Was unsere Patienten sagen
DuoStim – doppelte Chance im selben Zyklus
Unter einer DuoStim versteht man eine zweifache hormonelle Stimulation innerhalb eines Zyklus. Dabei erfolgt nach einer ersten Stimulation und Eizellentnahme in der ersten Zyklushälfte direkt eine zweite Stimulation in der zweiten Zyklushälfte.Im Unterschied zur klassischen IVF, bei der pro Monat nur eine Eizellentnahme stattfindet, ermöglicht die DuoStim, innerhalb kurzer Zeit deutlich mehr Eizellen zu gewinnen.Diese Methode ist besonders interessant für Frauen und Paare, bei denen im Rahmen einer herkömmlichen Stimulation nur wenige Eizellen gewonnen werden. Auch wenn sich nach der Befruchtung nur wenige Embryonen bis zum Blastozystenstadium entwickeln, kann eine DuoStim eine wertvolle Option sein.Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist die Präimplantationsdiagnostik (PID). Durch die erhöhte Anzahl an Embryonen steigt die Chance, geeignete und genetisch unauffällige Embryonen zu identifizieren.Auch bei Patientinnen mit einer bevorstehenden onkologischen Therapie spielt die DuoStim eine große Rolle. Da hier oft nur wenig Zeit zur Verfügung steht, kann durch die doppelte Stimulation in kurzer Zeit eine möglichst hohe Anzahl an Eizellen gesichert werden.Der Ablauf beginnt klassisch mit einer hormonellen Stimulation ab etwa dem dritten Zyklustag. Nach rund zwei Wochen erfolgt die erste Eizellentnahme. Die gewonnenen Eizellen werden befruchtet und die daraus entstehenden Embryonen im Blastozystenstadium eingefroren.Bereits wenige Tage nach dieser ersten Eizellentnahme beginnt die zweite Stimulation im selben Zyklus. Diese dauert erneut ungefähr zwei Wochen und führt in vielen Fällen zu einer vergleichbaren Anzahl an Eizellen.Auf diese Weise können innerhalb von etwa vier bis fünf Wochen deutlich mehr Eizellen gewonnen werden als mit einer einzelnen Stimulation.Ein entscheidender Punkt bei der DuoStim ist, dass kein sofortiger Embryotransfer möglich ist. Alle Embryonen werden zunächst eingefroren und in einem späteren Zyklus transferiert.Die DuoStim ist also eine innovative Methode, um in kurzer Zeit mehr Eizellen zu gewinnen. Besonders bei eingeschränkter Eizellreserve oder zeitkritischen Situationen kann sie einen entscheidenden Vorteil bieten. Die Entscheidung sollte immer individuell gemeinsam mit einem Kinderwunschzentrum getroffen werden.Umfrage zeigt: 60% der Männer kümmern sich wenig bis gar nicht um ihre Fruchtbarkeit
Erhebliche Wissenslücken und Tabus
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass erhebliche Wissenslücken und Tabus zu männlicher Fruchtbarkeit vorherrschen. Grundsätzlich sind Männer weniger informiert und sie kümmern sich weniger um ihre reproduktive Gesundheit als Frauen. Zudem herrscht ein niedriges gesellschaftliches Bewusstsein für männliche Unfruchtbarkeit, was dazu führt, dass dieses Thema oft mit Scham und Angst verbunden ist. Öffentliche Aufklärung, Bewusstseinsbildung durch Medien sind für die reproduktive Gesundheit dringend notwendig. Die Studie zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der Befragten (58,4%) zumindest gelegentlich Gedanken über ihre eigene Fruchtbarkeit machen. Frauen (70,8%) beschäftigen sich häufiger mit dem Thema als Männer (46,3%). Ein Großteil der Teilnehmer (78,4%) schätzt ihre eigene Fruchtbarkeit als gut ein, wobei Männer (85,6%) optimistischer sind als Frauen (71,1%). Nur 17,1% der Befragten bewerten ihre Fruchtbarkeit als schlecht und 4,5% wissen, dass sie unfruchtbar sind.Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, das Bewusstsein für männliche Fruchtbarkeit zu schärfen und Männer zu ermutigen, sich mit ihrer reproduktiven Gesundheit auseinanderzusetzen. Unsere Erfahrung zeigt, dass ein offener Umgang und frühzeitige Vorsorge entscheidend sind, um Fruchtbarkeitsprobleme rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.Unterschiedlicher Umgang der Generationen
