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Resveratrol und Kinderwunsch: Ein Booster für die Fruchtbarkeit?
Studien deuten darauf hin, dass Resveratrol die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern positiv beeinflussen kann, indem es die Zellgesundheit verbessert, Entzündungen reduziert und die hormonelle Balance unterstützt. In diesem Beitrag erklären wir, wie Resveratrol die Fruchtbarkeit fördern kann, welche Vorteile es für Frauen und Männer bietet und wie es in der Kinderwunschbehandlung eingesetzt wird. Erfahren Sie, wie Resveratrol Ihnen auf Ihrem Weg zum Wunschbaby helfen könnte.Was ist Resveratrol?
Resveratrol ist ein Polyphenol, das in Pflanzen wie Trauben, Beeren und Erdnüssen vorkommt. Es ist bekannt für seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften, die vor Zellalterung schützen und die allgemeine Gesundheit fördern. In der Reproduktionsmedizin hat Resveratrol aufgrund seiner positiven Effekte auf die Zellfunktion und den Hormonhaushalt an Bedeutung gewonnen.Die Substanz wirkt insbesondere auf die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Zellen, die für die Energieproduktion verantwortlich sind. Durch die Verbesserung der Mitochondrienfunktion kann Resveratrol die Energieversorgung in reproduktiven Zellen wie Eizellen und Spermien optimieren, was für die Fruchtbarkeit entscheidend ist.Resveratrol und weibliche Fruchtbarkeit
Zahlreiche Studien haben die positiven Effekte von Resveratrol auf die weibliche Fruchtbarkeit untersucht. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:1. Verbesserung der Eizellqualität
Resveratrol fördert die Mitochondrienaktivität in den Granulosazellen, die die Eizelle im Follikel umgeben und mit Nährstoffen versorgen. Eine gesteigerte Energieproduktion durch ATP (Adenosintriphosphat) verbessert die Reifung der Eizellen. Eine klinische Studie mit 110 Frauen zeigte, dass die Einnahme von Resveratrol zu folgenden Ergebnissen führte:· Signifikant mehr gewonnene Eizellen bei IVF-Behandlungen.· Höhere Anzahl an reifen Eizellen und Blastozysten (fortgeschrittene Embryos).· Mehr kryokonservierte Blastozysten für spätere Behandlungen.Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Resveratrol die Eizellqualität verbessern und die Erfolgschancen bei künstlicher Befruchtung steigern kann.2. Unterstützung bei PCOS
Frauen mit polyzystischem Ovarsyndrom (PCOS) profitieren besonders von Resveratrol. Die Substanz kann die Androgenwerte (männliche Hormone) in den Eierstöcken senken und die Insulinsensitivität verbessern, was den Hormonhaushalt stabilisiert. Dies führt zu einer besseren Follikelreifung und einem regelmäßigeren Zyklus, was die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöht.3. Entzündungshemmung bei Endometriose
Bei Endometriose, einer Erkrankung, die durch Entzündungen und Verwachsungen in der Gebärmutter gekennzeichnet ist, kann Resveratrol durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften helfen. Es reduziert entzündliche Prozesse, was die Gebärmutterumgebung verbessert und die Einnistung eines Embryos erleichtern kann.4. Schutz vor reproduktivem Altern
Mit zunehmendem Alter sinkt die Aktivität des Proteins Sirtuin (SIRT1) in den Eierstöcken, was die Eizellqualität beeinträchtigt. Resveratrol erhöht die SIRT1-Aktivität, wodurch der Alterungsprozess der Eierstöcke verlangsamt wird. Dies ist besonders relevant für Frauen über 35, bei denen die ovarielle Reserve natürlicherweise abnimmt.Resveratrol und männliche Fruchtbarkeit
Auch für Männer bietet Resveratrol vielversprechende Vorteile. Studien zeigen, dass die Substanz die Spermienqualität verbessern kann, insbesondere durch:· Gesteigerte Spermienmotilität: Resveratrol erhöht die Mitochondrienaktivität in Spermien, was zu einer besseren Beweglichkeit führt.· Höhere Spermienkonzentration: Nach der Einnahme von Resveratrol wurde eine signifikant höhere Anzahl an Spermien beobachtet.Diese Effekte sind besonders wichtig für Paare, bei denen eine eingeschränkte Samenqualität die natürliche Empfängnis oder den Erfolg einer IVF erschwert.Resveratrol in der Praxis: Genante mit Revifast
