Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch in Zeiten der Telemedizin
International steigt die Nachfrage nach telemedizinischen Behandlungen deutlich an. Unter Telemedizin versteht man die Behandlung aus der Distanz mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln.„Gerade in Zeiten von Corona haben wir eine deutliche Zunahme der Nachfrage nach telemedizinischen Behandlungen bemerkt. Dies betrifft sowohl österreichische Paare, welche ihre sozialen und medizinische Kontakte aufgrund von Corona möglichst reduzieren möchten, als auch österreichische und internationale Paare welche aufgrund der momentanen Restriktionen nur schwer Anreisen können“ erklärt Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger, ärztlicher Leiter des Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien. Dr. Feichtinger wurde im November als einer von 4 Experten zu einer Diskussionsrunde der Tageszeitung „die Presse“ eingeladen bei der die Vor- und Nachteile von telemedizinischen Behandlungen besprochen wurden. „Gerade im Bereich der Reproduktionsmedizin, wo sich gut informierte, mit der Technik vertraute Paare ihr Institut überregional aussuchen können stellt die Telemedizin sowohl für uns, als auch für die Kinderwunschpaare eine große Chance dar.So können auch Patientenpaare aus dem Ausland bzw. aus den Bundesländern von unserer Expertise profitieren und zu mindestens die ersten Schritte einer Behandlung aus der Distanz durchführen. Die Kinderwunschbehandlung passiert dann wieder bei uns vor Ort. Gerade bei ausländischen Paaren können jedoch die ersten Untersuchungsschritte auch während der Behandlung beim Gynäkologen ihres Vertrauens vor Ort passieren“ so Feichtinger weiter.Allerdings kann die Behandlung aus der Ferne auch mögliche Nachteile haben. So kann bei einer videotelephonischen Beratung keinerlei Untersuchung wie zum Beispiel der Ultraschall passieren und auch der zwischenmenschliche Aspekt ist nicht vergleichbar mit einem direkten Gespräch. „Die meisten Paare entscheiden sich deshalb nach wie vor für ein direktes Beratungsgespräch vor Ort“ so Feichtinger abschließend. Zum Presse ArtikelKiffen reduziert Fruchtbarkeit
Allgemein bekannt ist, dass sich Nikotin negativ auf die Samen- und Eizellqualität auswirkt und rauchende Frauen deutlich reduzierte Schwangerschaftsraten haben. Bisher gab es jedoch keine klaren Daten, ob sich ein Cannabiskonsum ebenso auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Laut österreichischem Drogenbericht haben etwa ¼ aller Österreicherinnen und Österreicher im Laufe ihres Lebens Cannabis konsumiert. Einige westliche Länder (und einige US-Bundesstaaten) haben innerhalb der letzten Jahre schrittweise den Gebrauch von Cannabis legalisiert, weshalb auch besonders junge fruchtbare Frauen zunehmend Cannabis rauchen. Eine soeben erschienene US-Amerikanische Studie an über 1200 Patientinnen mit Kinderwunsch hat anhand von Harnproben Frauen mit Cannabiskonsum identifiziert. Die Ergebnisse dieser Studie sind durchaus bedenklich, da Frauen mit Cannabis-Missbrauch in den letzten 12 Monaten eine fast halbierte Wahrscheinlichkeit hatten, schwanger zu werden, obwohl sie häufiger Geschlechtsverkehr hatten als Frauen ohne Cannabiskonsum.Ein Grund für die reduzierte Fruchtbarkeit könnte eine direkte Beeinflussung von Cannabis auf den weiblichen Hormonhaushalt sein. So hatten Frauen mit Cannabisgebrauch in den letzten 12 Monaten deutlich abweichende Hormonwerte im Vergleich zu Frauen ohne Cannabiskonsum. Ob sich der Cannabiskonsum auch langfristig auf die weibliche Fruchtbarkeit auswirkt bleibt weiterhin fraglich. Feichtinger rät jedenfalls dazu, bei absehbarem Kinderwunsch möglichst lange vor der gewünschten Schwangerschaft aufzuhören, um keine negativen Überraschungen zu erleben. Studie:1. Mumford SL, Flannagan KS, Radoc JG, Sjaarda LA, Zolton JR, Metz TD, et al. Cannabis use while trying to conceive: a prospective cohort study evaluating associations with fecundability, live birth and pregnancy loss. Hum Reprod. 2021.
In den Medien
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter anderem hier: März 2021 - KroneCannabis senkt die Chance auf Kindersegen
Eine soeben erschienene US-Studie zeigt eine Halbierung der Schwangerschaftsraten bei Frauen mit Cannabiskonsum. Auch CBD Produkte können die männliche und weibliche Fruchtbarkeit reduzieren. weiterlesenMärz 2021 - Kurier
Frauenärzte warnen: Kiffen macht unfruchtbar
Auch bei Männern sinkt die Spermienqualität, wie Studien zeigen. weiterlesen
Freundlich und kompetent
Wir haben uns von Anfang an bestens betreut gefühlt. Das ganze Team ist sehr freundlich und kompetent. Die Beratungen waren immer klar und nachvollziehbar. Wir haben vollstes Vertrauen und können das Wunschbaby Institut wärmstens weiterempfehlen.Lieber Herr Dr. Feichtinger,
Danke Ihnen und Ihrem Team für die großartige Betreuung und UnterstützungS.g. Team!
Durch Ihre hervorragende Leistung dürfen wir jetzt stolze Eltern von zwei süßen Töchtern sein. Herzlichen Dank! Danke auch für die liebevolle Betreuung. MfG B.P.Lesen Sie mehr

Mentaltraining beim Kinderwunsch
Gerade beim unerfüllten Kinderwunsch ist der mentale Druck, den sehnlichsten Wunsch endlich erfüllt zu bekommen, besonders hoch. Ein Wunsch ist an sich eine positive Vision, für die es sich lohnt alle verfügbaren Mitteln einzusetzen. Wenn aber spürbar wird, dass der Wunsch sich gegen das eigene Wohl richtet, also eine so große, unbeherrschbare Macht über das Leben der Wünschenden bekommt, spreche ich dann eher vom „Verwünschen“.
Um die Vision wieder in die richtigen Distanz zu bringen um eigenmächtig etwas Positives beitragen zu können, ist es oft nötig, sich mit sich und seiner Biographie auseinander zusetzten. Unerfüllter Kinderwunsch über einen längeren Zeitraum stellt für viele Betroffene eine heftige Krise dar, die man aber nützen kann, um mehr über sich und sein Lösungspotential zu erfahren.
Im Mentaltraining werden Entspannungstechniken erlernt, die es ermöglichen, einen Blick in seine ganz persönliche Innenwelt zu gewinnen. In Form von inneren Bildern gibt der Körper Antworten auf die Frage nach den Bedürfnissen des Körpers. Dieses spezielle Wissen und die Möglichkeit der Umsetzung im Alltag kann dann gezielt für den optimalen Ausgleich des Körpers genützt werden. Der Umstand, dass die Frau eigenverantwortlich und eigenmächtig etwas zur Umsetzung Ihres Wunsches tun kann ist für viele Frauen in dieser Phase entspannend und heilsam zugleich.
Mehr Informationen finden sie unter meiner homepage: www.patchworkfamily.at
Dr. Sandra Elnekheli, Ärztin für Allgemeinmedizin, Dipl. Sexualberaterin und -pädagogin


