Der unterschiedliche Umgang der Generationen (Z, Millennials, X) mit Fruchtbarkeitsproblemen und die Rolle der Schulbildung bei der Förderung des Bewusstseins für männliche Fruchtbarkeit sind bemerkenswert. Die Umfrage zeigt, dass jüngere Generationen offener über Fruchtbarkeitsprobleme sprechen als ältere. So empfinden 21,1% der Generation Z den Umgang mit männlicher Unfruchtbarkeit als offen, im Vergleich zu 13,5% der Millennials und nur 4,0% der Generation X. Die Schulbildung spielt eine wichtige Rolle: 46,5% der Befragten sehen in der schulischen Bildung zu reproduktiver Gesundheit und Unfruchtbarkeit eine geeignete Maßnahme zur Förderung des Bewusstseins.Widersprüche im Selbstbild und mangelndes Wissen
Grundsätzlich schätzen Männer ihre Fruchtbarkeit als eher gut ein, während das Wissen über Behandlungsmöglichkeiten sehr gering ist: nur 42,9% der Befragten kennen Behandlungsmöglichkeiten für männliche Unfruchtbarkeit. Darüber hinaus werden die Umwelteinflüsse als Ursache für männliche Unfruchtbarkeit stark unterschätzt, obwohl ungesunder Lebensstil (61,2%) und Stress (57,3%) als Hauptursachen genannt werden.Die Umfrage deckt zudem auf, dass 60% der Befragten sich gut über weibliche Fruchtbarkeit informiert fühlen, während dies bei der männlichen Fruchtbarkeit nur 54,5% angeben. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich bei der Pflege der reproduktiven Gesundheit: Während 67,8% der Meinung sind, dass Frauen sich gut um ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden kümmern, sehen nur 28,8% dasselbe Engagement bei Männern. 58,8% glauben, dass Männer sich wenig und 12,4% gar nicht um ihre reproduktive Gesundheit kümmern.Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Unfruchtbarkeit zeigt ebenfalls Unterschiede: 41,8% der Befragten schätzen das Bewusstsein für weibliche Unfruchtbarkeit als hoch ein, während nur 24,7% dies für männliche Unfruchtbarkeit tun. Drei Viertel (75,3%) empfinden das Bewusstsein für männliche Unfruchtbarkeit als gering. Öffentliche Aufklärung (50,2%) und die Sichtbarmachung des Themas in den Medien (48,2%) werden als wichtigste Maßnahmen genannt, um das Bewusstsein zu fördern.Die Ergebnisse zeigen, dass noch viel Arbeit notwendig ist, um das Bewusstsein für männliche Fruchtbarkeit in der Gesellschaft zu stärken. Aufklärung und offene Kommunikation sind der Schlüssel, um Tabus zu brechen und Männern den Zugang zu wichtigen Informationen und Ressourcen zu erleichtern.Die Umfrage identifiziert auch Hauptursachen für männliche Unfruchtbarkeit wie ungesunden Lebensstil (61,2%), Stress (57,3%) und geringe Spermienqualität (55,1%). 85,7% der Befragten sind der Meinung, dass sich die Lebensweise stark auf die männliche Fruchtbarkeit auswirkt. Behandlungsoptionen sind vielen Befragten unbekannt; 42,9% geben an, keine Behandlungsmöglichkeiten zu kennen. Als bekannte Behandlungsmöglichkeiten wurden Hormontherapie/Testosteron (6,3%), Tabletten/Medikamente/Spritzen (5,7%) und ein gesünderer Lebensstil (4,3%) genannt.Um Männer zu ermutigen, regelmäßige Fruchtbarkeitsuntersuchungen durchzuführen, halten 56,1% der Befragten kostenlose oder kostengünstige Untersuchungen für sinnvoll. Weitere Maßnahmen sind die Förderung eines offenen Umgangs mit dem Thema (45,5%) und die Aufklärung über die Bedeutung von Fruchtbarkeitsuntersuchungen (43,9%). Gesamte Meinungsumfrage lesenHerzlichen Dank für die Erfüllung unseres Kinderwunsches
