Was unsere Patienten sagen
Liebes Wunschbaby Team!
Mit dieser frohen Nachricht von der Erfüllung unseres langjährigen Herzenswunsches, möchten wir Ihnen ein großes DANKE sagen für die einerseits so kompetente, andererseits menschlich so angenehme Betreuung in Ihrem Institut!
Wir haben uns stets bestens betreut und beraten gefühlt.
Mit ganz lieben Grüßen
B. und C. H.Kinderwunsch und Stress – ein Teufelskreis, der durchbrochen werden kann
Andererseits erzeugt gerade der unerfüllte Kinderwunsch enormen psychischen Druck. So entsteht eine Spirale: Der Stress nimmt zu, je länger sich der Kinderwunsch nicht erfüllt, und die Belastung kann sich wiederum negativ auf Körper und Psyche auswirken.Stress und Fruchtbarkeit – zwei Ebenen
Es ist wichtig, zwischen zwei verschiedenen Arten von Stress zu unterscheiden.Auf der psychologischen Ebene geht es um das subjektive Empfinden von Überforderung – ausgelöst durch äußere Faktoren wie Arbeit und Umwelt oder innere Faktoren wie Perfektionismus, Angst und negative Gedanken. Diese Zustände können die Chancen auf eine Schwangerschaft indirekt beeinträchtigen, etwa wenn sie zu Behandlungsabbrüchen („Drop-outs“) oder verminderter Libido führen. Eine direkte, messbare Auswirkung auf die Schwangerschaftsrate konnte in vielen Studien allerdings nicht eindeutig nachgewiesen werden.Daneben gibt es biologischen Stress, der beispielsweise durch Nachtschichten, Unterernährung oder exzessiven Sport entsteht. Hier kann es zu Ungleichgewichten im Cortisol- und Hormonhaushalt kommen, die den Zyklus stören und den Eisprung verhindern. In diesem Fall wirkt sich Stress direkt auf die Fruchtbarkeit aus.
Wege zur Stressreduktion
Der erste Schritt besteht darin, Stressoren bewusst zu identifizieren. Wer weiß, was ihn belastet, kann gezielt überlegen, wie sich diese Belastungen reduzieren lassen. Ganz nach dem Motto „Treat your body like a temple“ helfen bei biologischem Stress ein regelmäßiger Schlafrhythmus, eine klare Tagesstruktur, ausgewogene Ernährung und moderater Sport.Für die mentale Stressreduktion eignen sich Methoden wie Atemübungen, progressive Muskelrelaxation oder Meditation. Atemtechniken sind besonders alltagstauglich, weil sie jederzeit verfügbar sind und unauffällig eingesetzt werden können. Ein Beispiel: Vor einem Embryotransfer spüren viele Frauen Nervosität und Grübelgedanken. Eine einfache Übung kann helfen, das vegetative Nervensystem zu beruhigen: vier Sekunden einatmen, sechs Sekunden den Atem halten, vier Sekunden ausatmen – und das mehrmals wiederholen. Allein das Zählen lenkt die Gedanken ab und schafft einen Moment der Ruhe.Paarbeziehung und Kinderwunsch
Die Kinderwunschzeit kann eine Partnerschaft auf die Probe stellen. Natürlich ist es schön, wenn Paare in dieser Phase zusammenrücken und Sorgen miteinander teilen. Genauso wichtig ist es jedoch, bewusste Paarzeit zu schaffen, in der der Kinderwunsch ausgeblendet wird. Gemeinsame Aktivitäten, die nichts mit dem Thema zu tun haben, können entlastend wirken.Daneben kann es helfen, weitere Gesprächspartner einzubeziehen – eine gute Freundin, ein Familienmitglied oder einen Coach –, um nicht alle Sorgen ausschließlich in der Paarbeziehung zu verhandeln.Umgang mit Grübelspiralen
Menschen, die zu negativen Gedankenkreisen neigen, profitieren oft von einer sogenannten „Gedankenbox“. Die Idee ist simpel: Sorgen oder Ängste werden aufgeschrieben und bewusst in eine Box gelegt. Das gibt den Gedanken einen festen Platz, entlastet den Kopf und schafft Distanz.Wann psychologische Hilfe sinnvoll ist
