Was unsere Patienten sagen
Kann ich mit nur mehr einem Eierstock noch schwanger werden?
Voraussetzung für eine natürliche Empfängnis ist allerdings, dass Sie auch noch mindestens einen funktionierenden Eileiter haben, am besten auf der Seite, wo sich auch der Eierstock befindet (es kommt aber schon vor, dass ein gegenüberliegender Eileiter, den Eisprung von der anderen Seite auffangen kann). Fehlen beide Eileiter oder sind in ihrer Funktion irgendwie beeinträchtigt, dann geht es nur mit IVF. Allerdings gibt es keine „Kompensation“ für den fehlenden Eierstock, das heißt die Zahl der für den Eisprung vorgesehen Eibläschen wird um die Hälfte weniger, wächst keinesfalls nach, die fruchtbare Lebensphase wird in der Regel kürzer. Bei Frauen mit bereits verminderter ovarieller Reserve, das sind zum Beispiel Frauen ab Ende 30 oder mit schon erhöhten FSH Werten) wird also eine Entfernung eines der beiden Eierstöcke kritisch für die Fertilität. Ganz abgesehen davon, kann es bei Operationen an Eierstöcken und Eileitern auch immer zu einer gestörten Durchblutung durch chirurgisch notwendige Gefäß-Unterbindungen kommen. Alleine dadurch kann die Fruchtbarkeit an einem (oder auch beiden Eierstöcken) behindert werden. So eine Situation kann zum Beispiel auch häufig nach der Entfernung einer Eileiterschwangerschaft entstehen.Überraschenderweise gibt es keine genauen Studien über Frauen mit nur einem Eierstock, was den Rückgang der Fruchtbarkeit betrifft. Ich meine dabei zum Beispiel Prozentzahlen je nach Lebensalter. Genaueres weiß man über die Ursachen:Zunächst gibt es ein angeborenes Fehlen eines der beiden Eierstöcke. Dieses kommt sehr selten vor, erhobene Zahlen berichten über eine auf zwölftausend Geburten. Die Ursachen können Fehlbildungen der so genannten Müller´schen Gänge sein, ein System aus dem sich beim Embryo das gesamte weibliche Genital entwickelt; aber auch andere Ursachen, zum Beispiel die zufällige Verdrehung (Torsion) von Eierstock und Eileiter schon im Mutterleib.Viel größer ist die Zahl der Frauen, welche einen Eierstock durch Operationen verlieren. Die häufigsten Ursachen dafür sind Zysten oder Tumore eines Eierstocks (sowohl gut- als auch bösartig), Abszesse an Eileiter und Ovar, Torsionen eines Eierstocks, Endometriose-Herde oder Zysten, oder eine geplatzte (rupturierte) Eileiterschwangerschaft. In der größten wissenschaftlichen Untersuchung zu diesem Thema (Gründe für frühere, einseitige Entfernung bei IVF-Patientinnen) waren die Ursachen wie folgt verteilt: Endometriose: 47%, Entzündungen: 22%, gutartige Zysten: 16%, und Eileiterschwangerschaft in 15%. Doch abschließend und zum Trost für die Betroffenen zeigen neueste Untersuchungen, dass durch die einseitige Eierstock-Entfernung zwar die ovarielle Reserve leidet, einschließlich der Quantität, aber es leidet nicht die Qualität der noch vorhandenen Eizellen. Patientinnen mit nur einem Eierstock haben im Prinzip die gleiche IVF-Schwangerschafts-Rate wie Frauen mit noch vorhandenen beiden Eierstöcken.Dankbar
Ich bin an Herr Dr. Feichtinger und seinem gesamten Team so dankbar! Ich bin so glücklich dass ich diese Top-Klinik gefunden habe. Ich hatte die beste Erfahrung. Alles hat immer sehr gut geklappt, Termine Vereinbarung, Warten Zeit, Kommunikation, alles. Das zweite Baby ist bereits unterwegs! Ich kann diese Klinik von ganzem Herzen weiterempfehlen!Kinderwunsch & Social Freezing: Bis wann ist Eizellen einfrieren sinnvoll?
In dieser Podcast-Episode spricht Dr. Alena Pichler vom Wunschbaby-Institut Feichtinger über das Thema Social Freezing und die neue gesetzliche Regelung in Österreich ab 2027. Sie erklärt den Unterschied zwischen Medical und Social Freezing, warum immer mehr Frauen sich frühzeitig mit ihrer Fruchtbarkeit beschäftigen und weshalb insbesondere die Eizellqualität stark vom Alter abhängt. Außerdem gibt sie Einblicke in den Ablauf der Behandlung, mögliche Risiken, realistische Erfolgschancen und die Bedeutung einer ehrlichen und individuellen Aufklärung.Liebes Team
Wir sind Ihnen unendlich dankbar, dass Sie uns zu unserem Kinderglück verholfen haben. Danke für die aufmunternden Worte in Zeiten der Verzweiflung! Danke für die fachliche Kompetenz! Danke für Ihre Aufrichtigkeit! Danke für Ihre Unterstützung! Wir werden Sie immer in guter Erinnerung behalten.Ganz Liebe Grüße Fam. K.
Kinderwunsch - Wann fühlt es sich richtig an?
Im Mittelpunkt steht der sogenannte „Status quo Bias“: die menschliche Tendenz, am aktuellen Lebensstil festzuhalten und große Veränderungen hinauszuzögern. Gerade beim Kinderwunsch kann das dazu führen, dass sich viele Paare erst spät für ein Kind entscheiden – oft in einem Alter, in dem die Fruchtbarkeit bereits deutlich abgenommen hat.Dr. Feichtinger beleuchtet außerdem den Einfluss gesellschaftlicher Entwicklungen, Karriereprioritäten und persönlicher Lebensplanung auf die Familiengründung. Er erklärt, warum sich viele Menschen zwischen Bequemlichkeit und „Torschlusspanik“ wiederfinden – und warum eine informierte, bewusste Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt der beste Weg ist.Eine spannende Folge für alle, die sich mit der Frage beschäftigen: Wann ist der richtige Moment für ein Kind.Lesen Sie mehr
PICSI
What is PICSI, and how does it help?
During sperm selection with PICSI (physiological intracytoplasmic sperm injection), hyaluronic acid is used to separate mature from immature sperm. This method identifies high- quality sperm cells that can be used for the subsequent fertilization with ICSI.
How does it work?
The head of mature sperm contain a specific sensor (receptor) for hyaluronic acid (hyaluronan). Hyaluronan is a vital component of the membrane shell that surrounds the egg cell. Immature sperm do not have this receptor. Using PICSI and a microscope, mature sperm can be individually selected based on their appearance and ability to bind hyaluronic acid. This process takes place in a lab, and the sperm selected are subsequently used for fertilization with ICSI.
The advantage of PICSI
Studies have shown that sperm capable of binding to the hyaluronic acid have a very high probability of being free of DNA-damage. This method appears to increase fertilization rates.
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