Was unsere Patienten sagen
Danke für die Erfüllung unseres größten Wunsches!
B. und C. S.
Ernährung und Kinderwunsch
Ein ungesunder Lebensstil kann sowohl bei Männern als auch Frauen zu Unfruchtbarkeit führen oder diese zumindest mitbeeinflussen. Wichtige Nährstoffe sind dabei essenziell für die Ausbildung einer gesunden Schwangerschaft. Ein Über- sowie Untergewicht kann sowohl die Eizellbildung als auch Samenbildung und die Einnistung eines Embryos beeinträchtigen. Gleichzeitig kann ein Nährstoffmangel zu Fehlbildungen des Embryos und zum Verlust einer Schwangerschaft führen. „Viele Paare die unter Unfruchtbarkeit leiden haben das Gefühl keine Kontrolle über ihre Situation zu haben. Dabei ist gerade die Ernährung etwas, womit Kinderwunschpaare sehr viel bewirken können und die Kontrolle über ihren Kinderwunsch zumindest zum Teil zurückgewinnen können. Gemeinsam mit 3 Diätologinnen habe ich das Buch „Ernährung bei Kinderwunsch – Fruchtbarkeitssteigernde Lebensmittel und therapieunterstützende Ernährung für sie und ihn“ im Maudrich Verlag herausgegeben.Mithilfe dieses Buches finden Männer und Frauen während einer laufenden Kinderwunschtherapie Rezepte die ihre zugrundeliegenden Probleme positiv beeinflussen bzw. die Kinderwunschbehandlung positiv unterstützen können. Aber auch Paare die noch gar keine Kinderwunschtherapie in Anspruch genommen haben und sich nicht in ärztlicher Behandlung befinden können als ersten Schritt durch die 120 angeführten Rezepte ihren Lebensstil positiv beeinflussen und somit eine natürlich einsetzende Schwangerschaft unterstützen. Buch online kaufenKiffen reduziert Fruchtbarkeit
Allgemein bekannt ist, dass sich Nikotin negativ auf die Samen- und Eizellqualität auswirkt und rauchende Frauen deutlich reduzierte Schwangerschaftsraten haben. Bisher gab es jedoch keine klaren Daten, ob sich ein Cannabiskonsum ebenso auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Laut österreichischem Drogenbericht haben etwa ¼ aller Österreicherinnen und Österreicher im Laufe ihres Lebens Cannabis konsumiert. Einige westliche Länder (und einige US-Bundesstaaten) haben innerhalb der letzten Jahre schrittweise den Gebrauch von Cannabis legalisiert, weshalb auch besonders junge fruchtbare Frauen zunehmend Cannabis rauchen. Eine soeben erschienene US-Amerikanische Studie an über 1200 Patientinnen mit Kinderwunsch hat anhand von Harnproben Frauen mit Cannabiskonsum identifiziert. Die Ergebnisse dieser Studie sind durchaus bedenklich, da Frauen mit Cannabis-Missbrauch in den letzten 12 Monaten eine fast halbierte Wahrscheinlichkeit hatten, schwanger zu werden, obwohl sie häufiger Geschlechtsverkehr hatten als Frauen ohne Cannabiskonsum.Ein Grund für die reduzierte Fruchtbarkeit könnte eine direkte Beeinflussung von Cannabis auf den weiblichen Hormonhaushalt sein. So hatten Frauen mit Cannabisgebrauch in den letzten 12 Monaten deutlich abweichende Hormonwerte im Vergleich zu Frauen ohne Cannabiskonsum. Ob sich der Cannabiskonsum auch langfristig auf die weibliche Fruchtbarkeit auswirkt bleibt weiterhin fraglich. Feichtinger rät jedenfalls dazu, bei absehbarem Kinderwunsch möglichst lange vor der gewünschten Schwangerschaft aufzuhören, um keine negativen Überraschungen zu erleben. Studie:1. Mumford SL, Flannagan KS, Radoc JG, Sjaarda LA, Zolton JR, Metz TD, et al. Cannabis use while trying to conceive: a prospective cohort study evaluating associations with fecundability, live birth and pregnancy loss. Hum Reprod. 2021.
In den Medien
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter anderem hier: März 2021 - KroneCannabis senkt die Chance auf Kindersegen
Eine soeben erschienene US-Studie zeigt eine Halbierung der Schwangerschaftsraten bei Frauen mit Cannabiskonsum. Auch CBD Produkte können die männliche und weibliche Fruchtbarkeit reduzieren. weiterlesenMärz 2021 - Kurier
Frauenärzte warnen: Kiffen macht unfruchtbar
Auch bei Männern sinkt die Spermienqualität, wie Studien zeigen. weiterlesen
Zuverlässig, einfühlsam, menschlich & fachlich spitze!
