Was unsere Patienten sagen
Alter der Väter – Was späte Vaterschaft für Fruchtbarkeit und Gesundheit bedeutet
Während das Alter der Frau in der Reproduktionsmedizin seit langem intensiv diskutiert wird, rückt das Alter des Mannes zunehmend in den Fokus wissenschaftlicher Forschung. Auch für Paare mit Kinderwunsch im Wunschbaby-Institut ist das väterliche Alter ein wichtiger Faktor, der in der Beratung berücksichtigt werden sollte.Biologisch betrachtet bleiben Männer grundsätzlich bis ins hohe Alter zeugungsfähig. Im Gegensatz zur Frau gibt es keine Menopause, die die Fruchtbarkeit abrupt beendet. Dennoch unterliegt auch die männliche Fruchtbarkeit altersbedingten Veränderungen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Spermienqualität häufig ab. Beweglichkeit, Konzentration und vor allem die genetische Stabilität der Spermien können beeinträchtigt sein. Diese Veränderungen können dazu führen, dass es länger dauert, bis eine Schwangerschaft eintritt, und dass die Wahrscheinlichkeit für Fehlgeburten leicht ansteigt.Wissenschaftliche Studien zeigen, dass mit steigendem Alter des Vaters auch das Risiko für bestimmte genetische Veränderungen im Erbgut zunimmt. Diese sogenannten Neumutationen entstehen bei jeder Zellteilung und häufen sich mit den Jahren. Sie können in seltenen Fällen mit Entwicklungsstörungen oder neurologischen Erkrankungen beim Kind in Verbindung stehen. Insgesamt bleibt das absolute Risiko jedoch gering, sollte aber in der individuellen Beratung offen angesprochen werden.
Auch für den Verlauf der Schwangerschaft kann das Alter des Mannes eine Rolle spielen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass bei sehr alten Vätern ein leicht erhöhtes Risiko für Frühgeburten oder Schwangerschaftskomplikationen bestehen kann. Die Ursachen dafür liegen vermutlich in der veränderten Spermienqualität und in epigenetischen Faktoren, die die frühe Embryonalentwicklung beeinflussen.
Neben den medizinischen Aspekten gibt es auch psychosoziale Faktoren, die bei später Vaterschaft berücksichtigt werden sollten. Viele Männer bringen in höherem Alter mehr Lebenserfahrung, Stabilität und emotionale Reife in die Elternrolle ein. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach langfristiger gesundheitlicher Belastbarkeit und nach der aktiven Begleitung des Kindes über viele Lebensjahre hinweg. Für Paare ist es daher wichtig, nicht nur biologische, sondern auch persönliche und familiäre Aspekte in ihre Entscheidung einzubeziehen.
Im Wunschbaby Institut wird bei der Kinderwunschberatung immer auch das Alter beider Partner berücksichtigt. Eine gezielte Abklärung der Spermienqualität, hormonelle Untersuchungen und eine umfassende Aufklärung über mögliche altersbedingte Veränderungen können helfen, realistische Erwartungen zu entwickeln und die individuell beste Behandlungsstrategie zu finden. In manchen Fällen kann auch das frühzeitige Einfrieren von Spermien eine Option sein, um die Fruchtbarkeit für einen späteren Zeitpunkt zu sichern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Alter des Vaters einen relevanten, wenn auch oft unterschätzten Einfluss auf Fruchtbarkeit, Schwangerschaftsverlauf und die Gesundheit des Kindes haben kann. Moderne Reproduktionsmedizin ermöglicht heute auch im höheren Lebensalter gute Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft. Eine frühzeitige, individuelle Beratung im Wunschbaby-Institut schafft die Grundlage für informierte Entscheidungen und eine bestmögliche Vorbereitung auf den Weg zum Wunschkind.
Wir möchten uns ganz herzlich ...
... bei Ihnen für ihr Engagement in Ihrer Arbeit bedanken. Ohne Sie würde der Termin nicht zustande kommen, an dem uns unser Töchterchen geschenkt wurde. Ich denke heute oft voller Dankbarkeit daran und bin überzeugt, dass Sie der liebe Gott als Werkzeug benutzt hat. Auch bei Ihren Kolleginnen und Kollegen möchten wir uns für die nette Betreuung bedanken. Familie D.Wunschbaby erhält staatliches Gütesiegel für Familienfreundliche Betriebe
Fotocredits © Harald SchlosskoDie feierliche Übergabe erfolgte in der Aula der Wissenschaften in Wien durch Claudia Plakolm, Bundesministerin für Europa, Integration und Familie.Als Familienbetrieb, der es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht hat, Menschen bei ihrer Familiengründung zu unterstützen, ist es für uns selbstverständlich, auch unseren eigenen Mitarbeitenden den nötigen Raum für ihr Familienleben zu geben – sei es bei der Betreuung der Kinder, in der Pflege von Angehörigen oder im herausfordernden Alltag.Unser Motto „We Are Family“ ist bei uns kein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Es verbindet alle Mitglieder der Wunschbaby-Familie – Patientinnen und Patienten ebenso wie unser Team.
Auszeichnung für österreichische Arbeitgeber
Gemeinsam mit uns wurden insgesamt 102 österreichische Unternehmen, Hochschulen sowie Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen für ihr Engagement im Bereich Familienfreundlichkeit geehrt. Sie erhielten die Zertifikate berufundfamilie, hochschuleundfamilie sowie berufundfamilie für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.Bundesministerin Claudia Plakolm betonte in ihrer Festrede die große Bedeutung familienfreundlicher Strukturen für die Zukunft unseres Landes:„Unsere Unternehmen haben einen bedeutenden Anteil daran, wenn junge Menschen sich zutrauen, eine Familie zu gründen. Denn das geht nur, wenn sich Job und das Familienleben unter einen Hut bringen lassen. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an die heute ausgezeichneten Betriebe für ihren Beitrag, jungen Familien Mut zu machen, wieder Kinder zu bekommen und eine Familie zu gründen.“Die gesamte Wunschbaby-Familie freut sich über diese besondere Anerkennung und gratuliert allen Unternehmen, die sich tagtäglich für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld einsetzen.Die Anwendung der PEN
Frau Dr. Irene Leibnitz erklärt das in folgendem Video:
Super tolles Team
Das gesamte Team ist super, die Räume in der Ordination so eingerichtet, dass man sich sehr wohl fühlt. Hier ist man in sehr guten Händen und fühlt sich bestens aufgehoben!Lesen Sie mehr

Legal Aspects
The Austrian so-called Reproductive Medicine Act (FmedG) has been enforced since July 1st, 1992.
In principle, medically assisted reproduction is only permitted in a marriage or marriage-like partnership and is only allowed with written consent. In the case of cohabitation, consent must also be provided in the form of a notarial deed or court record. In Austria, artificial conception is only permitted if all other possible and reasonable treatments to induce pregnancy through sexual intercourse have been unsuccessful or have no chance of success, according to state-of-the-art research and experience.
The methods of medically assisted reproduction according to the FMedG are:
- Introducing semen into the woman’s uterus
- Union of egg and sperm cells outside of the body
- Introducing viable cells into the woman’s uterus
- Transfer of egg cells or egg cells with sperm into the woman’s uterus
Since the amendment of the Reproductive Medicine Act in 2015, it is now possible in Austria for same-sex female couples to receive IVF treatment using donor sperm. Preimplantation diagnostics on embryos to avoid familial illnesses and repeated miscarriages have also been permitted since 2015.





