Sowohl Hr. Dr. Feichtinger als auch sein Team waren äußerst professionell, kompetent, freundlich und hilfsbereit. Mein Mann und ich wurden während der ganzen Behandlung bestens beraten, unterstützt und betreut. Herzlichen Dank!!!Kinderwunsch & fruchtbare Tage
Unter den fruchtbaren Tagen verstehen wir die Tage, an denen eine Frau schwanger werden kann. Typischerweise sind das die ein bis vier Tage vor dem Eisprung. Manche Frauen spüren dabei im Unterbauch ein Ziehen, manche jedoch gar nichts. In diesem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Eisprung trotzdem festzustellen. Welche das sind, was dabei zu beachten ist und was sonst noch wichtig ist, klärt Mag. Julia Ecker mit Priv. Doz. DDr. Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien in dieser Podcast Episode.Lieber Herr Dr. Feichtinger,
vielen Dank für Ihre persönliche tatkräftige Unterstützung im Rahmen der IVF im Wunschbabyzentrum in 1130 Wien. Mit Ihrer Hilfe haben wir unseren langersehnten Wunsch erfüllt bekommen. Sofern wir dürfen, würden wir auch im Bezug auf Familienerweiterungsgedanken auf Sie zukommen!
Liebe Grüße und alles Gute wünschen S., M., und K. R.
Lesen Sie mehr

Seit 1. Juli 1992 ist das in Österreich so genannte Fortpflanzungs-Medizingesetz (FmedG) in Kraft.
Grundsätzlich ist eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung nur in einer Ehe oder einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft und nur mit schriftlichem Einverständnis erlaubt. Im Falle einer Lebensgemeinschaft muss die Zustimmung zusätzlich in Form eines Notariatsaktes oder eines gerichtlichen Protokolls erteilt werden. In Österreich ist eine künstliche Befruchtung nur dann zulässig, wenn nach dem Stand der Wissenschaft und Erfahrung alle anderen möglichen und zumutbaren Behandlungen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft durch Geschlechtsverkehr erfolglos waren oder aussichtslos sind.
Die Methoden der medizinisch unterstützen Fortpflanzung im Sinne des FMedG sind:
- Einbringen von Samen in die Gebärmutter der Frau
- Vereinigung von Eizellen und Samenzellen außerhalb des Körpers
- Einbringen entwicklungsfähiger Zellen in die Gebärmutter der Frau
- Einbringen von Eizellen oder Eizellen mit Samen in die Gebärmutter der Frau
Seit der Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes 2015 ist es in Österreich nun auch möglich, dass gleichgeschlechtliche Frauenpaare eine IVF mittels Samenspende in Anspruch nehmen können. Auch die Präimplantationsdiagnostik am Embryo zur Vermeidung von familiären Erkrankungen sowie wiederholten Fehlgeburten ist seither erlaubt.
Nachdem die Samenspende in Österreich seit vielen Jahren erlaubt war, lässt das Gesetz von 2015 auch die Eizellspende zu.
Ist der Samen des Ehegatten oder des Lebensgefährten jedoch nicht fortpflanzungsfähig, ist es erlaubt, den Samen eines Dritten (Samenspender) in die Gebärmutter einzubringen (=Insemination), wobei es einer ausdrücklichen Zustimmung beider Partner in Form eines Notariatsaktes oder gerichtlichen Protokolls bedarf.

Deutsch