Professionelle Unterstützung kann jederzeit in Anspruch genommen werden, wenn der Leidensdruck steigt. Besonders ernst zu nehmen sind Schlafstörungen, Grübelspiralen oder Panikattacken. Sie sind klare Signale, dass es Zeit ist, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen – sei es in Form von Beratung, Coaching oder Therapie.Wunschbaby Podcast: Kinderwunsch & AMH
In dieser Wunschbaby Podcast Episode erklären Dr. Nazira Pitsinis und Christian Wallner, was hinter mit dem Anti-Müller-Hormon steckt und warum es für die Familienplanung eine wichtige Rolle spielt.Kinderwunsch & Eizellqualität
Er beschreibt, wie sowohl das Befruchtungspotenzial als auch die genetische Gesundheit einer Eizelle bewertet werden und warum das Alter der Frau dabei eine entscheidende Rolle hat – schließlich warten Eizellen oft jahrzehntelang darauf, zu reifen. Zudem geht er darauf ein, wie Eizellen optisch und genetisch untersucht werden können und welche medizinischen oder hormonellen Faktoren die Qualität beeinflussen können.Ein in jeder Hinsicht erstklassiger Arzt
Vom behandelnden Arzt, Dr. Feichtinger, über die Schwesternschaft bis zur Rezeption eine rundum perfekte Betreuung! Wir haben uns von Anfang an sehr wohl, sicher und bestens aufgehoben gefühlt! Schon die 1. ICSI hat uns zum Erfolg geführt! Vielen Dank dem gesamten Team vom WIF!Lesen Sie mehr

Thomas (30) und Mariella (32)
Wir kannten einander schon seit 10 Jahren. Kinder wünschten wir uns seit fünf Jahren. Aber es klappte nicht. Viel zu viel Stress, sagten die einen, ihr müsst mal Pause machen, die anderen. Denkt nicht an euren Kinderwunsch, da klappt es sicher. Vor lauter guten Ratschlägen waren wir schon wirr im Kopf.
Mariella wurde von Monat zu Monat trauriger und verzweifelter. Die Tage, an denen die Blutungen begannen, waren jedes Mal schrecklich. Ihr Frauenarzt redete ihr gut zu, machte Ultraschalluntersuchungen und Eisprungtests und meinte, bei ihr sei alles in Ordnung. Eine weitere Abklärung wollten wir vorerst nicht. Wir versuchten es mit Entspannungsübungen, Homöopathie und Akupunktur. Wir fühlten uns entspannter, kräftiger, schwanger wurde Mariella dennoch nicht.
Wir führten lange Gespräche über unsere Beziehung und welche Bedeutung ein Kind für uns hätte. Ein Freund riet Thomas, doch einmal zum Urologen zu gehen. Wieso hatten wir nicht früher daran gedacht. Dieser veranlasste ein Spermiogramm. "OAT Syndrom" – zu wenig Spermien und zu schlecht bewegliche, lautete der Befund. Mein Arzt erklärte mir, dass es schwierig werden könnte, schwanger zu werden. Na, das wussten wir schon.
Ich dachte mir, ich bin kein richtiger Mann und verzweifelte fast. Irgendwie hatte ich das Gefühl, meine Identität verloren zu haben. Sex machte keinen Spaß mehr und wir schliefen nur mehr selten miteinander, meistens geplant zur Zeit des Eisprungs – vielleicht klappt es doch.
Mariellas Gynäkologie riet uns, an künstliche Befruchtung zu denken. Wir fielen aus allen Wolken. Künstliche Befruchtung – wir! – das ist doch das Problem der anderen. Es folgte eine völlig chaotische Zeit. Wem konnten wir uns anvertrauen? Freunden, Familie – was würden die denken? Schließlich fassten wir Mut und sahen uns im Internet um. Wir vereinbarten einen Erstgesprächstermin im Wunschbabyzentrum.
Antonia, geboren am 18. 6.


































