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24.Juli 2018 um 17:30 UhrLainzerstraße 6, 1130 Wien
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Was unsere Patienten sagen

Mikrobiom-Forschung am Wunschbaby Institut Feichtinger

Unter dem Mikrobiom versteht man die Bakterienbesiedelung des Körpers. Der gesamte menschliche Körper ist von (vorwiegend „guten“) Bakterien besiedelt und braucht diese Bakterien für seine Gesundheit.In den letzten Jahren ist die Rolle Mikrobioms in verschiedenen Prozessen des Körpers und auch bei kinderlosen Paaren in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. So konnte festgestellt werden, dass auch Körperregionen die zuvor als völlig Bakterienfrei angesehen wurden wie die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke eine Bakterienbesiedelung aufweisen. Hierbei scheint besonders die Zusammensetzung und das Ausmaß an Laktobazillen die Kinderwunschbehandlung positiv zu beeinflussen.Das WIF beteiligt sich aktiv an der Erforschung des Mikrobioms und dessen Rolle in der Kinderwunschbehandlung. Eine bei uns im Hause laufende Studie untersucht die bakterielle Besiedelung der Scheide und der Samenflüssigkeit und deren Auswirkung auf die Samenqualität, Embryoqualität und Schwangerschaftsraten. Außerdem wird in dieser Studie untersucht, inwieweit das Mikrobiom durch Zugabe „guter“ Laktobazillen positiv beeinflusst werden kann. In einer weiteren Studie wird eine neue Technik zum Nachweis der bakteriellen Besiedelung in der Gebärmutter untersucht. Die momentan angebotenen Techniken zur Mikrobiombestimmung aus der Gebärmutter sind noch sehr teuer und brauchen relativ lange bis ein Befund vorhanden ist. Durch eine neue von uns untersuchte Technik sollen innerhalb kurzer Zeit Ergebnisse zu einem Bruchteil der Kosten der bisher angewandten Techniken verfügbar sein.

Für die „erfolgreiche Arbeit“ ...

... möchte ich dem ganzen Team danken und für die Geduld sowie emotionale Unterstützung mein Lob aussprechen. E.K.

Tolles Team und super Arzt!

Dr. Feichtinger schafft es, gleichzeitig engagiert, sehr professionell und einfühlsam zu sein. Seine Assistentinnen sind ebenfalls immer perfekt informiert, kompetent und schaffen eine Vertrauensbasis! Ich würde das WIF sofort weiter empfehlen! DANKE!

IVF

Hätten uns keine bessere Klinik vorstellen können! Gratulation an das perfekte Team!

Sport bei Kinderwunsch und Schwangerschaft

Von ca. 10 000 Schritten täglich spricht man, wenn man die Mindestaktivität meint, welche auch von Ärzt:innen empfohlen wird. Jene Bewegung, die uns Beweglichkeit in Knochen und Gelenken, Sehen und Muskeln trotz oft sitzender Tätigkeiten bewahrt. Einige Menschen legen jedoch mehrere Kilometer wöchentlich oder gar täglich joggend, auf ihren Fahrrädern und auf Crosstrainern zurück. Andere haben feste Trainingstage für Bodyweight oder Krafttraining mit Gewichten. Wir wollen uns der Frage widmen, wie lassen sich für Hobbysportler:innen ihre Trainingsprogramme mit ihrem Kinderwunsch beziehungsweise einer Schwangerschaft vereinbaren? Ist Sport überhaupt erlaubt und wenn ja, welcher? Wenn der menschliche Organismus für die Reproduktion bereit ist, darf er sich nicht im Schutz- oder Fluchtmodus befinden. Heftiges Training ohne Regenerationsphasen einzuhalten und Sport auf Hochleistungsniveau führt zu hohen Cortisolausschüttungen und letztendlich dazu, dass Sexualhormone bei Frauen wie bei Männern gedrosselt werden. Dies ist besonders in der Phase des Kinderwunsches zu beachten. Gegen Ausdauersportarten maximal 7h pro Woche (ca. 1h pro Tag) ist nichts einzuwenden. „Sehr Anstrengendes Intervalltraining, HIIT und auch anstrengendes Gewichtstraining sollte insbesondere während einer Kinderwunschbehandlung eher ausgelassen werden. In der Schwangerschaft ist Sport sehr förderlich und vor allem schonendes Training wie sanfte Yogaformen (nicht Power- oder Ashtangayoga) haben den Vorteil, dass bis in die fortgeschrittene Zeit der Schwangerschaft trainiert werden kann. Übungen in ausschließlicher Rückenlage sollen hier besonders im letzten Trimenon vermieden werden. Frauen die bereits Ausdauersport betreiben, können dies auch in der Schwangerschaft fortführen, sollten jedoch besonders auf die Herzfrequenz achten, welche im unteren Bereich bei maximal 140 bpm bleiben sollte. Wenn keine Erfahrung im Ausdauersport besteht, sollte bei Eintreten einer Schwangerschaft nicht begonnen werden.Bodyweighttraining kann ebenso weiterhin durchgeführt werden, jedoch besonders im 2.-3. Trimenon keine Übungen für die geraden Bauchmuskeln. Die geraden Bauchmuskeln weichen physiologisch etwas auseinander und zu hartes Training kann dazu führen, dass eine Lücke (Rectusdiastase) bleibt. Das vorsichtige Training der seitlichen Bauchmuskeln wiederum stabilisiert aber sehr gut den Rumpf und somit auch das Becken, was besonders für die fordernde Zeit nach der Geburt sehr hilfreich sein kann. Ein gesundes Maß an Sport auch während der Schwangerschaft unterstützt nicht nur die körperliche sondern auch die mentale Gesundheit.


