Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & Laborbefunde
Vor einer Kinderwunsch Behandlung gibt es gesetzlich vorgeschriebene Blutbefunde wie bspw. HIV, Hepatitis und Syphilis, sowie medizinische sinnvolle Blutbefunde, wie bspw. den Hormonstatus zum Zyklusbeginn der Frau inkl. AMH. Welche weiteren Befunde, Hormon- & Blutwerte bis zum vermeintlich wichtigsten Test, dem Schwangerschaftstest, sinnvoll sein können und was sonst noch rund um dieses Thema wichtig ist, erfahren Sie in dieser Podcast Episode mit Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger und Mag. Julia Ecker.Kinderwunsch & Zyklus
Sie erklärt, warum es hilfreich ist, den eigenen Zyklus genau zu beobachten, welche Zeitfenster besonders fruchtbar sind und welche hormonellen Prozesse dabei eine Rolle spielen. Themen der Episode sind unter anderem die Menstruation als Zyklusbeginn, die Follikelphase mit dem Wachstum der Eibläschen, der Eisprung sowie die zweite Zyklushälfte, in der das Hormon Progesteron die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet.Dr. Pichler gibt außerdem praktische Tipps, wie Frauen ihren Zyklus besser verstehen und mögliche Unregelmäßigkeiten frühzeitig erkennen können. Eine informative Folge für alle Frauen, die ihre Fruchtbarkeit besser einschätzen und ihre Familienplanung bewusster gestalten möchten.WIF
Professionell, vertrauensvoll, hohe fachliche Expertise, fürsorglich, vorausschauend, immer erreichbar, tolles Team...hilfsbereit.Social Freezing beim Mann: Einfrieren von Samen als Absicherung der Fruchtbarkeit?
Immer mehr Frauen frieren weltweit ihre Eizellen ein, um ein altersabhängiges Absinken ihrer Fruchtbarkeit zu verhindern und den Kinderwunsch in spätere Lebensjahre zu verschieben. In Österreich muss als eines der letzten Länder der EU das Einfrieren von Eizellen laut VGH erlaubt werden.Auch beim Mann kommt es mit zunehmendem Alter zu einem Absinken der Samenqualität – allerdings ist die Situation hierbei ganz anders als bei der Frau. Im Gegensatz zur Eizellbildung, bei welcher alle Eizellen bereits im Mutterleib als Fötus gebildet werden und dieser Vorrat aufgebraucht wird findet das ganze Leben eines Mannes über eine frische Samenbildung statt.Theoretisch ist ein Mann also sein ganzes Leben zeugungsfähig. Allerdings haben in den letzten Jahren neue wissenschaftliche Erkenntnisse gezeigt, dass auch das Alter des Mannes einen negativen Einfluss auf seine Fruchtbarkeit hat. Samen lassen sich deutlich besser als Eizellen einfrieren, diese Technik kennen wir bereits seit Jahrzehnten, in denen wir Samenproben von Samenspendern eingefroren haben. Bei der Kryokonservierung von Samen gilt es jedoch für die betroffenen Männer ihre individuelle Situation abzuwägen. Im Gegensatz zur Frau, welche ab einem gewissen Zeitpunkt ihren Eizellvorrat aufgebraucht hat und dann nur noch mit ihren davor eingefrorenen Eizellen schwanger werden kann, kommt es bei den meisten Männern zwar zu einem Absinken der Samenqualität aber selten zu einem erliegen. Ein Mann mit einem guten Spermiogramm sollte sich deswegen gut überlegen, ob er die Kosten des Einfrierens und der Lagerung von einigen hundert Euro auf sich nehmen möchte. Bei Männern mit einem bereits in jungen Jahren eingeschränkten Spermiogramm, Männer die vor einer Vasektomie stehen oder Männer, welche stärkere Medikamente einnehmen müssen, welche sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken macht ein Einfrieren von Samenzellen jedoch absolut Sinn.Im Einzelfall empfehle ich einem Mann das Interesse an seiner Fruchtbarkeit hat ein Spermiogramm durchführen zu lassen. Wenn dieses stark eingeschränkt sein sollte, dann sollte dieser Mann ein Kontrollspermiogramm einige Wochen später durchführen. Sollte dieses auch eingeschränkt sein sollte sich der Mann beraten lassen und ein Einfrieren der Samenzellen erwägenSehr geehrter Herr Professor!
Wir sind überglücklich mit unserer Tochter und das verdanken wir Ihnen! Vielen Dank Familie B.Lesen Sie mehr

Univ.Prof. Dr. Markus Hengstschläger studierte Genetik an der Universität Wien, forschte auch an der Yale University in den USA und wurde schließlich zum Universitätsprofessor an der Medizinischen Universität Wien berufen wo er heute das Institut für Medizinische Genetik leitet.
Der vielfach ausgezeichnete und international anerkannte Wissenschafter unterrichtet Studierende und ist in den Bereichen genetische Diagnostik, Grundlagenforschung und Innovationsberatung tätig.
Er ist Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik und ist u.a. stellv. Vorsitzender der österreichischen Bioethikkommission, stellv. Vorsitzender des österreichischen Rats für Forschung und Technologieentwicklung, Mitglied des Universitätsrats der Universität Linz und Leiter des Think Tanks Academia Superior.
Hengstschläger ist außerdem Wissenschaftsmoderator auf ORF Radio Ö1 und Autor von drei Platz 1 Bestsellern.
























