Was unsere Patienten sagen
Sehr zufrieden
Wir waren sehr mit dem Wif Institut bzw. mit Herrn DDr. Feichtinger zufrieden. Mit Abstand einer der besten Ärzte in seinem jungen Alter!!!Wir möchten uns ganz herzlich ...
... bei Ihnen für ihr Engagement in Ihrer Arbeit bedanken. Ohne Sie würde der Termin nicht zustande kommen, an dem uns unser Töchterchen geschenkt wurde. Ich denke heute oft voller Dankbarkeit daran und bin überzeugt, dass Sie der liebe Gott als Werkzeug benutzt hat. Auch bei Ihren Kolleginnen und Kollegen möchten wir uns für die nette Betreuung bedanken. Familie D.Eisprung und Händigkeit: Einfluss auf die Kinderwunschbehandlung
Eine faszinierende Studie, durchgeführt im Rahmen einer Diplomarbeit an der Medizinischen Universität Wien, legt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen der Händigkeit und der Aktivität der Eierstöcke gibt. In diesem Beitrag beleuchten wir die spannenden Erkenntnisse dieser Forschung, erklären das Konzept der Lateralisation und zeigen, wie diese Erkenntnisse die Zukunft der Kinderwunschbehandlung prägen könnten. Erfahren Sie, wie die Händigkeit mit der Eizellproduktion zusammenhängt und welche Rolle sie bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) spielt.Was ist Lateralisation?
Lateralisation bezeichnet die Aufgabenverteilung zwischen der rechten und linken Seite des Körpers oder eines Organs. Dieses Phänomen ist nicht nur beim Gehirn bekannt – etwa bei der Sprachproduktion, die meist in der linken Gehirnhälfte angesiedelt ist – sondern zeigt sich auch bei anderen Organen, einschließlich der Eierstöcke. Lateralisation ermöglicht es, Prozesse effizienter zu organisieren, indem bestimmte Funktionen auf eine Seite spezialisiert werden.In der Tierwelt ist Lateralisation weit verbreitet, und auch beim Menschen gibt es Hinweise darauf, dass die Eierstöcke unterschiedlich aktiv sind. So zeigt beispielsweise die Endometriose eine Tendenz, häufiger Zysten am linken Eierstock zu bilden. Ebenso enthält die Follikelflüssigkeit des rechten Eierstocks weniger Mikroorganismen, was mit höheren Erfolgsraten bei IVF-Behandlungen korreliert. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Eierstöcke nicht gleichmäßig arbeiten, sondern eine gewisse „Seitigkeit“ aufweisen.Die Studie: Händigkeit und Eierstockaktivität
Im Rahmen einer Diplomarbeit an der Medizinischen Universität Wien wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen der Händigkeit von Frauen und der Lateralisation der Eierstöcke untersucht. Die Studie basierte auf einer Auswertung von 693 Datensätzen aus der Datenbank des Wunschbaby Instituts Feichtinger, wobei die Patientinnen angegeben hatten, ob sie Rechts- oder Linkshänderinnen sind.Die Ergebnisse sind erstaunlich:· Rechtshänderinnen produzieren tendenziell mehr Eizellen im rechten Eierstock, während bei Linkshänderinnen der linke Eierstock aktiver ist.· Diese Tendenz zeigt sich sowohl in der Gesamtstichprobe als auch bei Frauen, bei denen die Kinderwunschursache beim männlichen Partner lag, was die Ergebnisse noch robuster macht.· Auch die Qualität der Embryonen scheint von der Händigkeit beeinflusst zu sein: Bei Rechtshänderinnen stammen die hochwertigsten Embryonen (sogenannte Top-Embryonen) häufiger vom rechten Eierstock, bei Linkshänderinnen vom linken.Diese Erkenntnisse legen nahe, dass die Händigkeit – möglicherweise über neuroanatomische oder hormonelle Mechanismen – die Funktion der Eierstöcke beeinflusst. Die genauen Zusammenhänge sind jedoch noch nicht vollständig geklärt und bedürfen weiterer Forschung.Häufigkeit von Links- und Rechtshändigkeit
Interessanterweise zeigte die Studie, dass 78,07 % der untersuchten Frauen Rechtshänderinnen und 21,93 % Linkshänderinnen waren. In der allgemeinen Bevölkerung liegt der Anteil an Linkshänderinnen bei etwa 10–15 %. Der überdurchschnittlich hohe Anteil an Linkshänderinnen in der Studiengruppe wirft die Frage auf, ob Frauen mit Kinderwunsch häufiger Linkshänderinnen sind. Mögliche Gründe dafür sind unklar, könnten aber mit hormonellen oder neurobiologischen Faktoren zusammenhängen. Weitere Studien sind nötig, um diese Hypothese zu bestätigen.Warum ist der rechte Eierstock oft „aktiver“?