Die Wirkung von Resveratrol kann durch chemische Modifikationen optimiert werden. Revifast, eine hochbioaktive Form von Resveratrol, die im Präparat Genante enthalten ist, wird besser vom Körper aufgenommen und entfaltet eine stärkere Wirkung. Genante kombiniert Resveratrol mit weiteren fruchtbarkeitsfördernden Nährstoffen:· Vitamin D: Unterstützt die hormonelle Balance und die Einnistung.· Vitamin B6 und B12: Fördern die Zellgesundheit und den Energiestoffwechsel.· Extrafolat-S: Eine bioaktive Form von Folsäure, die die MTHFR-Genmutation umgeht und besser aufgenommen wird, um die Fruchtbarkeit und eine gesunde Schwangerschaft zu unterstützen.Empfohlene Dosierung: Zwei Kapseln täglich, sowohl für Frauen als auch für Männer. Bei Eintritt der Schwangerschaft wird empfohlen, auf ein konventionelles Schwangerschaftsvitaminpräparat umzusteigen.Praktische Tipps für die Anwendung von Resveratrol
Die Einnahme von Resveratrol kann ein wertvoller Bestandteil Ihrer Kinderwunschbehandlung sein. Hier sind einige Tipps:· Konsultieren Sie Ihren Arzt: Besprechen Sie die Einnahme von Resveratrol oder Genante mit Ihrem Kinderwunschspezialisten, um die Dosierung an Ihre Bedürfnisse anzupassen.· Kombinieren Sie mit einem gesunden Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung, moderate Bewegung und der Verzicht auf Schadstoffe wie Nikotin oder Alkohol verstärken die Wirkung von Resveratrol.· Geduld ist wichtig: Die Effekte von Resveratrol auf die Fruchtbarkeit zeigen sich oft erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme.· Beide Partner einbeziehen: Da Resveratrol sowohl die weibliche als auch die männliche Fruchtbarkeit fördern kann, sollten beide Partner das Präparat in Betracht ziehen.Resveratrol in der Kinderwunschbehandlung
Resveratrol ist kein Allheilmittel, aber es kann ein wertvolles Ergänzungsmittel sein, um die Fruchtbarkeit zu unterstützen – insbesondere bei Frauen mit PCOS, Endometriose oder fortgeschrittenem Alter sowie bei Männern mit eingeschränkter Samenqualität. In Kombination mit modernen Behandlungsmethoden wie IVF oder ICSI kann Resveratrol die Erfolgschancen verbessern, indem es die Zellgesundheit und die hormonelle Balance optimiert.Ihr Weg zum Wunschbaby
Resveratrol bietet spannende Möglichkeiten, die Fruchtbarkeit auf natürliche Weise zu unterstützen. Im Wunschbaby Institut Feichtinger begleiten wir Sie ganzheitlich auf Ihrem Weg zum Wunschbaby, sei es durch innovative Ergänzungsmittel wie Genante, präzise Diagnostik oder maßgeschneiderte Behandlungen wie IVF oder ICSI. Mit einer Kombination aus Wissenschaft, Erfahrung und Einfühlungsvermögen helfen wir Ihnen, Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft zu maximieren.Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende
Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten und lassen Sie sich individuell beraten! Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende im Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, St. Pölten oder Wien. Unsere Kinderwunschspezialisten beantworten Ihre Fragen und erläutern Ihnen, wie wir Sie auf Ihrem Weg zum Wunschbaby unterstützen können.Jetzt unverbindlich anmelden
Super Betreuung
Habe mich gut aufgehoben gefühlt vom Info-Tag bis zur bestätigten Schwangerschaft. Besonders begeistert bin ich von der sehr persönlichen Art des gesamten Teams, Ärzte, Krankenschwestern und den Office Mitarbeitern.Kinderwunsch & IVF
Dr. Pichler erklärt verständlich, wie Eizellen gewonnen werden, wie die Befruchtung im Labor abläuft und worin sich IVF und ICSI unterscheiden. Außerdem geht es um die Entwicklung des Embryos bis zum Blastozystenstadium, die Bewertung der Embryoqualität, den Ablauf des Embryotransfers und die emotional besonders intensive Wartezeit danach. Eine informative Episode für alle Paare, die wissen möchten, was im Labor wirklich passiert – medizinisch fundiert und gleichzeitig empathisch erklärt.Die Hodenpunktion: Ein Schlüsselverfahren in der Reproduktionsmedizin
