Was unsere Patienten sagen
Mikrobiom-Forschung am Wunschbaby Institut Feichtinger
Unter dem Mikrobiom versteht man die Bakterienbesiedelung des Körpers. Der gesamte menschliche Körper ist von (vorwiegend „guten“) Bakterien besiedelt und braucht diese Bakterien für seine Gesundheit.In den letzten Jahren ist die Rolle Mikrobioms in verschiedenen Prozessen des Körpers und auch bei kinderlosen Paaren in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. So konnte festgestellt werden, dass auch Körperregionen die zuvor als völlig Bakterienfrei angesehen wurden wie die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke eine Bakterienbesiedelung aufweisen. Hierbei scheint besonders die Zusammensetzung und das Ausmaß an Laktobazillen die Kinderwunschbehandlung positiv zu beeinflussen.Das WIF beteiligt sich aktiv an der Erforschung des Mikrobioms und dessen Rolle in der Kinderwunschbehandlung. Eine bei uns im Hause laufende Studie untersucht die bakterielle Besiedelung der Scheide und der Samenflüssigkeit und deren Auswirkung auf die Samenqualität, Embryoqualität und Schwangerschaftsraten. Außerdem wird in dieser Studie untersucht, inwieweit das Mikrobiom durch Zugabe „guter“ Laktobazillen positiv beeinflusst werden kann. In einer weiteren Studie wird eine neue Technik zum Nachweis der bakteriellen Besiedelung in der Gebärmutter untersucht. Die momentan angebotenen Techniken zur Mikrobiombestimmung aus der Gebärmutter sind noch sehr teuer und brauchen relativ lange bis ein Befund vorhanden ist. Durch eine neue von uns untersuchte Technik sollen innerhalb kurzer Zeit Ergebnisse zu einem Bruchteil der Kosten der bisher angewandten Techniken verfügbar sein.Kinderwunsch und Scheidenflora
In der Vagina einer erwachsenen Frau gibt es vielerlei Stämme verschiedener Laktobazillen, also Bakterien, die für ein physiologisches Scheidenmilieu sorgen. Sobald die Scheidenflora gestört ist, kann es zu Symptomen wie Juckreiz, Brennen oder Ausfluss kommen. Eine Zerstörung der Laktobazillusstämme ermöglicht es außerdem anderen pathogenen Keimen wie Pilzen oder Viren in die Schleimhaut einzudringen und zu richtige vaginale Infektionen zu verursachen. Scheidenpilzerkrankungen sind hier sicher die häufigsten Ursachen, weshalb Frauen ärztlichen Rat suchen.Eine rezente chinesische Studie (vaginal microbiota and the potential of Lactobacillus derivatives in maintaining vaginal health, Wallace Jeng Yang Chee et al.) hat im Jahr 2020 recht intensiv die Zusammenhänge zwischen Vorhandensein von Laktobazillen und der gesunden Vaginalflora untersucht. Dabei bestätigte sich, dass hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft, Menstruation oder Pilleneinnahme wie auch Medikamente (z.B. Antibiotika) einen Einfluss auf die Zusammensetzung der Mikroflora der Vagina haben. Gewisse Gewohnheiten wie übertriebene Intimhygiene oder Vaginalduschen fördern sogar das Auftreten von lokalen Irritationen. Auch im Rahmen von Kinderwunschbehandlungen hat eine gesunde Flora insofern einen bedeutenden Einfluss, als die Laktobazillus Besiedelung der Gebärmutter einen entscheidenden Einfluss auf die Einnistung des Embryos hat. Das uterine Mikrobiom ist essentiell für Einnistung und Schwangerschaftsraten, weshalb wir im Rahmen der Kinderwunschbehandlungen auf ausreichende Unterstützung der Mikroflora mit omnibiotischen Präparaten achten.Überaus freundlich, kompetent und engagiert
Nachdem wir in einem anderen Institut schlechte Erfahrungen gemacht haben, sind wir sehr glücklich im Wif gelandet zu sein. Die Betreuung aller Mitarbeiter war überaus freundlich, kompetent und engagiert. Alles lief nach Plan! Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für die tolle Unterstützung!Fördert der weibliche Orgasmus die Fruchtbarkeit?
