Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch Gos & No-Gos
Dabei sollte gerade die Schwangerschaft eine schöne Zeit darstellen, die nicht nur von tausenden Geboten und Verboten begleitet wird. Welche Dinge wirklich beachtet werden sollen und wie man im Dschungel der Tipps eine gesunde Balance findet, klärt Mag. Julia Ecker mit Dr. Nazira Pitsins vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden in dieser Podcast Episode.Alles OK
Sehr freundliches und kompetentes Personal. Diese Klinik ist sehr zu empfehlen. Wir waren und sind sehr zufrieden.Unendlich grandiose & fachkompetente Betreuung
Vielen Dank für die Behandlung, einfühlsame & persönliche Betreuung. Man wird sofort namentl. begrüßt, alle einzelnen Daten sind bekannt. Danke Prof. Feichtinger + TeamVerschlossene Eileiter - Herausforderungen und Lösungen in der Reproduktionsmedizin
Diese Bedingung kann den Kinderwunsch vieler Paare erheblich beeinträchtigen, da sie den natürlichen Weg der Eizelle vom Eierstock zum Uterus blockiert und somit die Befruchtung verhindert. In der Reproduktionsmedizin gibt es jedoch effektive Ansätze, um dieses Hindernis zu überwinden und betroffenen Paaren zu einem eigenen Kind zu verhelfen. Die Eileiter spielen eine zentrale Rolle im weiblichen Reproduktionssystem, indem sie die Eizelle nach dem Eisprung zum Uterus transportieren, wo eine Befruchtung durch Spermien stattfinden kann. Verschlossene oder blockierte Eileiter können durch verschiedene Ursachen bedingt sein, darunter Entzündungen, Infektionen (z.B. durch Chlamydien), Endometriose oder vorangegangene chirurgische Eingriffe im Beckenbereich.Die Diagnose von verschlossenen Eileitern erfolgt in der Regel durch bildgebende Verfahren wie die Hysterokontrastsonographie (HYCOSI), eine spezielle Ultraschalluntersuchung, oder die Laparoskopie, eine minimal-invasive chirurgische Methode, die eine direkte Sicht auf die Eileiter und die Möglichkeit zur sofortigen Behandlung einiger Ursachen der Blockade bietet.Die Wahl der Behandlung hängt von der Ursache und dem Ausmaß der Blockade sowie von anderen individuellen Faktoren des Paares ab. Dazu zählen: Chirurgische Eingriffe, die in bestimmten Fällen eine Operation dazu beitragen können, die Durchgängigkeit der Eileiter wiederherzustellen. Die Erfolgschancen hängen von der spezifischen Situation ab und müssen gegen die Risiken abgewogen werden.Oftmals ist die In-vitro-Fertilisation die bevorzugte Methode bei verschlossenen Eileitern. Bei IVF werden Eizellen direkt aus den Eierstöcken entnommen und im Labor mit Spermien befruchtet. Die entstehenden Embryonen werden anschließend in die Gebärmutter eingepflanzt, was die blockierten Eileiter umgeht und die Chance auf eine Schwangerschaft erhöht. Die Erfolgsrate der Behandlung verschlossener Eileiter hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich des Alters der Frau, der Ursache der Blockade und der gewählten Behandlungsmethode. IVF bietet vielen Paaren die beste Chance auf Erfolg, insbesondere wenn andere Methoden fehlgeschlagen sind oder nicht geeignet sind. Verschlossene Eileiter stellen zwar eine Herausforderung für den Kinderwunsch dar, doch dank der Fortschritte in der Reproduktionsmedizin gibt es heute wirksame Behandlungsmöglichkeiten, die vielen betroffenen Paaren zu einem erfüllten Familienleben verhelfen können. Eine frühzeitige Diagnose und die Zusammenarbeit mit unseren Spezialisten sind entscheidend, um den besten Weg zur Erfüllung des Kinderwunsches zu finden.Kinderwunsch & Unfruchtbarkeit beim Mann: Interview mit Benedikt Schwan
Mit 41 Jahren wurde bei Herrn Schwan Unfruchtbarkeit diagnostiziert. In diesem Interview mit Julia Ecker spricht er über seinen Umgang mit dieser Diagnose, sowie seiner beachtlichen Recherche rund um das im wichtiger werdende Thema männliche Unfruchtbarkeit, welches mittlerweile in über 50% der Fälle mitgrund für einen unerfüllten Kinderwunsch ist.Lesen Sie mehr

Thomas (30) und Mariella (32)
Wir kannten einander schon seit 10 Jahren. Kinder wünschten wir uns seit fünf Jahren. Aber es klappte nicht. Viel zu viel Stress, sagten die einen, ihr müsst mal Pause machen, die anderen. Denkt nicht an euren Kinderwunsch, da klappt es sicher. Vor lauter guten Ratschlägen waren wir schon wirr im Kopf.
Mariella wurde von Monat zu Monat trauriger und verzweifelter. Die Tage, an denen die Blutungen begannen, waren jedes Mal schrecklich. Ihr Frauenarzt redete ihr gut zu, machte Ultraschalluntersuchungen und Eisprungtests und meinte, bei ihr sei alles in Ordnung. Eine weitere Abklärung wollten wir vorerst nicht. Wir versuchten es mit Entspannungsübungen, Homöopathie und Akupunktur. Wir fühlten uns entspannter, kräftiger, schwanger wurde Mariella dennoch nicht.
Wir führten lange Gespräche über unsere Beziehung und welche Bedeutung ein Kind für uns hätte. Ein Freund riet Thomas, doch einmal zum Urologen zu gehen. Wieso hatten wir nicht früher daran gedacht. Dieser veranlasste ein Spermiogramm. "OAT Syndrom" – zu wenig Spermien und zu schlecht bewegliche, lautete der Befund. Mein Arzt erklärte mir, dass es schwierig werden könnte, schwanger zu werden. Na, das wussten wir schon.
Ich dachte mir, ich bin kein richtiger Mann und verzweifelte fast. Irgendwie hatte ich das Gefühl, meine Identität verloren zu haben. Sex machte keinen Spaß mehr und wir schliefen nur mehr selten miteinander, meistens geplant zur Zeit des Eisprungs – vielleicht klappt es doch.
Mariellas Gynäkologie riet uns, an künstliche Befruchtung zu denken. Wir fielen aus allen Wolken. Künstliche Befruchtung – wir! – das ist doch das Problem der anderen. Es folgte eine völlig chaotische Zeit. Wem konnten wir uns anvertrauen? Freunden, Familie – was würden die denken? Schließlich fassten wir Mut und sahen uns im Internet um. Wir vereinbarten einen Erstgesprächstermin im Wunschbabyzentrum.
Antonia, geboren am 18. 6.


































