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24.Juli 2018 um 17:30 UhrLainzerstraße 6, 1130 Wien
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Was unsere Patienten sagen

Ich danke Ihnen

Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit u. Ihre unendliche Freundlichkeit. Ohne Sie wäre unser Glück nicht möglich

Einfluss von Quarantäne auf Fruchtbarkeit

Die durch den COVID-19 Virus bedingte Quarantäne wurde anfangs von viele Menschen nicht besonders negativ empfunden. Homeoffice mit dem Partner, gemeinsames Kochen und Homeworkouts sind der neue Alltag. Nach nun bald vier Wochen in den eigenen vier Wänden wendet sich aber die Stimmung merkbar und es wird für Viele zur täglichen Herausforderung, sich mit der eingeschränkten Mobilität abzufinden.Die unausweichliche und dauernde Nähe von Paaren ist Teil der Herausforderung. Für manches Paar scheint es sogar eine gute Zeit für die ersehnte Kinderwunscherfüllung. Doch der relativ abwechslungsarme Alltag und die Vorstellung von möglichen Auswirkungen der Krise bringen auch Angst, Depression und Lustlosigkeit mit sich. Eine kürzlich von der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet durchgeführte Studie stellt fest, dass die psychologischen Auswirkungen der Quarantäne groß sein können, was zu einer Reihe von psychischen Problemen führt, von Angst und Wut bis hin zu Schlafstörungen, Depressionen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). In separaten Studien mit SARS-Quarantänepatienten, einem früheren Ausbruch des Coronavirus im Jahr 2003, wurde festgestellt, dass zwischen 10% und 29% an PTBS litten.Die Quarantäne und die Krise lösen bei vielen Menschen das Gefühl der Hilflosigkeit aus. Wut, Angst, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit sind Gefühle, die sich oft nicht steuern lassen. Sie können negative Auswirkungen auf Körper und Hormonhaushalt haben. Gesellt sich der bis dato unerfüllte Kinderwunsch hinzu wird die Unzufriedenheit und Verzweiflung potenziert. Daher rate ich betroffenen Paaren, gemeinsame Aktivitäten auszuüben, die Spaß machen, anstatt sich noch stärker auf den Kinderwunsch zu konzentrieren. Das kann unter Umständen kontraproduktiv sein. Fragen wie "Was machen wir falsch?", "Ist etwas mit uns nicht in Ordnung?", "Können wir überhaupt Kinder bekommen?" sollten nicht zum dominanten Thema werden. Wichtig ist gerade jetzt, den Kontakt zu Freunden und Familie virtuell zu pflegen, Sport im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu betreiben und gemeinsame Interessen noch stärker zu teilen. Um optimale Voraussetzungen für die Empfängnis zu schaffen ist es wichtig, Körper, Geist und Seele wieder in eine gute Balance zu bringen. Häufig raten wir unseren PatientInnen ein begleitendes psychotherapeutisches Gespräch in Anspruch zu nehmen und Lösungen zu finden, die "positive" Gefühle wie Zuversicht und Gelassenheit ermöglichen. Derzeit bieten viele Psychotherapeuten auch online Therapie an. Aus Studien über den emotionalen Stress, den verletzte SportlerInnen durchmachen wissen wir, dass sich dieser auf den Heilungsprozess negativ auswirkt. Bedingt durch das traumatische Ereignis und die Isolation kommt dem Körper der sogenannte Bewältigungsmechanismus abhanden. Einen ähnlichen emotionalen Stress kann die gegenwärtige Krise auslösen.Für werdende Eltern, so wie für uns alle gilt, sich mehr denn je auf das Positive zu fokussieren, den guten Nachrichten besondere Aufmerksamkeit zu schenken, den Tag zu strukturieren, körperlich aktiv zu sein, sich gesund zu ernähren und, so Feichtinger, darüber nachzudenken, wie man Anderen helfen könnte. Das sei bekannter Weise ein bewährtes Mittel gegen Depression.

Gebärmutterspiegelung bei Kinderwunsch, was macht Sinn?

