Was unsere Patienten sagen
Wunschbaby Experten zu Gast im Clinical Chemistry Podcast
Mit steigendem Alter der Frau steigen leider auch die genetischen Auffälligkeiten der Eizellen. Dies führt dazu, dass die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft ebenso sinkt. Wie Kinderwunsch Patientinnen geholfen werden kann, erfahren Sie in dieser Podcast Episode.Wunschbaby Podcast: Kinderwunsch gleichgeschlechtlicher Paare
In Österreich ist es seit 2015 für gleichgeschlechtliche Paare möglich, mittels Samenspende und IVF Kinder zu bekommen. Mag. Julia Ecker im Gespräch mit Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger über die Details zu diesem Thema.Eisprung und Händigkeit: Einfluss auf die Kinderwunschbehandlung
Eine faszinierende Studie, durchgeführt im Rahmen einer Diplomarbeit an der Medizinischen Universität Wien, legt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen der Händigkeit und der Aktivität der Eierstöcke gibt. In diesem Beitrag beleuchten wir die spannenden Erkenntnisse dieser Forschung, erklären das Konzept der Lateralisation und zeigen, wie diese Erkenntnisse die Zukunft der Kinderwunschbehandlung prägen könnten. Erfahren Sie, wie die Händigkeit mit der Eizellproduktion zusammenhängt und welche Rolle sie bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) spielt.Was ist Lateralisation?
Lateralisation bezeichnet die Aufgabenverteilung zwischen der rechten und linken Seite des Körpers oder eines Organs. Dieses Phänomen ist nicht nur beim Gehirn bekannt – etwa bei der Sprachproduktion, die meist in der linken Gehirnhälfte angesiedelt ist – sondern zeigt sich auch bei anderen Organen, einschließlich der Eierstöcke. Lateralisation ermöglicht es, Prozesse effizienter zu organisieren, indem bestimmte Funktionen auf eine Seite spezialisiert werden.In der Tierwelt ist Lateralisation weit verbreitet, und auch beim Menschen gibt es Hinweise darauf, dass die Eierstöcke unterschiedlich aktiv sind. So zeigt beispielsweise die Endometriose eine Tendenz, häufiger Zysten am linken Eierstock zu bilden. Ebenso enthält die Follikelflüssigkeit des rechten Eierstocks weniger Mikroorganismen, was mit höheren Erfolgsraten bei IVF-Behandlungen korreliert. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Eierstöcke nicht gleichmäßig arbeiten, sondern eine gewisse „Seitigkeit“ aufweisen.Die Studie: Händigkeit und Eierstockaktivität
Im Rahmen einer Diplomarbeit an der Medizinischen Universität Wien wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen der Händigkeit von Frauen und der Lateralisation der Eierstöcke untersucht. Die Studie basierte auf einer Auswertung von 693 Datensätzen aus der Datenbank des Wunschbaby Instituts Feichtinger, wobei die Patientinnen angegeben hatten, ob sie Rechts- oder Linkshänderinnen sind.Die Ergebnisse sind erstaunlich:· Rechtshänderinnen produzieren tendenziell mehr Eizellen im rechten Eierstock, während bei Linkshänderinnen der linke Eierstock aktiver ist.· Diese Tendenz zeigt sich sowohl in der Gesamtstichprobe als auch bei Frauen, bei denen die Kinderwunschursache beim männlichen Partner lag, was die Ergebnisse noch robuster macht.· Auch die Qualität der Embryonen scheint von der Händigkeit beeinflusst zu sein: Bei Rechtshänderinnen stammen die hochwertigsten Embryonen (sogenannte Top-Embryonen) häufiger vom rechten Eierstock, bei Linkshänderinnen vom linken.Diese Erkenntnisse legen nahe, dass die Händigkeit – möglicherweise über neuroanatomische oder hormonelle Mechanismen – die Funktion der Eierstöcke beeinflusst. Die genauen Zusammenhänge sind jedoch noch nicht vollständig geklärt und bedürfen weiterer Forschung.Häufigkeit von Links- und Rechtshändigkeit
Interessanterweise zeigte die Studie, dass 78,07 % der untersuchten Frauen Rechtshänderinnen und 21,93 % Linkshänderinnen waren. In der allgemeinen Bevölkerung liegt der Anteil an Linkshänderinnen bei etwa 10–15 %. Der überdurchschnittlich hohe Anteil an Linkshänderinnen in der Studiengruppe wirft die Frage auf, ob Frauen mit Kinderwunsch häufiger Linkshänderinnen sind. Mögliche Gründe dafür sind unklar, könnten aber mit hormonellen oder neurobiologischen Faktoren zusammenhängen. Weitere Studien sind nötig, um diese Hypothese zu bestätigen.Warum ist der rechte Eierstock oft „aktiver“?
