Was unsere Patienten sagen
Event: Mythen der Kinderwunschbehandlung
Die Erfolgsgeschichte der Kinderwunschbehandlung hat aber auch zu einer Vielzahl von Sensationsberichten geführt, sodass der Eindruck entsteht, dass vom genetisch optimierten Designerbaby bis Zur Schwangerschaft im hohen Alter alles möglich ist. Im Rahmen einer DFP-Punkte Veranstaltung wollten wir Sie über einige dieser Mythen aufklären und mit den Experten Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger, Prof. Markus Hengstschläger und Dr. Nazira Pitisins den aktuellen Stand der Wissenschaft darstellen.Hier finden Sie die Vorträge von Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger zum Thema „Sex-Selection - ethisch verwerflich oder ein legitimer Wunsch?“ und Dr. Nazira Pitsinis „MAKE IT HAPPEN – Rechtliche und Medizinische Rahmenbedingungen für Ei- und Samenzellenspende in Österreich.“ Sie können den Vortag auf unserem Youtube Channel ansehen:
Mit freundlicher Unterstützung von Labors.at Fördert regelmäßiger Sex die Fruchtbarkeit?
Überraschenderweise zeigen Studien, dass regelmäßiger Sex – unabhängig von den fruchtbaren Tagen – die Fruchtbarkeit fördern kann. In diesem Beitrag erklären wir, wie häufiger Geschlechtsverkehr die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern unterstützt, warum „Sex nach der Uhr“ oft kontraproduktiv ist und wie Paare ihr Liebesleben entspannt gestalten können. Erfahren Sie, wie Lust und Nähe Ihren Weg zum Wunschbaby ebnen können.Die Auswirkungen von regelmäßigem Sex auf die Fruchtbarkeit
Regelmäßiger Geschlechtsverkehr hat positive Effekte auf die Fruchtbarkeit – sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Empfehlung, Sex ausschließlich auf die fruchtbaren Tage rund um den Eisprung zu konzentrieren, zeigt die Forschung, dass häufiger Sex langfristig bessere Ergebnisse bringt.Positive Effekte bei Frauen
· Stärkung des Immunsystems: Häufiger Kontakt mit den Spermien des Partners macht den weiblichen Körper „offener“ für diese Zellen. Dies ist besonders in der zweiten Zyklushälfte wichtig, wenn sich der Embryo in die Gebärmutterschleimhaut einnistet. Studien zeigen, dass regelmäßiger Sex das Immunsystem an die Spermien und den Embryo anpasst, was die Einnistung erleichtert.· Höhere Progesteronwerte: Progesteron ist das Hormon, das die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung vorbereitet und die Schwangerschaft aufrechterhält. Bei sexuell aktiven Frauen wurden höhere Progesteronspiegel festgestellt, was die Fruchtbarkeit unterstützt.· Stressreduktion: Regelmäßiger, entspannter Sex senkt den Cortisolspiegel (Stresshormon), der den Menstruationszyklus und die Eierstockfunktion stören kann. Eine positive emotionale Verbindung stärkt das Wohlbefinden und damit indirekt die Fruchtbarkeit.Positive Effekte bei Männern
· Bessere Samenqualität: Zu lange Abstinenzphasen (länger als fünf Tage ohne Samenerguss) können die Samenqualität beeinträchtigen, da ältere Spermien an Beweglichkeit und Vitalität verlieren. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr sorgt für eine „frischere“ Spermienproduktion.· Optimale Frequenz: Studien zeigen, dass Paare, die jeden oder jeden zweiten Tag Sex haben, die höchste Fruchtbarkeit aufweisen, verglichen mit Paaren, die nur einmal pro Woche Geschlechtsverkehr haben. Kurze Abstinenzphasen (1–2 Tage) fördern eine hohe Spermienkonzentration und -beweglichkeit.Warum „Sex nach der Uhr“ problematisch sein kann
Viele Ratgeber empfehlen gezielten Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt des Eisprungs, um die fruchtbaren Tage optimal zu nutzen. Während dies für Paare sinnvoll sein kann, die sich aufgrund beruflicher oder räumlicher Trennung seltener sehen, führt „Sex nach der Uhr“ bei vielen Paaren zu Stress und Spannungen:· Psychologischer Druck: Der Fokus auf den Eisprung verwandelt Intimität in eine Pflichtaufgabe, was die Lust und die Beziehung belasten kann.· Eingeschränkte Spontaneität: Sex wird zum Planungsobjekt, was die Freude und Nähe mindern kann.· Vernachlässigung anderer Zyklusphasen: Häufiger Sex über den gesamten Zyklus hinweg fördert die Fruchtbarkeit stärker als ein einseitiger Fokus auf den Eisprung.Anstatt sich ausschließlich auf die fruchtbaren Tage zu konzentrieren, empfehlen Kinderwunschspezialisten, die Lust und das natürliche Verlangen in den Vordergrund zu stellen. Dies schafft eine entspannte Atmosphäre, die sowohl die Partnerschaft als auch die Fruchtbarkeit fördert.Praktische Tipps für Paare mit Kinderwunsch
