Was unsere Patienten sagen
Eisprung und Händigkeit: Einfluss auf die Kinderwunschbehandlung
Eine faszinierende Studie, durchgeführt im Rahmen einer Diplomarbeit an der Medizinischen Universität Wien, legt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen der Händigkeit und der Aktivität der Eierstöcke gibt. In diesem Beitrag beleuchten wir die spannenden Erkenntnisse dieser Forschung, erklären das Konzept der Lateralisation und zeigen, wie diese Erkenntnisse die Zukunft der Kinderwunschbehandlung prägen könnten. Erfahren Sie, wie die Händigkeit mit der Eizellproduktion zusammenhängt und welche Rolle sie bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) spielt.Was ist Lateralisation?
Lateralisation bezeichnet die Aufgabenverteilung zwischen der rechten und linken Seite des Körpers oder eines Organs. Dieses Phänomen ist nicht nur beim Gehirn bekannt – etwa bei der Sprachproduktion, die meist in der linken Gehirnhälfte angesiedelt ist – sondern zeigt sich auch bei anderen Organen, einschließlich der Eierstöcke. Lateralisation ermöglicht es, Prozesse effizienter zu organisieren, indem bestimmte Funktionen auf eine Seite spezialisiert werden.In der Tierwelt ist Lateralisation weit verbreitet, und auch beim Menschen gibt es Hinweise darauf, dass die Eierstöcke unterschiedlich aktiv sind. So zeigt beispielsweise die Endometriose eine Tendenz, häufiger Zysten am linken Eierstock zu bilden. Ebenso enthält die Follikelflüssigkeit des rechten Eierstocks weniger Mikroorganismen, was mit höheren Erfolgsraten bei IVF-Behandlungen korreliert. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Eierstöcke nicht gleichmäßig arbeiten, sondern eine gewisse „Seitigkeit“ aufweisen.Die Studie: Händigkeit und Eierstockaktivität
Im Rahmen einer Diplomarbeit an der Medizinischen Universität Wien wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen der Händigkeit von Frauen und der Lateralisation der Eierstöcke untersucht. Die Studie basierte auf einer Auswertung von 693 Datensätzen aus der Datenbank des Wunschbaby Instituts Feichtinger, wobei die Patientinnen angegeben hatten, ob sie Rechts- oder Linkshänderinnen sind.Die Ergebnisse sind erstaunlich:· Rechtshänderinnen produzieren tendenziell mehr Eizellen im rechten Eierstock, während bei Linkshänderinnen der linke Eierstock aktiver ist.· Diese Tendenz zeigt sich sowohl in der Gesamtstichprobe als auch bei Frauen, bei denen die Kinderwunschursache beim männlichen Partner lag, was die Ergebnisse noch robuster macht.· Auch die Qualität der Embryonen scheint von der Händigkeit beeinflusst zu sein: Bei Rechtshänderinnen stammen die hochwertigsten Embryonen (sogenannte Top-Embryonen) häufiger vom rechten Eierstock, bei Linkshänderinnen vom linken.Diese Erkenntnisse legen nahe, dass die Händigkeit – möglicherweise über neuroanatomische oder hormonelle Mechanismen – die Funktion der Eierstöcke beeinflusst. Die genauen Zusammenhänge sind jedoch noch nicht vollständig geklärt und bedürfen weiterer Forschung.Häufigkeit von Links- und Rechtshändigkeit
Interessanterweise zeigte die Studie, dass 78,07 % der untersuchten Frauen Rechtshänderinnen und 21,93 % Linkshänderinnen waren. In der allgemeinen Bevölkerung liegt der Anteil an Linkshänderinnen bei etwa 10–15 %. Der überdurchschnittlich hohe Anteil an Linkshänderinnen in der Studiengruppe wirft die Frage auf, ob Frauen mit Kinderwunsch häufiger Linkshänderinnen sind. Mögliche Gründe dafür sind unklar, könnten aber mit hormonellen oder neurobiologischen Faktoren zusammenhängen. Weitere Studien sind nötig, um diese Hypothese zu bestätigen.Warum ist der rechte Eierstock oft „aktiver“?