Unabhängig von der Händigkeit zeigen zahlreiche Studien, dass der rechte Eierstock bei Frauen mit zwei gesunden Eierstöcken häufiger ovuliert. Eizellen aus dem rechten Eierstock führen zudem tendenziell häufiger zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Auch bei der hormonellen Stimulation im Rahmen einer IVF reagiert der rechte Eierstock oft stärker und produziert mehr hochwertige Embryonen.Die Gründe dafür könnten in der Anatomie, der Durchblutung oder hormonellen Unterschieden liegen. Beispielsweise enthält die Follikelflüssigkeit des linken Eierstocks häufiger Mikroorganismen, die mit einer höheren Rate an fehlgeschlagenen IVF-Versuchen korrelieren. Diese Beobachtungen unterstreichen die Bedeutung der Lateralisation in der Reproduktionsmedizin.Praktische Relevanz für die Kinderwunschbehandlung
Die Erkenntnisse der Studie könnten die Kinderwunschbehandlung revolutionieren, indem sie eine noch individuellere Therapie ermöglichen. Wenn die Händigkeit tatsächlich die Aktivität der Eierstöcke beeinflusst, könnten Ärzte diese Information nutzen, um:· Die hormonelle Stimulation gezielt auf den aktiveren Eierstock auszurichten.· Die Auswahl der Embryonen für den Transfer anhand der Herkunft (rechter oder linker Eierstock) zu optimieren.· Die Behandlung an die individuelle Lateralisation der Patientin anzupassen, um die Erfolgschancen zu maximieren.Zukünftige Studien könnten klären, ob Linkshänderinnen tatsächlich häufiger von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen sind oder ob die Berücksichtigung der Händigkeit die Schwangerschaftsraten verbessert. Solche Ansätze könnten den Weg zu einer noch präziseren und personalisierten Kinderwunschbehandlung ebnen.Was bedeutet das für Betroffene?
Für Frauen, die eine Kinderwunschbehandlung in Erwägung ziehen, bieten diese Erkenntnisse neue Perspektiven. Die Händigkeit könnte ein bisher unterschätzter Faktor sein, der die Planung und den Erfolg einer Behandlung beeinflusst. Eine umfassende Diagnostik, die auch die Lateralisation der Eierstöcke berücksichtigt, kann helfen, die besten Voraussetzungen für eine Schwangerschaft zu schaffen.Gleichzeitig zeigt die Studie, wie wichtig es ist, die individuelle Situation jeder Patientin zu betrachten. Faktoren wie die Händigkeit, die Eierstockaktivität und die Embryonenqualität können in Kombination mit modernen reproduktionsmedizinischen Methoden die Erfolgschancen erhöhen.Die Zukunft der Kinderwunschbehandlung
Die Erkenntnisse über Lateralisation und Händigkeit sind ein Schritt hin zu einer noch individuelleren Medizin. Im Wunschbaby Institut Feichtinger legen wir großen Wert darauf, jede Patientin ganzheitlich zu betrachten und die Behandlung an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Durch die Integration neuer Forschungsergebnisse können wir unsere Methoden kontinuierlich verbessern und Ihnen die bestmögliche Betreuung bieten.Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende
Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der modernen Kinderwunschbehandlung erfahren? Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende im Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, St. Pölten oder Wien. Unsere Experten beraten Sie individuell, beantworten Ihre Fragen und erläutern, wie wir Sie auf Ihrem Weg zum Wunschbaby unterstützen können.Jetzt unverbindlich anmelden
Kinderwunsch & Hodenpunktion
Das bedeutet, ähnlich wie bei Frauen aus den Eierstöcken mittels einer dünnen Nadel Eizellen abgesaugt werden können, können wir auch beim Mann direkt aus dem Hoden Samenzellen gewinnen. Das ist vor allem dann notwendig, wenn im Ejakulat keine oder nur wenige Samenzellen vorhanden sind.Bei der Entnahme der Samenzellen unterscheiden wir drei verschiedenene Verfahren. Wie genau der Ablauf dieser Verfahren ist, wie häufig eine Hodenpunktion durchgeführt wird und was sonst noch wichtig ist, klärt Mag. Julia Ecker mit Priv. Doz. DDr. Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien in dieser Podcast Episode.Myome und Kinderwunsch – Was Sie wissen sollten
Myome sind Tumoren, die aus Muskel- oder Bindegewebe bestehen und in verschiedenen Größen und Formen vorkommen können. Sie entstehen oft in der Gebärmutterwand und können sowohl asymptomatisch als auch mit Beschwerden wie starken Monatsblutungen, Schmerzen oder einem Druckgefühl einhergehen.Es gibt verschiedene Arten von Myomen:
- Submuköse Myome: Diese befinden sich unter der Gebärmutterschleimhaut und können die Gebärmutterhöhle verformen.
- Intramurale Myome: Diese sind in der Muskelschicht der Gebärmutter eingebettet und können das Wachstum der Gebärmutter beeinflussen.
- Subseröse Myome: Diese wachsen an der Außenseite der Gebärmutter.
1. Veränderungen der Gebärmutterform: Submuköse und intramurale Myome können die Form und Struktur der Gebärmutter verändern, was es erschwert, dass sich ein befruchtetes Ei einnistet.
2. Beeinträchtigung der Eileiter: Besonders bei Myomen, die sich in der Nähe der Eileiter befinden, kann es zu Blockaden kommen, die den Transport der Eizelle zur Gebärmutter verhindern.
