Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & Vorsorge
Einerseits Vorsorge, die sich positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken kann, selbstverständlich Vorsorge in Bezug auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes und mögliche Komplikationen, sowie auch Vorsorge gegenüber Problemen einer altersbedingten Abnahme der Fruchtbarkeit. Worauf in jedem der drei Bereiche besonders geachtet werden sollte und wie jeder selbst vorsorgen kann, klärt Mag. Julia Ecker mit Priv. Doz. DDr. Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien in dieser Podcast Episode.Liebes Wunschbaby Team
Wir bedanken uns herzlichst für die Erfüllung unseres sehnlichsten Wunsches. Liebe Grüße Fam D.Kinderwunsch & Resveratrol
Resveratrol ist ein pflanzliches Polyphenol, das unter anderem in Weintrauben vorkommt und seit vielen Jahren in der Anti-Aging-Medizin eingesetzt wird. Aktuelle Studien zeigen, dass Resveratrol die Anzahl der Mitochondrien in den Eierstöcken erhöhen kann – also jener „Zellkraftwerke“, die für Energie und Eizellreifung entscheidend sind. Auch auf die Samenqualität scheint der Stoff einen positiven Einfluss zu haben.Ergänzt wird Resveratrol im neuen Produkt Fertifate Reviva durch Spermidin, einen weiteren bioaktiven Stoff mit altersbremsenden Effekten. Gemeinsam zielen diese Inhaltsstoffe darauf ab, einen der häufigsten Faktoren bei unerfülltem Kinderwunsch positiv zu beeinflussen: das zunehmende Alter. Eine informative Episode über Prävention, moderne Supplementierung und neue Wege in der Fruchtbarkeitsmedizin.Stress und Unfruchtbarkeit
Arbeits-Stress, Ärger, Angst, Aufregungen, emotionaler Stress, ja, aber auch die unerwünschte Kinderlosigkeit selbst, und all die begleitenden Maßnahmen zur Familienplanung, die einen störenden Effekt auf Lust und Sexualität haben, gehören dazu.Mit modernen psychologischen Tests als wissenschaftliche Verfahren lassen sich zum Beispiel Angst-Stress und Stressempfindlichkeit mit Hormon-Untersuchungen und klinischen Erscheinungen vergleichen. So weiß man, dass Stress und andere schädlichen Einflüsse das Hormonsystem von geringfügig bis massiv stören können bis hin zum Ausbleiben der Regel über Wochen, Monate, oder sogar Jahre! Umgekehrt kennen wir alle das Phänomen, dass Patientinnen schon kurze Zeit nach der Inanspruchnahme einer medizinisch-fachlichen Beratung oder in der Vorbereitungsphase für eine Behandlung plötzlich spontan schwanger werden (bis zu 30%). Es gibt auch wissenschaftliche Abhandlungen zu den so genannten „In vitro-Wartelisten-Schwangeren.“ Eine mögliche Erklärung dieses Phänomens ist, dass der Stress nach einer Fachberatung deutlich sinkt, weil ja kompetente Beratung gesucht und gefunden wurde.Andererseits wissen wir von relativ häufigen Spontan-Schwangerschaften nach einem oder mehreren, fehlgeschlagenen IVF-Versuchen, erstaunlicherweise auch bei Frauen mit komplettem Tubenverschluss oder bei schwerer männlicher Infertilität.Der Trend in der modernen Kinderwunschberatung besteht daher unter anderem aus den verschiedensten Arten von Entspannungs-Therapien; im Vordergrund steht dabei die Verringerung von Angst durch die Erlernung des Umgangs mit der Situation der ungewollten Kinderlosigkeit und das Anbieten von Lösungen medizinischer Art oder individueller Psychotherapie und/oder Begleitung. Auch die Beratung über Alternativen zur Behandlung gehört dazu, insbesondere nach mehreren vergeblichen Behandlungsversuchen, und die gemeinsame Erarbeitung der Antwort auf die Frage, ob und wie viele Behandlungsversuche noch sinnvoll sind. Kinderwunsch-Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Therapeuten sollten nicht nur wissenschaftlich und technisch auf dem neuesten Stand sein, sondern ganz besonders auch Begleiter und Helfer in einer stressigen Lebenssituation.Hier auf unserer Homepage finden Sie noch mehr über die psychotherapeutische (Mit)-Betreuung an unserem Institut, siehe Link:https://www.wunschbaby.at/psychotherapeutische-begleitung.html
Weibliche Hygieneprodukte – ein Gesundheitsrisiko?