Großes Lob an Dr. Michael Feichtinger, der es von der 1. Minute an geschafft hat, uns ein gutes Gefühl zu vermitteln! Mit viel Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit hat er uns durch die ganze Behandlung begleitet! Ohne Sie wäre unser großer Wunsch vermutlich nicht in Erfüllung gegangen! Auch einen großen Dank an Ihr ganzes Team, das sich durch Kompetenz und Freundlichkeit auszeichnet! 1000 Dank!Kinderwunsch trotz Krebs
Durch die zunehmende Effizienz der Krebsbehandlungen ist das Langzeitüberleben von KrebspatientInnen in den letzten Jahren rasant angestiegen. Vor allem junge PatientInnen, die von ihrer Krebserkrankung geheilt wurden, leiden jedoch mitunter an den Langzeitfolgen der Krebsbehandlung. So kann es bei einem Großteil der jungen Frauen und Männer die eine Chemotherapie oder Bestrahlung durchlaufen zu einer Schädigung der Eierstöcke bzw. Hoden kommen. In der Reproduktionsmedizin sind die Methoden mittlerweile so weit fortgeschritten, dass in vielen Fällen auch kurzfristig vor Beginn einer Chemo- oder Strahlentherapie noch eine Eizellentnahme und Kryokonservierung von Eizellen erfolgen kann und damit die ungewollte Kinderlosigkeit verhindert wird.Es kommen fast alle Krebsarten für eine fertilitätserhaltende Behandlung in Frage, besonders häufig sind junge Patientinnen jedoch von Blutkrebs (Leukämie, Lymphom, ...) sowie Brustkrebs betroffen. Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger befasst sich seit Jahren mit dem Thema Fertilitätserhalt und hat im Rahmen von internationalen Kooperationen mehrere Publikationen in internationalen Fachjournalen und Büchern zu diesem Thema verfasst. Er steht diesbezüglich in engem Kontakt mit dem renommierten Karolinska Institutet in Stockholm und hat dort, zusätzlich zu seiner Funktion als ärztlicher Leiter am Wunschbaby Institut Wien eine Post-Doc Stelle am Department für Onkologie im Bereich des Fertilitätserhalts. Seit 2019 ist das Wunschbaby Institut Feichtinger Mitgleid bei FertiPROTECT, der internationalen Netzwerkplattform für fertilitätsprotektive Maßnahmen.Lesen Sie mehr

Mentaltraining beim Kinderwunsch
Gerade beim unerfüllten Kinderwunsch ist der mentale Druck, den sehnlichsten Wunsch endlich erfüllt zu bekommen, besonders hoch. Ein Wunsch ist an sich eine positive Vision, für die es sich lohnt alle verfügbaren Mitteln einzusetzen. Wenn aber spürbar wird, dass der Wunsch sich gegen das eigene Wohl richtet, also eine so große, unbeherrschbare Macht über das Leben der Wünschenden bekommt, spreche ich dann eher vom „Verwünschen“.
Um die Vision wieder in die richtigen Distanz zu bringen um eigenmächtig etwas Positives beitragen zu können, ist es oft nötig, sich mit sich und seiner Biographie auseinander zusetzten. Unerfüllter Kinderwunsch über einen längeren Zeitraum stellt für viele Betroffene eine heftige Krise dar, die man aber nützen kann, um mehr über sich und sein Lösungspotential zu erfahren.
Im Mentaltraining werden Entspannungstechniken erlernt, die es ermöglichen, einen Blick in seine ganz persönliche Innenwelt zu gewinnen. In Form von inneren Bildern gibt der Körper Antworten auf die Frage nach den Bedürfnissen des Körpers. Dieses spezielle Wissen und die Möglichkeit der Umsetzung im Alltag kann dann gezielt für den optimalen Ausgleich des Körpers genützt werden. Der Umstand, dass die Frau eigenverantwortlich und eigenmächtig etwas zur Umsetzung Ihres Wunsches tun kann ist für viele Frauen in dieser Phase entspannend und heilsam zugleich.
Mehr Informationen finden sie unter meiner homepage: www.patchworkfamily.at
Dr. Sandra Elnekheli, Ärztin für Allgemeinmedizin, Dipl. Sexualberaterin und -pädagogin


