Um die Fruchtbarkeit zu steigern und gleichzeitig die Freude an der Partnerschaft zu bewahren, beachten Sie folgende Tipps:· Regelmäßiger Geschlechtsverkehr: Streben Sie Sex alle 1–2 Tage an, unabhängig vom Zyklus. Dies maximiert die Chancen, den Eisprung zu treffen, und fördert die Spermien- und Immunanpassung.· Fokus auf Lust statt Pflicht: Lassen Sie Intimität von Spontaneität und Nähe leiten, nicht von einem starren Zeitplan. Kuscheln, Zärtlichkeiten und gemeinsame Zeit stärken die emotionale Verbindung.· Stressmanagement: Chronischer Stress kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Spaziergänge helfen, den Cortisolspiegel zu senken.· Gesunder Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung, moderate Bewegung und der Verzicht auf Schadstoffe wie Nikotin oder Alkohol fördern die Fruchtbarkeit bei beiden Partnern.· Psychologische Unterstützung: Wenn der Kinderwunsch zu großem Druck führt, kann eine psychologische Beratung helfen, die emotionale Belastung zu reduzieren und die Partnerschaft zu stärken.Die Rolle der psychologischen Unterstützung
Ein unerfüllter Kinderwunsch kann die Partnerschaft und das Liebesleben stark belasten. Viele Paare berichten, dass „Sex nach der Uhr“ die Freude an der Intimität mindert und die Beziehung in eine Krise führen kann. Eine psychologische Begleitung kann helfen, den Druck zu lindern, die Kommunikation zu verbessern und Strategien zu entwickeln, um die Partnerschaft zu stärken. Im Wunschbaby Institut Feichtinger bieten wir einfühlsame Beratung an, um Paare ganzheitlich zu unterstützen.Regelmäßiger Sex als Schlüssel zur Fruchtbarkeit
Die Forschung zeigt klar: Häufiger, entspannter Geschlechtsverkehr fördert die Fruchtbarkeit, indem er das Immunsystem, die Hormonbalance und die Samenqualität optimiert. Statt sich auf den Eisprung zu fokussieren, sollten Paare die Freude an der Intimität in den Vordergrund stellen. Wenn eine Schwangerschaft dennoch ausbleibt, stehen moderne Kinderwunschbehandlungen wie IVF oder ICSI zur Verfügung, um gezielt zu unterstützen.Ihr Weg zum Wunschbaby
Regelmäßiger Sex ist ein natürlicher Booster für die Fruchtbarkeit, aber auch die moderne Reproduktionsmedizin bietet zahlreiche Möglichkeiten, Ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Im Wunschbaby Institut Feichtinger begleiten wir Sie mit Expertise und Einfühlungsvermögen, sei es durch präzise Diagnostik, maßgeschneiderte Behandlungen oder psychologische Unterstützung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Weg zum Wunschbaby gestalten.Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende
Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten und lassen Sie sich individuell beraten! Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende im Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, St. Pölten oder Wien. Unsere Kinderwunschspezialisten beantworten Ihre Fragen und erläutern Ihnen, wie wir Sie auf Ihrem Weg zum Wunschbaby unterstützen können.Jetzt unverbindlich anmelden
Kinderwunsch & Vorsorge
Einerseits Vorsorge, die sich positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken kann, selbstverständlich Vorsorge in Bezug auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes und mögliche Komplikationen, sowie auch Vorsorge gegenüber Problemen einer altersbedingten Abnahme der Fruchtbarkeit. Worauf in jedem der drei Bereiche besonders geachtet werden sollte und wie jeder selbst vorsorgen kann, klärt Mag. Julia Ecker mit Priv. Doz. DDr. Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien in dieser Podcast Episode.Liebes Wunschbaby Team
Wir bedanken uns herzlichst für die Erfüllung unseres sehnlichsten Wunsches. Liebe Grüße Fam D.An das Team von Dr. Feichtinger
Seit September sind wir eine glückliche Familie. Unser Sonnenschein ist geboren und hat unser Leben noch schöner gemacht. Den Weg zu diesem Sonnenschein hat ihr Team uns begleitet. Wir möchten uns bedanken für die stets bemühte und angenehme Behandlung durch ihre Mitarbeiter. Der Weg von Oberösterreich nach Wien war weit- aber er hat sich gelohnt. Vielen Dank Familie RLesen Sie mehr

IVF - In Vitro Fertilization (assisted reproduction)
What do IVF and ICSI mean?
In the IVF method, around 100,000 sperm are introduced to each egg cell. The best, most vital sperm naturally makes its own way into the oocyte.
Indications:
IVF is the preferred conventional method for assisted reproduction in patients with endometriosis, PCOS, or obstructed fallopian tubes AND the male partner has a normal sperm analysis.
Success rates
The chance of successfully becoming pregnant with the assistance of IVF is about 30-40% per cycle, dependent on the age of the individual partners, hormonal balances, the presence of underlying diseases (diabetes, high blood pressure, etc.) and lifestyle factors (being overweight, stress, nicotine and excessive alcohol consumption, etc.).