Unabhängig von der Händigkeit zeigen zahlreiche Studien, dass der rechte Eierstock bei Frauen mit zwei gesunden Eierstöcken häufiger ovuliert. Eizellen aus dem rechten Eierstock führen zudem tendenziell häufiger zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Auch bei der hormonellen Stimulation im Rahmen einer IVF reagiert der rechte Eierstock oft stärker und produziert mehr hochwertige Embryonen.Die Gründe dafür könnten in der Anatomie, der Durchblutung oder hormonellen Unterschieden liegen. Beispielsweise enthält die Follikelflüssigkeit des linken Eierstocks häufiger Mikroorganismen, die mit einer höheren Rate an fehlgeschlagenen IVF-Versuchen korrelieren. Diese Beobachtungen unterstreichen die Bedeutung der Lateralisation in der Reproduktionsmedizin.Praktische Relevanz für die Kinderwunschbehandlung
Die Erkenntnisse der Studie könnten die Kinderwunschbehandlung revolutionieren, indem sie eine noch individuellere Therapie ermöglichen. Wenn die Händigkeit tatsächlich die Aktivität der Eierstöcke beeinflusst, könnten Ärzte diese Information nutzen, um:· Die hormonelle Stimulation gezielt auf den aktiveren Eierstock auszurichten.· Die Auswahl der Embryonen für den Transfer anhand der Herkunft (rechter oder linker Eierstock) zu optimieren.· Die Behandlung an die individuelle Lateralisation der Patientin anzupassen, um die Erfolgschancen zu maximieren.Zukünftige Studien könnten klären, ob Linkshänderinnen tatsächlich häufiger von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen sind oder ob die Berücksichtigung der Händigkeit die Schwangerschaftsraten verbessert. Solche Ansätze könnten den Weg zu einer noch präziseren und personalisierten Kinderwunschbehandlung ebnen.Was bedeutet das für Betroffene?
Für Frauen, die eine Kinderwunschbehandlung in Erwägung ziehen, bieten diese Erkenntnisse neue Perspektiven. Die Händigkeit könnte ein bisher unterschätzter Faktor sein, der die Planung und den Erfolg einer Behandlung beeinflusst. Eine umfassende Diagnostik, die auch die Lateralisation der Eierstöcke berücksichtigt, kann helfen, die besten Voraussetzungen für eine Schwangerschaft zu schaffen.Gleichzeitig zeigt die Studie, wie wichtig es ist, die individuelle Situation jeder Patientin zu betrachten. Faktoren wie die Händigkeit, die Eierstockaktivität und die Embryonenqualität können in Kombination mit modernen reproduktionsmedizinischen Methoden die Erfolgschancen erhöhen.Die Zukunft der Kinderwunschbehandlung
Die Erkenntnisse über Lateralisation und Händigkeit sind ein Schritt hin zu einer noch individuelleren Medizin. Im Wunschbaby Institut Feichtinger legen wir großen Wert darauf, jede Patientin ganzheitlich zu betrachten und die Behandlung an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Durch die Integration neuer Forschungsergebnisse können wir unsere Methoden kontinuierlich verbessern und Ihnen die bestmögliche Betreuung bieten.Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende
Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der modernen Kinderwunschbehandlung erfahren? Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende im Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, St. Pölten oder Wien. Unsere Experten beraten Sie individuell, beantworten Ihre Fragen und erläutern, wie wir Sie auf Ihrem Weg zum Wunschbaby unterstützen können.Jetzt unverbindlich anmelden
Super Betreuung
Hervorragende Behandlung und Service. Manchmal etwas schnell. Details bei Rezepten und Medikamenten sollten genauer erklärt werden. Wir waren dennoch sehr zufrieden.Kinderwunsch und Lebensplan
In meinem neuen Buch gehe ich gemeinsam mit Wissenschaftsjournalistin Eva Stanzl den Gründen für Kinderlosigkeit nach. Wir erläutern im Detail und medizinisch fundiert, was die Reproduktionsmedizin heute leisten kann – und was nicht. Dabei lautet die zentrale Aussage doch: Wer sich für Kinder entschieden hat, sollte schon früh über Familienplanung nachdenken.Das Buch können Sie hier erwerben:
http://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/kinderwunsch-und-lebensplan/
Vitamine als Fruchtbarkeitsbooster
Paare, die unter Unfruchtbarkeit leiden, haben oft das Gefühl keine Kontrolle über ihre Situation zu haben. Dabei ist gerade die Ernährung etwas, womit sie die Kontrolle über ihren Kinderwunsch zumindest zum Teil zurückgewinnen können. Durch eine „mediterrane Diät“, also eine Ernährung reich an ungesättigten Fettsäuren (z.B. Olivenöl, Fisch, Nüsse) und Gemüse sowie wenig Fleisch und Kohlenhydrate kann die Fruchtbarkeit gesteigert werden. Gerade bei Frauen mit Hormonstörungen wie dem PCO-Syndrom und Männern mit reduziertem Samenbefund kann so die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit laut Studien verdoppelt werden.Auch Vitamine können helfen eine ausgewogene Ernährung zu unterstützen und dadurch die Chancen auf ein Kind