ES, Bedrick BS, et al. Sleep variability and time to achieving pregnancy: findings from a pilot cohort study of women desiring pregnancy. Fertility and Sterility. 2025/01/24/ 2025;doi:https://doi.org/10.1016/j.fertnstert.2025.01.019Danke
Sehr einfühlsames Team & der Herr Dr. Feichtinger ein sehr kompetenter Arzt der seinem Ruf gerecht war. Wir kommen ein zweites Mal wieder! Danke für unser kleines Wunder :)Lesen Sie mehr

Mentaltraining beim Kinderwunsch
Gerade beim unerfüllten Kinderwunsch ist der mentale Druck, den sehnlichsten Wunsch endlich erfüllt zu bekommen, besonders hoch. Ein Wunsch ist an sich eine positive Vision, für die es sich lohnt alle verfügbaren Mitteln einzusetzen. Wenn aber spürbar wird, dass der Wunsch sich gegen das eigene Wohl richtet, also eine so große, unbeherrschbare Macht über das Leben der Wünschenden bekommt, spreche ich dann eher vom „Verwünschen“.
Um die Vision wieder in die richtigen Distanz zu bringen um eigenmächtig etwas Positives beitragen zu können, ist es oft nötig, sich mit sich und seiner Biographie auseinander zusetzten. Unerfüllter Kinderwunsch über einen längeren Zeitraum stellt für viele Betroffene eine heftige Krise dar, die man aber nützen kann, um mehr über sich und sein Lösungspotential zu erfahren.
Im Mentaltraining werden Entspannungstechniken erlernt, die es ermöglichen, einen Blick in seine ganz persönliche Innenwelt zu gewinnen. In Form von inneren Bildern gibt der Körper Antworten auf die Frage nach den Bedürfnissen des Körpers. Dieses spezielle Wissen und die Möglichkeit der Umsetzung im Alltag kann dann gezielt für den optimalen Ausgleich des Körpers genützt werden. Der Umstand, dass die Frau eigenverantwortlich und eigenmächtig etwas zur Umsetzung Ihres Wunsches tun kann ist für viele Frauen in dieser Phase entspannend und heilsam zugleich.
Mehr Informationen finden sie unter meiner homepage: www.patchworkfamily.at
Dr. Sandra Elnekheli, Ärztin für Allgemeinmedizin, Dipl. Sexualberaterin und -pädagogin


