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Kinderwunsch - Vom Wunsch zum Baby

Angelika (32) und Stefan (37)

Die längste Zeit meines – halbwegs – erwachsenen Lebens habe ich alles getan, um eine Schwangerschaft zu vermeiden.

Zuerst der Schulabschluss, dann das Studium, dann endlich die Chance, in einem internationalen Konzern Fuß zu fassen. Ich genoss mein Leben in vollen Zügen. Manche Freunde meinten zwar, ich hätte schon ziemliche Workaholic-Tendenzen, aber mir hat’s getaugt. Ich konnte etwas bewegen, leitete bald eine eigene Abteilung und mit Stefan hatte ich einen Partner gefunden, der mich sowieso nicht im Hausmütterchen-Eck sehen wollte. Er war ebenfalls beruflich erfolgreich und in unserer zwar nicht sehr üppigen, aber umso spannenderen Freizeit waren wir viel auf Reisen.

Vor drei Jahren haben wir dann geheiratet. Ein tolles Fest und natürlich eine tolle Hochzeitsreise haben wir uns gegönnt. Mit dem gemeinsamen Namen wuchs der Wunsch nach noch mehr Gemeinsamkeit. Jetzt sollte ein Baby kommen, so war’s geplant. Da sich unsere bisherigen Lebenspläne wunschgemäß realisieren ließen, dachten wir keine Sekunde daran, dass es vielleicht gar nicht so leicht sein könnte, ein Kind zu zeugen. Und richtig, im zweiten Monat, nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, wurde ich auch schwanger. "Na also", dachte ich, "geht ja" und schob die Warnungen meiner Gynäkologin, dass es nach so langer Zeit mit der Pille ein bisschen dauern würde, bis ich schwanger werde, ins Reich der Märchen. Leider verlor ich im dritten Monat das Baby. Natürlich war das ein Schock, besonders als ich nach der Curretage aus der Narkose erwachte und die Leere in meinem Bauch gefühlt habe. Trotzdem wurden wir nicht zu pessimistisch. Wir waren traurig, aber zuversichtlich, dass Mutter Natur schon wusste, warum dieses Kind nicht heranwachsen sollte. Trotz aller Bemühungen meiner Gynäkologin, Überprüfung des Hormonstatus, auch Stefan wurde zum Urologen geschickt, um gründlich untersucht zu werden, blieb die Regel nicht mehr aus. Geduld ist nicht meine größte Stärke, Stefans auch nicht.

Bevor wir noch lange dieses und jenes halbherzig probierten, gingen wir lieber gleich einmal ins Wunschbaby-Zentrum. Beim Erstgespräch erfuhren wir, dass es noch eine Reihe anderer Untersuchungsmöglichkeiten gäbe, von denen wir noch nichts gehört hatten. Wir machten die ganze Reihe durch, mussten uns dabei doch ein wenig in Geduld üben, aber schließlich hat sich’s gelohnt. Unsere Tochter kam am 1. Mai zur Welt, am Tag der Arbeit, nun, der süße Fratz hat ja auch ein schönes Stück Arbeit gekostet. Aber alle Anstrengungen ist sie uns wert!

Johanna, geboren am 1. Mai