Was unsere Patienten sagen
Kinderwunsch & Hormone
Dabei ist zunächst wichtig zu wissen, dass Hormone kein zwingender Bestandteil einer jeden Kinderwunschtherapie sind. Im Falle einer Stimulationsbehandlung als Vorbereitung zur künstlichen Befruchtung kommt es durch die dafür notwendige Hormonbehandlung häufig zu einer Gewichtszunahme von ein bis zwei Kilo in einem Gesamtzeitraum von drei bis vier Wochen, bevor diese höheren Hormonspiegel bereits wieder abgebaut sind. Ob und welche Risiken darüberhinaus bei Hormonbehandlungen bestehen, erfahren Sie in dieser Podcast-Episode mit Dr. Nazira Pitsnis und Mag. Julia Ecker.Kinderwunsch & Ultraschall
Sie nimmt die Hörerinnen und Hörer mit auf eine Reise von den ersten positiven Schwangerschaftstests bis zum ersten Herzschlag und erklärt, was zu welchem Zeitpunkt im Ultraschall sichtbar ist. Außerdem geht es darum, woran Ärztinnen erkennen, ob sich eine Schwangerschaft zeitgerecht entwickelt, welche Warnzeichen ernst genommen werden sollten und warum manchmal Geduld und mehrere Kontrollen notwendig sind. Eine informative Episode für alle werdenden Eltern – besonders für jene mit Kinderwunschbehandlung.Grippeimpfung und Kinderwunsch
Die Grippesaison nähert sich mit rasenden Schritten. Nicht zuletzt aufgrund der allgemeinen COVID Situation können die Symptome einer Grippe einerseits dazu führen, dass Grippe-Erkrankte als COVID Verdachtsfälle eingestuft werden und deshalb sie und eventuell ihre Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Andererseits kann eine „gewöhnliche“ Grippe auch bei jungen PatientInnen zu schweren Komplikationen führen und damit das momentan bereits stark belastete Gesundheitssystem noch weiter strapazieren.Deshalb ist ein aufrechter Grippeschutz für Schwangere und zukünftige Schwangere unbedingt zu empfehlen. Frauen mit Kinderwunsch die sich Grippe impfen lassen brauchen keine negativen Auswirkungen auf die Kinderwunschbehandlung befürchten und die Impfung führt auch nicht zu einer Verzögerung der Therapie. Wenn die geimpfte Frau nach einer Impfung Antikörper gegen das Grippevirus ausbildet können diese in der Schwangerschaft auch über die Plazenta auf das Kind übergehen und somit auch nach der Geburt noch das Kind vor einer Grippeinfektion schützen – man spricht von einem sogenannten Nestschutz.Auch wenn momentan eine generelle Mund-Nasenschutz Pflicht besteht schützt die eigene Impfung auch die nähere Umgebung vor einer Grippeinfektion.Auch bei der Grippe gelten die mittlerweile gut eingeübten Hygienemaßnamen: Händewaschen, Desinfektion, Abstand halten und Mund-Nasenschutz können die Ansteckungsgefahr reduzieren aber nicht ganz verhindern.
Kinderwunsch & Blutungen
Schmier- bzw. Zwischenblutungen sind etwas häufiges und können in jeder Phase des weiblichen Zyklus auftreten. Am häufigsten kommen dabei zwei Arten vor: Vor der Menstruationsblutung sowie rund um den Eisprung. Diese zeitlich begrenzten Blutungen sind prinzipiell kein Grund zur Sorge.Mehr dazu sowie über die Rolle des Progesterons, die Einnistung des Embryos und was Blutungen speziell in der Frühschwangerschaft bedeuten, erfahren Sie in dieser Podcast-Episode mit Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger und Mag. Julia Ecker.Lieber Herr. Prof. Dr. Feichtinger!
Wir freuen uns über die Geburt unserer Tochter und möchten uns bei Ihnen und Ihrem Team nochmals herzlich für alles bedanken! Mit freundlichen Grüßen Familie G.Lesen Sie mehr

Maria (27) und Ulrich (27)
Alles schön der Reihe nach. Bei uns am Wechsel gehen die Uhren noch ein bisschen anders als in der Stadt. Wir kennen einander schon, seit wir Kinder waren. Aus der Kinderfreundschaft wurde Liebe, und an Marias 20. Geburtstag haben wir geheiratet. Am Hof mitgearbeitet haben wir beide schon von Kindesbeinen an, mittlerweile hat uns der Vater den Hof überschrieben und beäugt kritisch unsere Bestrebungen, auf biologische Landwirtschaft umzustellen. Kaum, dass wir verheiratet waren, haben uns alle auf Nachwuchs angesprochen. Wir stritten ab, dass das für uns schon ein Thema war. Nach außen hin gaben wir uns mit der Rolle als Ehepaar und Bio-Landwirte durchaus zufrieden.
Als wir fünf Jahre verheiratet waren, ging uns nicht nur das Geschwätz der Familie und der Nachbarn gehörig auf die Nerven, jetzt wollten wir auch selbst ein Kind. Wir machten es uns gemütlich, nahmen uns viel Zeit für gemeinsame Abende und wunderten uns jeden Monat, dass wir wieder "nichts weitergebracht" hatten. Das Wundern verwandelte sich in Ärger, der Ärger in Wut und die Wut letztlich in eine schier ausweglose Situation, in der wir uns immer nur fragten, warum gerade wir keine Kinder haben sollten. Unsere Freunde, viele davon hatten einander erst viel später kennengelernt, hatten in der Zwischenzeit schon Nachwuchs, manche schon das zweite Kind. Marias Gynäkologin war ganz erstaunt, dass Maria sich ihr nicht schon viel früher anvertraut hatte. Schließlich wusste sie, was zu tun war. Sie überwies Maria ins Labor, um allerhand Untersuchungen vorzunehmen und ich war das erste Mal in meinem Leben beim Urologen. Klingt schlimmer, als es dann letztlich war. Der Arzt hatte großes Verständnis für unseren Wunsch und war auch überzeugt, dass wir beide untersucht werden müssten. Der Urologe fand dann heraus, woran’s bisher scheiterte. Meine Spermienqualität war zu schlecht, um auf natürlichem Weg ein Kind zu zeugen. Vielleicht liegt das an den vielen Chemikalien, mit denen ich in meiner Jugend in der Landwirtschaft in Kontakt kam. Wir haben uns dann entschlossen, nach Wien ins Wunschbaby-Zentrum zu gehen. Lieber eine etwas weitere Anfahrt, dafür sollte uns niemand erkennen. Beim dritten Versuch hat’s dann geklappt. Noch weiß zu Hause niemand, wie unsere Kinder zustande kamen. Vielleicht denkt sich ja mancher etwas, da es ja gleich ein "doppeltes Lottchen" geworden ist. Irgendwann sagen wir’s sicher auch den anderen, dass wir unser Familienglück einer kleinen medizinischen Nachhilfe verdanken.
Karolina und Barbara, geboren am 8. 11.

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