Unabhängig von der Händigkeit zeigen zahlreiche Studien, dass der rechte Eierstock bei Frauen mit zwei gesunden Eierstöcken häufiger ovuliert. Eizellen aus dem rechten Eierstock führen zudem tendenziell häufiger zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Auch bei der hormonellen Stimulation im Rahmen einer IVF reagiert der rechte Eierstock oft stärker und produziert mehr hochwertige Embryonen.Die Gründe dafür könnten in der Anatomie, der Durchblutung oder hormonellen Unterschieden liegen. Beispielsweise enthält die Follikelflüssigkeit des linken Eierstocks häufiger Mikroorganismen, die mit einer höheren Rate an fehlgeschlagenen IVF-Versuchen korrelieren. Diese Beobachtungen unterstreichen die Bedeutung der Lateralisation in der Reproduktionsmedizin.Praktische Relevanz für die Kinderwunschbehandlung
Die Erkenntnisse der Studie könnten die Kinderwunschbehandlung revolutionieren, indem sie eine noch individuellere Therapie ermöglichen. Wenn die Händigkeit tatsächlich die Aktivität der Eierstöcke beeinflusst, könnten Ärzte diese Information nutzen, um:· Die hormonelle Stimulation gezielt auf den aktiveren Eierstock auszurichten.· Die Auswahl der Embryonen für den Transfer anhand der Herkunft (rechter oder linker Eierstock) zu optimieren.· Die Behandlung an die individuelle Lateralisation der Patientin anzupassen, um die Erfolgschancen zu maximieren.Zukünftige Studien könnten klären, ob Linkshänderinnen tatsächlich häufiger von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen sind oder ob die Berücksichtigung der Händigkeit die Schwangerschaftsraten verbessert. Solche Ansätze könnten den Weg zu einer noch präziseren und personalisierten Kinderwunschbehandlung ebnen.Was bedeutet das für Betroffene?
Für Frauen, die eine Kinderwunschbehandlung in Erwägung ziehen, bieten diese Erkenntnisse neue Perspektiven. Die Händigkeit könnte ein bisher unterschätzter Faktor sein, der die Planung und den Erfolg einer Behandlung beeinflusst. Eine umfassende Diagnostik, die auch die Lateralisation der Eierstöcke berücksichtigt, kann helfen, die besten Voraussetzungen für eine Schwangerschaft zu schaffen.Gleichzeitig zeigt die Studie, wie wichtig es ist, die individuelle Situation jeder Patientin zu betrachten. Faktoren wie die Händigkeit, die Eierstockaktivität und die Embryonenqualität können in Kombination mit modernen reproduktionsmedizinischen Methoden die Erfolgschancen erhöhen.Die Zukunft der Kinderwunschbehandlung
Die Erkenntnisse über Lateralisation und Händigkeit sind ein Schritt hin zu einer noch individuelleren Medizin. Im Wunschbaby Institut Feichtinger legen wir großen Wert darauf, jede Patientin ganzheitlich zu betrachten und die Behandlung an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Durch die Integration neuer Forschungsergebnisse können wir unsere Methoden kontinuierlich verbessern und Ihnen die bestmögliche Betreuung bieten.Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende
Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der modernen Kinderwunschbehandlung erfahren? Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende im Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, St. Pölten oder Wien. Unsere Experten beraten Sie individuell, beantworten Ihre Fragen und erläutern, wie wir Sie auf Ihrem Weg zum Wunschbaby unterstützen können.Jetzt unverbindlich anmelden
Kinderwunsch & Unfruchtbarkeit
Zusammen mit Mag. Julia Ecker werden die häufigsten Zeichen für Unfruchtbarkeit bei Frau und Mann besprochen, in welchem Zeitraum Paare mit einer Schwangerschaft rechnen dürfen und welche Schritte zur Abklärung die ersten sind, wenn der Kinderwunsch über diesen Zeitraum hinaus unerfüllt bleibt.Personalisierte IVF: noch individuellere Behandlung möglich durch neuen Gentest am WIF
Die Zukunft der Medizin zeigt in Richtung personalisierte Behandlung. Dabei wird nicht nur eine Erkrankung erkannt und mit einem Medikament, das für den Großteil der Patientinnen wirkt, therapiert, sondern auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten eine Behandlung geplant, auf die optimal angesprochen wird. Die Veranlagung wie wir auf Medikamente ansprechen, ob wir auf eine Medikation, z.B. die hormonelle Stimulation im Rahmen der IVF Behandlung besonders stark oder eher schwach reagieren liegt zu einem großen Teil in unseren Genen. Eine persönliche und umfassende Betreuung unserer Kinderwunschpaare steht für uns an vorderster Stelle. Viele Gespräche, eine ausführliche Anamnese und individuelle Aufklärung über verschiedenste Methoden zur Erfüllung Ihres Kinderwunsches gehören bei uns selbstverständlich zu Ihrer Kinderwunschbehandlung dazu.Zur ganzheitlichen Betreuung können wir Ihnen nun zusätzlich auch einen neuen Gentest anbieten, welchen wir in