Ab dem Eintritt in die Pubertät, bis hin zu den Wechseljahren verwendet eine Frau durchschnittlich 11.000 Hygieneartikel für eine Dauer von 1800 Tagen. Somit ist jede Frau in etwa 5 Jahre ihres Lebens auch möglichen Nebenprodukten dieser Hygieneartikel ausgesetzt. Bei der Produktion von Tampons, Binden und anderen Menstruationsartikel werden unterschiedliche Chemikalien verwendet, welche die Beschaffenheit, Farbe und Geruch sowie die antibakteriellen Eigenschaften dieser Artikel beeinflussen sollen.Die Schleimhäute der Vaginalwand, sowie der Gebärmutter sind stark durchblutet und dadurch stark aufnahmefähig, weshalb diese Stoffe direkt in den weiblichen Kreislauf gelangen können. Besonders hoch sind hierbei die Konzentrationen in der Gebärmutter und der Gebärmutterschleimhaut, wo sie sich auf unterschiedliche Weise auf die weibliche Gesundheit auswirken können. So konnten weibliche Erkrankungen wie die Endometriose, Adenomyose und Myome (gutartige Muskelknoten der Gebärmutter) mit verschiedenen Chemikalien in Verbindung gebracht werden. Diese Erkrankungen können in weiterer Folge zu Unfruchtbarkeit, Blutungsbeschwerden und Schmerzen führen.Während das Bewusstsein und der erleichterte Zugang zu Hygieneartikeln zu begrüßen und unbedingt zu unterstützen ist, ist deren Auswirkung auf die weibliche Gesundheit noch weitgehend unerforscht. Kürzlich konnte eine wissenschaftliche Arbeit aus dem „British Journal of Obstetrics and Gynecology“ zeigen, dass ein Großteil der weiblichen Hygieneartikel mit Chemikalien wie Dioxin, Bisphenol-A und volatilen organischen Verbindungen belastet ist. Durch die erleichterte Aufnahme dieser Chemikalien über die Vaginalwand können bereits geringere Mengen im weiblichen Körper deutlich verstärkt ihre Wirkung entfalten. Wie stark sich diese Substanzen auswirken muss in künftigen Studien untersucht werden da dieses Risiko bisher sowohl von wissenschaftlicher als auch von regulativer Seite völlig vernachlässigt wurde. In der Zwischenzeit rate ich auf möglichst hochwertige Produkte zurückzugreifen. Auch Menstruationskappen können eventuell die Belastung für den weiblichen Körper verringern.Marroquin, J., Kiomourtzoglou, M. A., Scranton, A., & Pollack, A. Z. (2024). Chemicals in menstrual products: A systematic review. BJOG, 131(5), 655-664. https://doi.org/10.1111/1471-0528.17668Lesen Sie mehr

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Gynäkologie und Geburtshilfe haben in der traditionellen chinesischen Medizin, kurz TCM, eine lange Tradition.
Sterilität und ihre Behandlung waren ein wichtiges Thema in der chinesischen Gesellschaft – das ist auch der Grund, warum es zu diesem Problem schon sehr früh Überlieferungen gibt: „Wenn der DU Meridian krank ist, kann die Frau nicht empfangen“ – wusste Huang Di Nei Jing bereits 2000 v. Chr.
TCM ist eine Kombination aus Akupunktur, Pharmako-Phytotherapie, Diätik, Manualtherapie und Körperübungen wie Qi Gong und Tai Qi. Es ist die älteste ununterbrochen tradierte Heilmethode, mit der weltweit die meisten Menschen über den längsten Zeitraum hinweg Heilung erfahren haben.
TCM-Wissen findet erfolgreich Anwendung in der Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches. Nach vorkonfuzianischer und taoistischer Auffassung gibt es kein Dasein, das für sich allein und isoliert vom Anderen besteht. Für das Wunschbaby-Team gibt es keine isoliert stehende westliche Medizin, die ohne die dynamische wechselseitige Beziehung zu alternativen Heilmethoden auf Dauer erfolgreich bestehen kann.
Am Wunschbaby-Zentrum wird mit großem Erfolg von Fr. Dr. Fischlmaier eine Kombination aus westlicher, symptom-orientierter State of the Art-Therapie und ganzheitlicher, das subjektive Befinden der Frau miteinbeziehender traditioneller chinesischer Medizin angeboten.


































