Was unsere Patienten sagen
Das war unsere DFP Punkte Veranstaltung: "Kinderwunsch abklären – Je früher desto besser"
Die Veranstaltung fand am 1.3.2023 im Billrothhaus statt und konnte vor Ort sowie als Webinar besucht werden. Die Vorträge und Diskussion können Sie hier ansehen:
Eingefrorene Eizellen spenden: Wenn Social Freezing auch anderen Hoffnung schenkt
Doch eingefrorene Eizellen können unter bestimmten Voraussetzungen auch für einen anderen Zweck verwendet werden: Sie können gespendet werden und damit Frauen oder Paaren helfen, deren Kinderwunsch ohne Eizellspende nicht erfüllbar wäre.In Österreich ist die Eizellspende seit 2015 grundsätzlich erlaubt. Wichtig ist dabei vor allem das Alter der Spenderin zum Zeitpunkt der Eizellentnahme. Eizellen dürfen nur dann für eine Spende verwendet werden, wenn sie vor dem 30. Geburtstag der Spenderin gewonnen wurden. Diese Grenze ist medizinisch bedeutsam, weil Eizellen in jungen Jahren meist die beste Qualität aufweisen und damit bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung schaffen.Gerade im Zusammenhang mit eingefrorenen Eizellen eröffnet diese Regelung eine besondere Möglichkeit. Wer Eizellen in jungen Jahren einfrieren lässt und sie später nicht mehr für den eigenen Kinderwunsch benötigt, kann sich entscheiden, diese Eizellen für eine Spende freizugeben – sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Damit bekommen Eizellen, die ursprünglich für die eigene Zukunft gesichert wurden, eine zweite Bedeutung: Sie können einer anderen Frau helfen, schwanger zu werden.Für Empfängerinnen kann eine Eizellspende ein sehr wichtiger Weg sein. Sie kommt etwa dann infrage, wenn keine eigenen Eizellen mehr vorhanden sind, die Eizellqualität stark eingeschränkt ist oder frühere Kinderwunschbehandlungen erfolglos geblieben sind. Die Spende kann in solchen Situationen neue Hoffnung geben und eine Schwangerschaft ermöglichen, die mit eigenen Eizellen nicht mehr realistisch wäre.Die Entscheidung, eingefrorene Eizellen zu spenden, ist sehr persönlich. Sie sollte gut überlegt und medizinisch sowie rechtlich begleitet werden. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob die Eizellen geeignet sind, sondern auch um Einwilligung, Aufklärung und die langfristige Bedeutung dieser Entscheidung.Eizellspende bedeutet, etwas sehr Wertvolles weiterzugeben: die Chance auf ein Kind. Gerade wenn Eizellen früh eingefroren wurden und später nicht mehr selbst benötigt werden, kann daraus eine Möglichkeit entstehen, anderen Menschen auf ihrem Weg zum Wunschkind zu helfen. Social Freezing kann damit nicht nur die eigene Familienplanung unterstützen, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch zu einem Geschenk für andere werden.Danke sag ich allen Lieben ...
... die mir Glückwünsche geschrieben,mich auf dieser Welt empfingen,
mit tausend wunderbaren Dingen
was des Baby Herz begehrt,
habt Ihr alle mir beschert.
Deshalb ließ ich, um Euch zu grüßen,
dieses Foto von mir schießen.Eure A.
Das war unsere Wunschbaby Familienfeier.
Wiener Studie zeigt neue Wege der Gebärmutteruntersuchung
Die Zahl an Bakterien in und auf dem menschlichen Körper übertrifft jene der Körperzellen um ein Vielfaches. Nicht verwunderlich deshalb, dass das „Mikrobiom“, also die Gesamtheit der Bakterienbesiedelung des menschlichen Körpers, immer mehr in den Fokus der Wissenschaft rückt. Die Methoden zur Untersuchung des Mikrobioms waren jedoch bisher sehr zeitaufwendig und teuer.Eine soeben im Fachjournal Reproductive Biomedicine Online erschienene internationale Studie unter unter meiner Leitung, untersuchte eine ganz neue, deutlich einfachere Methode zur Mikrobiomanalyse. In Zusammenarbeit mit einer Wissenschaftlerin der Universität Cambridge, Frau Dr. Lara Urban, hat mein Team den sogenannten Oxford Nanopore mit konventionellen Techniken zur Mikrobiomanalyse verglichen. Die Idee dazu entstand im Rahmen eines Stipendiums am Nobelpreisträgertreffen in Lindau am Bodensee (siehe Artikel anbei). Der Oxford Nanopore ist ein neuartiger Sequencer, also eine Maschine zur Durchführung verschiedenster genetischer Untersuchungen mit dessen Hilfe genetische Untersuchungen relativ kostengünstig und schnell durchgeführt werden können. Er ist nicht viel größer als ein USB-Stick und kann DNA-Stränge in kürzester Zeit durch sogenannte Nanoporen auslesen. Unsere Studie konnte zeigen, dass selbst bei einer extrem niedrigen Bakterienbesiedelung wie jener der Gebärmutterschleimhaut, der Oxford Nanopore genauso verlässlich ist wie konventionelle deutlich teurere Methoden. Wir können deshalb bei Patientinnen mit wiederholten Fehlgeburten oder fehlgeschlagenen IVF Versuchen eine schnelle und günstige Analyse der Gebärmutterschleimhaut durchführen und ihnen so gezielter helfen.Wir möchten künftig weitere Anwendungsmöglichkeiten des Oxford Nanopore erforschen und weiterhin auf diesem Gebiet Pionierarbeit leisten. Artikel zur Studie von der Lindau Nobelpreisträger Tagung:https://www.lindau-nobel.org/de/blog-from-a-glass-of-wine-in-lindau-to-a-scientific-publication/
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Genetics Lab

