Im Rahmen der Kinderwunschabklärung wird Frauen häufig zu einer operativen Abklärung der Gebärmutter, einer sogenannten Hysteroskopie bzw. Gebärmutterspiegelung geraten. Dieser kurze Eingriff in Vollnarkose ermöglicht eine direkte optische Beurteilung der Gebärmutterhöhle. Gleichzeitig können Auffälligkeiten behoben werden und so ein möglicher Grund für das Ausbleiben einer Schwangerschaft korrigiert werden.Der Eingriff passiert in einer kurzen Narkose und oft können Patientinnen das Krankenhaus noch am selben Tag verlassen. Viele Studien haben bereits untersucht, ob eine Gebärmutterspiegelung und damit die genauere Untersuchung der Gebärmutter zu höheren Schwangerschaftsraten führt. Eine Studie konnte hierbei zeigen, dass die Routinemäßig durchgeführte Gebärmutterspiegelung vor der ersten IVF-Behandlung zu keinerlei Vorteil für die Patientinnen führte wenn im Ultraschall keine Auffälligkeiten sichtbar waren (Smit et al., 2016). Eine andere Studie, die die selbe Fragestellung bei Frauen mit wiederholten negativen IVF Versuchen untersuchte, konnte ebenfalls keinen Vorteil finden wenn diese Frauen eine Gebärmutterspiegelung hatten im Vergleich zu Frauen die keine hatten (El-Toukhy et al., 2016).Das bedeutet, dass Frauen mit einem unauffälligem Ultraschall und ohne Voroperationen der Gebärmutter von einer Hysteroskopie  nicht profitieren. Die Ergebnisse einer ganz aktuelle Studie zeigen, dass sogar bei Frauen mit einem Septum, also einer Trennwand in der Gebärmutter die Entfernung dieses Septums mittels Gebärmutterspiegelung nicht zu einer Erhöhung der Schwangerschaftsraten oder zu einer Erniedrigung von Früh- und Fehlgeburten führt (Rikken et al., 2020). Deshalb empfehlen wir unseren Patientinnen nur eine Gebärmutterspiegelung durchführen zu lassen wenn im Ultraschall eine Auffälligkeit wie beispielsweise Myome (Muskelknoten in der Gebärmutter), eine besonders niedrig aufgebaute Schleimhaut vorliegt oder wenn bereits mehrere Operationen (z.B. Kaiserschnitte) durchgeführt wurden.Alternativ zur Hysteroskopie kann auch ohne Narkose und Spitalsaufenthalt eine Biopsie der Gebärmutterschleimhaut (eine sogenannte Pipelle) bei uns im Institut durchgeführt werden. Die entnommene Probe kann dann auf eine erhöhte Zahl an Immunzellen, einer Entzündung oder einem abweichenden Mikrobiom untersucht werden und so ein möglicher Grund für die fehlende Einnistung eines Embryos gefunden werden.EL-TOUKHY, T., CAMPO, R., KHALAF, Y., TABANELLI, C., GIANAROLI, L., GORDTS, S. S., GORDTS, S., MESTDAGH, G., MARDESIC, T., VOBORIL, J., MARCHINO, G. L., BENEDETTO, C., AL-SHAWAF, T., SABATINI, L., SEED, P. T., GERGOLET, M., GRIMBIZIS, G., HARB, H. & COOMARASAMY, A. 2016. Hysteroscopy in recurrent in-vitro fertilisation failure (TROPHY): a multicentre, randomised controlled trial. Lancet, 387, 2614-2621.
RIKKEN, J. F. W., VERHORSTERT, K. W. J., EMANUEL, M. H., BONGERS, M. Y., SPINDER, T., KUCHENBECKER, W., JANSEN, F. W., VAN DER STEEG, J. W., JANSSEN, C. A. H., KAPITEIJN, K., SCHOLS, W. A., TORRENGA, B., TORRANCE, H. L., VERHOEVE, H. R., HUIRNE, J. A. F., HOEK, A., NIEBOER, T. E., VAN ROOIJ, I. A. J., CLARK, T. J., ROBINSON, L., STEPHENSON, M. D., MOL, B. W. J., VAN DER VEEN, F., VAN WELY, M. & GODDIJN, M. 2020. Septum resection in women with a septate uterus: a cohort study. Hum Reprod.
SMIT, J. G., KASIUS, J. C., EIJKEMANS, M. J. C., KOKS, C. A. M., VAN GOLDE, R., NAP, A. W., SCHEFFER, G. J., MANGER, P. A. P., HOEK, A., SCHOOT, B. C., VAN HEUSDEN, A. M., KUCHENBECKER, W. K. H., PERQUIN, D. A. M., FLEISCHER, K., KAAIJK, E. M., SLUIJMER, A., FRIEDERICH, J., DYKGRAAF, R. H. M., VAN HOOFF, M., LOUWE, L. A., KWEE, J., DE KONING, C. H., JANSSEN, I., MOL, F., MOL, B. W. J., BROEKMANS, F. J. M. & TORRANCE, H. L. 2016. Hysteroscopy before in-vitro fertilisation (inSIGHT): a multicentre, randomised controlled trial. Lancet, 387, 2622-2629.