zu erhöhen. Für die Ausbildung gesunder Samen- und Eizellen ist eine ausgewogene Ernährung essentiell, weshalb besonders Menschen mit einer Fehl- und Mangelernährung, wie beispielsweise übergewichtige, aber auch untergewichtige Menschen von einer Ernährungsumstellung bzw. zusätzlichen Zufuhr von Vitaminen profitieren. Wir beobachten immer mehr übergewichtige Paare mit Kinderwunsch. Aber auch das andere Extrem – nämlich Frauen die übermäßig viel Sport betreiben und wenig essen - kann sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkenDenn auch der Embryo benötigt essentielle Nährstoffe um sich entwickeln zu können. Eines der wohl wichtigsten Vitamine für eine gesunde Schwangerschaft ist die Folsäure. Studien belegen, dass Frauen mit höheren Folsäurespiegeln schneller schwanger werden, die Schwangerschaft eher behalten und eine geringere Rate an kindlichen Fehlbildungen aufweisen. Deshalb ist die Zuführung von Folsäure bei Kinderwunsch besonders wichtig.Ein anderer Nahrungsbestandteil, welcher sich positiv sowohl auf die weibliche als auch die männliche Fruchtbarkeit auswirkt ist Omega-3 – also die „guten Fettsäuren“. Es konnte nachgewiesen werden, dass eine regelmäßige Zufuhr die Fruchtbarkeit der Frau sowie die Samenqualität des Mannes deutlich erhöht und es zu weniger Fehlgeburten kommt. Auch andere Nährstoffe wie Vitamin B12, Vitamin D, Eisen und Zink unterstützen die Versorgung des Embryos. Zusätzlich können Nährstoffe wie Coenzym Q10 und Antioxidantien zu einer besseren Eizell- und Embryoqualität führen. Auch Männer profitieren von Vitaminen. Aminosäuren und Spurenenlemente wie Arginin, Carnitin, Selen und Zink unterstützen die Samenbildung. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten und einen optimalen Effekt der Nahrungsergänzung zu erreichen empfehle ich eine individuelle Beratung bei uns im Institut.Kinderwunsch & Eileiterschwangerschaft
Im Idealfall entwickelt sich die Schwangerschaft in der Gebärmutter. Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer extrauterinen Schwangerschaft. Die häufigste Einnistung der Eizelle außerhalb der Gebärmutter findet im Eileiter statt. Welche Risikofaktoren vermehrt zu einer solchen Eileiterschwangerschaft führen, wie man sie fest stellt und was sonst noch wichtig ist, erfahren Sie in dieser Podcast-Episode mit Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger und Mag. Julia Ecker.Lesen Sie mehr

Angelika (32) and Stefan (37)
For the majority of my adult life, I have done everything to avoid getting pregnant.
First, I finished school, then my studies, and finally I had a chance to gain a foothold in an international company. I enjoyed my life to the fullest. Some friends might have labeled me a workaholic, but I liked what I was doing. I was able to make a difference, soon managed my own department, and with Stefan I had found a partner who didn't want to see me become a housewife. He was also successful professionally and in our not-so frequent but still exciting free time, we traveled a lot.
We got married three years ago. We had a great reception and of course, treated ourselves to a lavish honeymoon. Sharing a name inspired the desire to share even more things together. It was time for a baby, that was the plan. Since we were able to fulfill all of our life goals up until this point, we didn’t contemplate the possibility that getting pregnant might not be as easy as we expected. And we were right! Within 2 months after stopping birth control, I was pregnant. “well then,” I thought, “that was easy”, and I pushed my gynecologist’s warnings that it could take a while after stopping birth control aside.
Unfortunately, I lost the baby in the third month of pregnancy. Naturally, it came as a complete shock, especially after I woke up from the narcosis after the curettage and felt the emptiness in my belly. Despite all this, we remained optimistic. We were sad, but we believed that mother nature had a reason for preventing this child from growing. Despite all efforts from my gynecologist, a hormone status, even sending Stefan to see a urologist for an examination, I realized that there are always exceptions to the rule. Patience is not one of my strengths, nor is it one of Stefan’s.
Before we tried this and that half-heartedly for an extended period, we decided that going directly to the Wunschbaby Institute was in our best interests. During our first consultation, we learned that there were several other possible examinations we could receive that we had never heard of. We went through every single exam, which tried our patience, but in the end, it was worth it. Our daughter was born on the first of May (Labor Day), and yeah – the little cutie definitely took a lot of work to get. But she was well worth all our efforts!
Johanna, born on May 1st.





