Interessant ist jedoch die Frage, inwieweit der Orgasmus als Abfolge neuromuskulärer Reflexe für die Fortpflanzung unabdinglich ist. Diese Frage erscheint zunächst sehr nüchtern und wissenschaftlich, doch auch manche Kinderwunschpaare sind verunsichert: Muss man, wenn man schwanger werden möchte, beim gemeinsamen Sex auch zum Orgasmus kommen?Für den Mann ist diese Frage schnell beantwortet, ohne Höhepunkt und Samenerguss, keine Möglichkeit für die Millionen Spermien zur Eizelle zu gelangen. Liegen Ejakulations- beziehungsweise Erektionsstörungen auf körperlicher Ebene vor, wie in etwa bei einigen Formen der Querschnittslähmung, kann mit Hilfe von Elektrostimulation unterstützt werden, damit eine stabile Erektion und letztlich auch ausreichende Ejektionsgeschwindigkeiten für die Spermien erreicht werden können.Bei der Frau ist es etwas komplexer. Demnach kann eine Frau definitiv ohne Höhepunkt schwanger werden. Trotzdem denken auch in einer aufgeklärten Zeit wie der unseren viele Frauen, dass man zum einen nur durch bestimmte Stellungen zur Empfängnis kommt, zum anderen glauben einige, dass der Orgasmus nötig ist, um Eizelle und Samenzelle tatsächlich verschmelzen zu lassen. Viele Online-Ratgeber predigen spezielle Praktiken für Paare mit Kinderwunsch, wie beispielsweise die klassische Missionarsstellung, oder „a-tergo“ um möglichst eine Platzierung des Ejakulats im hinteren Scheidengewölbe zu garantieren beziehungsweise Beckenhochlagerung der Frau nach dem männlichen Samenerguss, obwohl es aus wissenschaftlicher Sicht weder Studien noch Belege für angeblich verbesserte Schwangerschaftsraten gibt. Einige Studien haben sich jedoch mit den schwangerschaftsfördernden Effekten des sexuellen Höhepunktes beschäftigt. Hierbei kam man zu der Annahme, dass Oxytocin Ausschüttung beim Orgasmus die Motilität der Samenzellen fördere.„Zugegebener Maßen ist die Studienlage in diesem Bereich sehr dünn, doch es gibt eindeutige Hinweise, dass erfüllender Sex positive Auswirkungen auf psychische Ausgeglichenheit und Senkung von Stresslevel hat. Cortisol Senkung hat grundsätzlich positive Effekte im Hinblick auf Fertilität und Kinderwunsch somit kann man durchaus schlussfolgern, dass ein von beiden Partnern positiv erlebtes Sexleben ein wichtiges Element ist, dass wir in der Grundanamnese auch erfragen.Am 27.4. ist ...
M. auf die Welt gekommen. Für diese besondere Bereicherung in unserem Leben sowie für Ihre Betreuung am Beginn dieses Weges möchten wir uns nochmal bei Ihnen herzlich bedanken. Mit den besten Grüßen S. + N. + M.Lesen Sie mehr

Heterologous Intrauterine Insemination
The goal of light hormonal therapy is to stimulate the growth of 1-2 follicles. Follicular maturation and the continued growth of the uterine lining is monitored per ultrasound.
Based on the size of the follicles, the thickness of the uterus lining, and through ovulation tests, the point of ovulation can be predicted. In most cases, ovulation is medically induced once the follicles have achieved a certain size – providing the best time for the insemination.
The donor semen selected for heterologous insemination is prepared in the laboratory and then inserted into the female’s uterus through the cervix using a thin, flexible plastic tube called a catheter. In most cases, this procedure does not cause any complications, pain, or discomfort.
If treatment with heterologous insemination is decided, both partners must be in agreement on this matter and they must both agree to treatment. This agreement must be confirmed in writing, either through a notarial deed or a court record.
The probability of becoming pregnant with this method is approximately 15-20% per cycle.
- Overview
- IVF
- IVF in 10 steps
- Cause of miscarriages
- Assisted-Hatching
- Chipsi
- Application of Seminal Plasma
- Egg cell donation
- Genetics
- Testicular puncture
- Insemination
- ICSI
- Fertility treatment in same-sex couples
- The dream to have children despite cancer
- Complementary Medicine
- Cryopreservation
- Male Infertility
- PICSI
- Psychotherapeutic support
- Sperm and egg cell donations
- Social Freezing





