Behandlung KIWU DDr. Feichtinger

Bereits das 2.Mal durfte ich bei DDr. Feichtinger in Behandlung sein und bin nun das 2. Mal schwanger. Trotz der belastenden Situation bin ich immer gerne zu DDr. Feichtinger gekommen. Der Optimismus und die Ruhe im Umgang mit den Patienten ist sicher auszeichnend. Das gesamte Team ist eine riesen Unterstützung und sehr kraftgebend für diese Zeit.

Social Freezing

Bei besonderen medizinischen Indikationen, frühzeitigem Versiegen der Ovarialfunktion (POF primary ovarian failure), Endometriose und nicht zuletzt bei Krebserkrankungen ist es möglich, Eizellen zu vitrifizieren. Eine Befruchtung dieser Eizellen ist dann zu einem späteren Zeitpunkt möglich."Mir ist es besonders wichtig, das Bewusstsein der Bevölkerung und auch der ärztlichen KollegInnen dafür zu schärfen, dass wir als modernes Kinderwunschzentrum längst nicht mehr nur für den aktuellen Babywunsch zuständig sind, sondern uns vielmehr aufklärend und begleitend um Fertilität von Männern und Frauen kümmern", so Dr. Nazira Pitsinis, ärztliche Leiterin des Wunschbabyinstitut Feichtinger am Standort Baden. Besonders bei onkologischen Erkrankungen kommt die Beratung betreffend Fertilitätserhalt bei jungen Männern und Frauen manchmal zu kurz. Hintergrund ist nicht zuletzt der Wunsch der PatientInnen nach einer raschen onkologischen Therapie ohne Verzögerungen. "Durch Kooperationen mit onkologischen Abteilungen und Fortbildungsveranstaltungen mit ärztlichen KollegInnen wollen wir künftig starker Begleiter auch in solch schwierigen Lebenssituationen sein", so Pitsinis.Aber auch bei anderen, weit häufigeren Erkrankungen wie Endometriose, dem PCO Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen und Autoimmunerkrankungen sollte gerade bei einer Verschiebung des Kinderwunsches über das 35. Lebensjahr hinaus ein vorsorgliches Einfrieren der Eizellen erwogen werden. "Generell empfehlen wir bei einem absehbaren späteren Kinderwunsch ein Beratungsgespräch um hier böse Überraschungen in späteren Lebensjahren zu vermeiden und zusätzliche Risikofaktoren für eine spätere Kinderlosigkeit ausschließen zu können", so Dr. Michael Feichtinger.


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Kinderwunsch - Vom Wunsch zum Baby

Udo (37) and Veronika (39)

It’s been almost seven years since we decided that we wanted to have children. We didn’t expect that it would work on the first try, otherwise Veronika would have been pregnant already. However, after three to six months, we thought that we should have been successful. After two years of unsuccessful “attempts”, Veronika turned to her trusted gynecologist to identify potential causes.

The irregular menstrual bleedings, which sometimes would come weeks late, did several things for us: on the one hand, raised hope that a baby was already developing, and on the other hand, led to increased menstrual pains. So, when the gynecologist said that we should try for at least another year, that what we were going through was normal, we found it very hard to believe.

Another childless year passed, accompanied by my wife’s self-reproaches until Veronika’s gynecologist recognized the need to act. He prescribed hormones to stabilize her cycle and ordered a semen analysis – and everything appeared fine. After many months of unsuccessful attempts at pregnancy, Veronika was finally diagnosed with endometriosis during laparoscopy: a not-so-harmless procedure that revealed that both of her fallopian tubes were closed.

This was followed by a period of helplessness, despair, thoughts of separating and ultimately hopelessness. There were talks of adoption, which was not an ideal alternative for us, and finally, we came across artificial reproduction. There was always this feeling that our child would be artificial, as if it wasn’t our child. This drove us to feel isolated. We felt that we couldn’t discuss the topic with anyone... Until good friends of ours told us that their twin daughters Anja and Carla were not conceived naturally. And just like to so many other couples in their circle of friends that also couldn’t conceive otherwise, they found the process to be quite natural. They gave us the tip to visit the free informational evening at Prof. Feichtinger’s Wunschbaby Institute.

Sebastian, born on March 26th.


I was very satisfied with the treatment. The team is always striving to do their best. The waits are short. We felt very well taken care of.

Relaxing Atmosphere: An Institute with a relaxing atmosphere, very friendly, compassionate care. Highly recommend.

I would highly recommend this Institute to everyone: you don’t feel like a patient, all the employees are engaged and are excited for you. It’s a great feeling to receive so much support.

My doctor provided excellent guidance from our first meeting until successful pregnancy. I was able to call her at all hours of the day, and if I couldn’t reach her per phone, then I could always send her an E-mail.

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