unserer Genetik Abteilung entwickelt haben. Mit dieser Untersuchung können wir umfassend Ihre persönliche genetische Veranlagung für verschiedene Aspekte bei der Erfüllung Ihres Kinderwunsches analysieren, inklusive einer Einschätzung, wie Sie auf die hormonelle Stimulation reagieren werden, ob ein Risiko für eine schlechte Eizellqualität vorliegt oder ob es eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für wiederholte Aborte oder Einnistungsversagen gibt. Ebenso können mögliche genetische Ursachen eines verfrühten Absinken der Eierstockreserve und damit verbundene Kinderlosigkeit ausgetestet werden. Mit diesen hochmodernen DNA Analysen können wir am Wunschbaby Institut Feichtinger Ihre geplante Behandlung ganz persönlich auf Sie anpassen, unangenehmen Komplikationen und wiederholten Fehlversuchen vorbeugen oder über andere Methoden zur Erfüllung Ihres aktuellen oder zukünftigen Kinderwunsches aufklären. Somit kann jedem Paar schneller, effektiver und schonender zu ihrem Wunschbaby verholfen werden.Lesen Sie mehr

Frequently Asked Questions
» What does IVF mean?» Which treatment methods are offered at the Wunschbaby Institute Feichtinger?
» What preliminary findings should you bring with to your first appointment?
» Who performs the procedures?
» Who guides us through the pregnancy?
» Is there any financial support for IVF treatment?
» Which criteria must be fulfilled for the IVF fonds?
» What about psychological support?
» Which treatment methods are not permitted in Austria?
» Do I have to be married?
What does IVF mean?
The abbreviation IVF stands for In Vitro Fertilization and means fertilization that takes place outside the body. Your caregiver will be happy to provide you with further details.Which treatment methods are offered at the Wunschbaby Institute Feichtinger?
- Ovulation detection
- Ultrasound and 3D-ultrasound
- Hormone balance tests (between the 2nd and 5th day of the cycle)
- Hormonal stimulation of the ovaries
- Insemination (introduction of partner’s sperm or from a sperm donor—within theframework of Austrian legal regulations—into the vagina)
- IVF (fertilization outside of the body)
- ICSI (Intracytoplasmic Sperm Injection) - a single sperm is injected directly into theegg cell.
- MESA (Microsurgical Epididymal Sperm Aspiration) - Sperm extraction from theepididymis
- TESE (Testicular Sperm Extraction) - sperm extraction directly from the testicles 50
- Freezing of semen, egg cells and pre-embryos within the framework of Austrian legal regulations
- Genetic analyses
- Karyotype determination
- Fallopian tube patency test using contrast medium ultrasound (HYCOSY)
What preliminary findings should you bring with to your first appointment?
All diagnostical findings that have already been collected in order to avoid duplicate examinations, as well as the following basic examination results: Rubella titer, Secretion aerobic and anaerobic, chlamydia smear, PAP and hormone status of the female patient, sperm analysis including bacteriological examination of the male patient, as well as HIV and hepatitis B and C serology of both partners.Who performs the procedures?
The operations, such as punctures and transfers, are performed by our highly qualified team of doctors. Your Wunschbaby doctor and caregiver will accompany you throughout your entire treatment with us at the institute.Who guides us throughout our pregnancy?
Usually your regular specialist, but we ask that you come to us for a final ultrasound examinations three weeks after the positive pregnancy test. The pregnancy test is carried out either at home or at our institute.Is there any financial support for IVF treatment?
Yes, the IVF Fund was created by law in 1999 to provide IVF treatment and financial support to childless couples. It covers 70 percent of the costs of four IVF trials.Which criteria must be fulfilled for the IVF fonds?
Both partners must be insured with Austrian health insurance. Details for non-Austrian citizens can be obtained from our patientcare advisors. Age limit for women is 40 years and 50 years for men.The following criteria must apply for IVF:- Fallopian tubes closed on both sides, removed or non-functional
- PCO syndrome and endometriosis
- two sperm analyses at least four weeks apart, both no older than two years, confirming severe male infertility (density < 10 Mio; motility < 30% or pathological forms > 70%).
What about psychological support?
We are accompanied by selected cooperation partners, which we will gladly recommend to you. Your caregiver will be happy to assist you personally with further details.Which treatment methods are not permitted in Austria?
- surrogacy
- embryo donation
- Donor sperm insemination for single women





