How IVF works
The seven steps of IVF-treatment:
- Hormonal stimulation of the ovaries
- Follicular puncture
- Collection of semen
- Fertilization through IVF
- Embryo transfer
- Assisted laser hatching
- Nidation phase
1. Hormonal stimulation of the ovaries
Treatment with IVF (in-vitro fertilization) or ICSI (intracytoplasmic sperm injection) nearly always (with very few exceptions) takes place after hormonal stimulation of the ovaries. The goal of hormonal therapy is to increase the number of maturing follicles in both ovaries to obtain several fertile eggs.
A preparatory phase (“down-regulation”) is intended to prepare the body for the actual stimulation by suppressing the body's own hormone production or release. This so-called "down-regulation" can take place either by applying daily injections under the skin (subcutaneous) or through oral intake of certain medications. The advantage of the preparatory phase is that controlling the stimulation phase becomes far easier.
FSH (follicle-stimulating hormone) and LH (luteinizing hormone) are used in their pure hormonal form or combined for the subsequent stimulation of the ovaries. Throughout the hormonal treatment, a specific dose (dependent on weight, age, etc.) is administered daily at the same time every day through subcutaneous injections.
The use of these medications and how they are applied will be explained in detail when starting treatment. The injection of these medications will be demonstrated so that patients and/or their partners can inject themselves daily, so that daily visits to the doctor are not necessary.
The number of follicles, the course of their growth, and the development of the uterine lining will be closely observed per ultrasound. Once the follicles reach a certain size, ovulation will be triggered using the hormone hCG (human chorionic gonadotropin). This technique helps determine the optimal time for egg cell retrieval—namely, shortly before ovulation.
2. Follicular puncture
The egg cells are removed through transvaginal extraction (through the vagina) under ultrasound guidance 36 hours after the application of the “ovulation stimulating shot”. A needle is first used to focus the follicles under ultrasound guidance, and then to puncture and collect the follicular fluid containing the egg cells (oocytes). Afterward, the egg cells are separated from the follicular fluid under microscopic view and transferred to a special culture medium and placed in an incubator at 37°C.
On average, the follicular puncture only lasts 5-15 minutes, depending on the number of follicles. In order to make the procedure more comfortable, our patients receive a combination of sleep and pain medication. The follicular puncture is performed on an outpatient basis, and a post-procedural 1-2-hour observational period in our relaxation rooms is necessary afterward.
3. The semen collection
The semen is obtained on the day of the follicular puncture through masturbation after 2-3 days of abstinence (no ejaculation). This is sometimes difficult, especially when “ordered” to do so, or due to stress/time pressure. Therefore, in seldom circumstances, it is also possible to bring the semen sample from home. It should be noted, however, that the period between semen collection and delivery of the sample to the institute cannot exceed two hours.
4. Fertilization: conventional IVF method
The fertilization of the extracted egg cells happens on the same day as they were retrieved. The sperm and the egg cells are brought together in a small bowl using a special preparation technique, which allows the fertilization process to take place in a "natural" way. The next day, a microscopic examination is performed to see how many of the egg cells show signs of fertilization (for example, if two pronuclei and two polar bodies are formed).

5. The embryo transfer
2-5 days after fertilization, the embryo is brought into the uterus using a thin, flexible plastic tube (catheter) under ultrasound guidance. Which day the embryo transfer will take place on is dependent on the number of fertilized eggs. If 1-4 egg cells are successfully fertilized, then they are usually transferred to the uterus 2-3 days after the follicular puncture. During the 2-3 days, the embryos are assessed daily regarding their development (cell division) and other specific requirements, such as cell division rates and consistency of cell division. The embryos with the best quality are selected for transfer.
If there are five or more embryos, then the transfer is performed five days after fertilization, which is referred to as a blastocyst transfer. A blastocyst is the furthest stage of development that can take place outside of the human body. If more than five embryos of top-quality are available for transfer, then these can be frozen.
The transfer of the embryos into the uterus only lasts a few minutes and is usually painless. We advise our patients to relax in our relaxation rooms for 20-30 minutes afterward.
6. Assisted Laser Hatching (ALH)
The egg cell and the embryo are surrounded by a solid shell, the so-called zona pellucida. When the embryo reaches the blastocyst stage, it must hatch out of this shell in order to implant itself in the uterus. Sometimes, however, this sheath is "hardened" or thicker than average, which makes implantation more difficult or even impossible. When this happens, the incision of the zona pellucida using a laser makes it easier/possible for the growing embryo to "hatch" and thus implant itself into the uterine lining.
7. Nidation phase (Implantation phase, Luteal Phase)
With the follicular puncture begins the second half of the menstrual cycle, the so-called luteal phase. Throughout this phase, the hormones produced by the corpus luteum are supported using medication, to ensure that the endometrium is optimally prepared for the implantation of the embryo. The medication used in the luteal phase can be applied as intramuscular depot injections, taken orally, or through vaginal suppositories.
The earliest that a pregnancy can be determined is two weeks after fertilization of the oocytes through the detection of the pregnancy hormone hCG in the blood or urine. If the pregnancy test results are positive, support of the luteal phase is continued until the 12th week of pregnancy.
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- IVF
- IVF in 10 steps
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