Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & Präimplantationsdiagnostik mit Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger
Zusammen mit Univ. Prof. Dr. Wilfried Feichtinger wurde erstmals eine Präimplantationsdiagnostik am Polkörper der Eizelle durchgeführt. Was das genau bedeutet, wie es dazu gekommen ist und vieles mehr erfahren Sie in dieser Podcast-Episode.Liebes Wunschbaby Team!
Am 7. November erblickte unser Sohn J. das Licht der Welt!
Anlässlich möchten wir uns herzlich für die ausgezeichnete Begleitung bei der Erfüllung unseres Kinderwunsches bedanken. Wir haben uns jederzeit gut aufgehoben und unterstützt gefühlt.
Allen Paaren die noch auf dem Weg zu ihrem Wunschbaby sind, wollen wir mit unserem Beispiel Mut machen und halten für sie fest die Daumen.
J. und seine glücklichen Eltern
Sehr zufrieden
Wir wurden sehr freundlich empfangen (Die wohl freundlichste und netteste Dame an der Anmeldung die ich je bei einem Arzt erlebt habe) und auch die weitere Behandlung war sehr zufrieden stellend. Es wurde gut voraufgeklärt und die Möglichkeiten aufgezeigt. Auch bei den Folgeuntersuchungen z.b. im Ultraschall nahm sich Dr. Feichtinger immer Zeit alles zu zeigen und zu erklären.Klimaerwärmung senkt weibliche Fruchtbarkeit
In der westlichen Welt haben Paare immer später den Wunsch eine Familie zu gründen. Entsprechend steigt das Alter der Menschen bei der Geburt des ersten Kindes seit mehreren Jahren rasant an. Für viele Paare ergibt sich deshalb die Situation, dass es fast zu spät ist und sie nur noch mithilfe medizinischer Hilfe ein Kind bekommen könnenZusätzlich zum steigenden Alter können sich auch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung auf die weibliche und männliche Fruchtbarkeit auswirken. Eine neue Studie der Harvard University untersuchte inwieweit die Klimaerwärmung die weibliche Fruchtbarkeit reduzieren könnte. Die Autoren fanden heraus, dass pro 1° Temperaturerhöhung sich die Eierstockreserve um 1,6% erniedrigt. Folglich weisen die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass eine stetig zunehmende Klimaerwärmung das fruchtbare Alter bei Frauen reduzieren könnte..Gerade in Ländern mit gemäßigten Temperaturen wie den USA und Mittel- und Nordeuropa, könnte dieser Effekt laut Autoren besonders stark sein, da hier die Bevölkerung an besonders heiße Temperaturen nicht angepasst ist. In Kombination mit dem immer späteren Kinderwunsch könnte eine zusätzliche Abnahme der Fruchtbarkeit durch die Klimaerwärmung für viele Paare Probleme bei der Verwirklichung ihrer Familienplanung bringen, sodass diese schlussendlich Kinderlos bleiben. Sollte die Erderwärmung weiterhin zunehmen, könnte dies beträchtliche negative Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur und Geburtenrate haben. Daher sollten Staaten u.a. im Sinne des Bevölkerungswachstums und der Gesundheit der EinwohnerInnen weltweit ihre Treibhausgase reduzieren, um die Erderwärmung zu stoppen. Auf Grund der derzeitigen Situation des Klimawandels rate ich jeder Frau, den Kinderwunsch nicht allzu lange aufzuschieben oder wenn dies momentan nicht möglich ist, an Vorsorgemaßnahmen wie das Einfrieren von Eizellen zu denken. Jedoch muss in Österreich dafür noch eine Gesetzesnovelle vollzogen werden, da Frauen ohne medizinischen Grund ihre Eizellen gesetzlich nicht einfrieren lassen dürfen. Originalstudie:
Gaskins, A.J., Minguez-Alarcon, L., Vopham, T., Hart, J.E., Chavarro, J.E., Schwartz, J., Souter, I., Laden, F., 2021. Impact of ambient temperature on ovarian reserve. Fertil Steril.
https://doi.org/10.1016/j.fertnstert.2021.05.091
Die stolzen Eltern
danken für Ihre Hilfe. Fam. S.Lesen Sie mehr

Rechtliche Grundlagen
Seit 1. Juli 1992 ist das in Österreich so genannte Fortpflanzungs-Medizingesetz (FmedG) in Kraft.
Grundsätzlich ist eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung nur in einer Ehe oder einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft und nur mit schriftlichem Einverständnis erlaubt. Im Falle einer Lebensgemeinschaft muss die Zustimmung zusätzlich in Form eines Notariatsaktes oder eines gerichtlichen Protokolls erteilt werden. In Österreich ist eine künstliche Befruchtung nur dann zulässig, wenn nach dem Stand der Wissenschaft und Erfahrung alle anderen möglichen und zumutbaren Behandlungen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft durch Geschlechtsverkehr erfolglos waren oder aussichtslos sind.
Die Methoden der medizinisch unterstützen Fortpflanzung im Sinne des FMedG sind:
- Einbringen von Samen in die Gebärmutter der Frau
- Vereinigung von Eizellen und Samenzellen außerhalb des Körpers
- Einbringen entwicklungsfähiger Zellen in die Gebärmutter der Frau
- Einbringen von Eizellen oder Eizellen mit Samen in die Gebärmutter der Frau
Seit der Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes 2015 ist es in Österreich nun auch möglich, dass gleichgeschlechtliche Frauenpaare eine IVF mittels Samenspende in Anspruch nehmen können. Auch die Präimplantationsdiagnostik am Embryo zur Vermeidung von familiären Erkrankungen sowie wiederholten Fehlgeburten ist seither erlaubt.
Nachdem die Samenspende in Österreich seit vielen Jahren erlaubt war, lässt das Gesetz von 2015 auch die Eizellspende zu.
Ist der Samen des Ehegatten oder des Lebensgefährten jedoch nicht fortpflanzungsfähig, ist es erlaubt, den Samen eines Dritten (Samenspender) in die Gebärmutter einzubringen (=Insemination), wobei es einer ausdrücklichen Zustimmung beider Partner in Form eines Notariatsaktes oder gerichtlichen Protokolls bedarf.


