3. Durchblutungsstörungen: Einige Myome können die Durchblutung des Gebärmuttergewebes beeinträchtigen, was die Chancen auf eine erfolgreiche Einnistung des Embryos verringern kann.
Die Diagnose von Myomen erfolgt in der Regel durch eine gynäkologische Untersuchung und eine Ultraschalluntersuchung. In manchen Fällen sind weiterführende Verfahren wie eine Magnetresonanztomographie (MRT) notwendig, um die genaue Größe und Lage der Myome zu bestimmen.
Nicht jede Frau mit Myomen hat Fertilitätsprobleme, aber wenn der Kinderwunsch ausbleibt, kann eine Behandlung der Myome in Erwägung gezogen werden. Es gibt verschiedene Therapieoptionen:
1. Medikamentöse Behandlung: In einigen Fällen können Medikamente eingesetzt werden, die das Wachstum der Myome hemmen oder die Symptome lindern, wie z. B. Hormonpräparate. Diese Methode kann jedoch nur vorübergehende Linderung verschaffen und ist nicht immer eine Lösung für die Fruchtbarkeit.
2. Chirurgische Behandlung: Wenn die Myome die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, kann eine Operation notwendig werden. Die Entfernung von Myomen (Myomektomie) kann durch verschiedene Verfahren erfolgen:
- Laparoskopische Myomresektion: Diese minimal-invasive Methode eignet sich für kleinere Myome und ermöglicht eine schnelle Genesung.
- Hysteroskopische Myomektomie: Hierbei wird das Myom direkt über die Gebärmutterhöhle entfernt, was bei submukösen Myomen der Fall ist.
3. Uterusentfernung (Hysterektomie): In sehr seltenen und schweren Fällen, bei denen die Fruchtbarkeit bereits nicht mehr im Fokus steht, kann auch eine vollständige Entfernung der Gebärmutter in Erwägung gezogen werden.
4. Fokussierte Ultraschalltherapie (FUS): Diese relativ neue Methode verwendet hochintensiven Ultraschall, um Myome zu behandeln, ohne eine chirurgische Intervention vorzunehmen. Die Methode eignet sich vor allem für Frauen, die ihre Gebärmutter behalten möchten.
Nicht alle Myome müssen behandelt werden. Wenn die Myome keine Symptome verursachen und keine Fruchtbarkeitsprobleme auftreten, kann der Arzt zunächst einen abwartenden Ansatz empfehlen. Wenn jedoch Kinderwunsch besteht und Myome als Ursache für Schwierigkeiten bei der Empfängnis identifiziert werden, ist eine Behandlung sinnvoll. Die Entscheidung, ob eine Behandlung notwendig ist, sollte in Absprache mit einem erfahrenen Gynäkologen oder Fertilitätsspezialisten getroffen werden.
Myome können die Fruchtbarkeit einer Frau beeinflussen, aber sie sind nicht zwingend ein Hindernis für den Kinderwunsch. Viele Frauen können auch mit Myomen schwanger werden, und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bieten eine Chance, die Fruchtbarkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. Wichtig ist, dass Frauen mit Kinderwunsch, die an Myomen leiden, sich frühzeitig beraten lassen und gemeinsam mit ihrem Arzt die beste Vorgehensweise für ihre individuelle Situation festlegen.
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Cryopreservation of embryos
If several eggs were successfully collected and fertilized during treatment with IVF or ICSI, it is possible to freeze them. However, cryopreservation only makes sense in high-quality embryos, as experience has shown that the "survival rate" after thawing is approximately 70 percent.
The advantage of frozen embryos is the possibility of becoming pregnant without further hormonal stimulation and follicular puncture.
Throughout cycle monitoring, the maturation of a single follicle and the increasing growth of the uterine lining are observed. The transfer of the cryo-embryos is planned depending on the time of the expected or hormonally induced ovulation. The thawed embryos are inserted through the cervix into the uterine cavity using a thin flexible plastic tube (catheter). After ovulation, corpus luteum hormone tablets are administered to optimally prepare the uterine lining for the upcoming implantation of the embryo.
Two weeks after ovulation, a quantitative determination of the pregnancy hormone ß-hCG in the blood or a pregnancy test (urine) can be used to check whether pregnancy has occurred.
The chances of becoming pregnant with cryo-embryo transfer are 25-30% per cycle, depending on the age of the patient couple, the initial hormonal balance, if any underlying diseases are present (such as diabetes mellitus, high blood pressure, etc.), and lifestyle factors (such as being overweight, stress, nicotine abuse, excessive alcohol consumption, etc.).
- Overview
- IVF
- IVF in 10 steps
- Cause of miscarriages
- Assisted-Hatching
- Chipsi
- Application of Seminal Plasma
- Egg cell donation
- Genetics
- Testicular puncture
- Insemination
- ICSI
- Fertility treatment in same-sex couples
- The dream to have children despite cancer
- Complementary Medicine
- Cryopreservation
- Male Infertility
- PICSI
- Psychotherapeutic support
- Sperm and egg cell donations
- Social Freezing





