Eine der Techniken, die in bestimmten Fällen zum Einsatz kommt, ist die Hodenpunktion, auch bekannt als TESE (Testikuläre Spermienextraktion). Dieses Verfahren kann eine entscheidende Rolle spielen, insbesondere wenn konventionelle Methoden der Samengewinnung nicht möglich oder nicht erfolgreich sind.Hodenpunktion, oder TESE, ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem direkt aus dem Hodengewebe Spermien gewonnen werden. Dies ist besonders für Männer von Bedeutung, die aufgrund verschiedener Ursachen (wie Azoospermie, bei der im Ejakulat keine Spermien vorhanden sind) keine Spermien auf natürlichem Weg produzieren oder bereitstellen können. TESE wird üblicherweise unter lokaler und allgemeiner Anästhesie durchgeführt und ist in der Regel ein kurzer und komplikationsarmer Eingriff.Die Hodenpunktion ist vor allem für Männer mit nicht-obstruktiver Azoospermie (NOA), bei der die Spermienproduktion im Hoden stark reduziert ist oder ganz fehlt, und in bestimmten Fällen von obstruktiver Azoospermie (OA), bei der ein Verschluss der Samenwege vorliegt, geeignet. TESE kann auch bei Männern mit schweren Ejakulationsstörungen oder genetischen Erkrankungen, die die Spermiengewinnung beeinträchtigen, eine Option sein.Der Eingriff wird typischerweise in einem spezialisierten Zentrum für Reproduktionsmedizin wie wir es sind durchgeführt. Nach einer gründlichen medizinischen Untersuchung und der Entscheidung für eine TESE wird der Eingriff geplant. Unter Anästhesie entnehmen wir eine kleine Probe des Hodengewebes, aus der dann im Labor Spermien isoliert werden können. Diese Spermien können anschließend für eine assistierte Befruchtung, wie die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), verwendet werden.Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei der Hodenpunktion Risiken, wenngleich diese gering sind. Dazu gehören Infektionen, Blutungen oder Schmerzen an der Entnahmestelle. Langfristige Komplikationen sind selten, und die meisten Männer erholen sich schnell und ohne dauerhafte Probleme.Nach dem Eingriff ist eine kurze Erholungsphase notwendig, während der körperliche Anstrengungen vermieden werden sollten. Die Erfolgsrate der Hodenpunktion hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der spezifischen Ursache der männlichen Unfruchtbarkeit. In vielen Fällen ermöglicht TESE jedoch die Gewinnung lebensfähiger Spermien, die für eine erfolgreiche Befruchtung im Rahmen von ICSI notwendig sind.Die Hodenpunktion ist ein entscheidendes Verfahren in der Reproduktionsmedizin, das Paaren, bei denen der Mann an einer schweren Form der Unfruchtbarkeit leidet, neue Hoffnung bietet. Durch die Kombination von TESE und ICSI können viele Paare den Traum von einem eigenen Kind verwirklichen, selbst wenn traditionelle Methoden der Fruchtbarkeitsbehandlung nicht erfolgreich waren.Alles super!!!
Sehr zufrieden über den gesamten VerlaufLesen Sie mehr

Häufige Fragen
» Was bedeutet IVF?» Welche Behandlungsmethoden werden im Wunschbaby Institut Feichtinger angeboten?
» Welche Vorbefunde sollten Sie zum Erstgespräch mitbringen?
» Wer führt die Eingriffe durch?
» Wer betreut die Schwangerschaft?
» Gibt es finanzielle Unterstützung für eine IVF-Behandlung?
» Welche Kriterien müssen für den IVF-Fonds erfüllt werden?
» Wie sieht es mit psychologischer Unterstützung aus?
» Welche Behandlungsmethoden sind in Österreich nicht erlaubt?
» Muss man verheiratet sein?
Was bedeutet IVF?
Die Abkürzung IVF steht für In-Vitro-Fertilisation und bedeutet Befruchtung außerhalb des Körpers. Für nähere Details steht Ihnen Ihre Patientenbetreuerin gerne zur Verfügung.Welche Behandlungsmethoden werden unter anderem im Wunschbaby Institut Feichtinger angeboten?
- Eisprungfeststellung
- Ultraschall sowie 3D-Ultraschall
- Hormonbestimmungen (zwischen dem 2. und 5. Zyklustag)
- Hormonelle Stimulation der Eierstöcke
- Inseminationen (Einbringung der Samen des Partners oder eines Samenspenders – im Rahmen der österreichischen gesetzlichen Bestimmungen durch die Scheide)
- IVF (Befruchtung außerhalb des Körpers)
- ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion) – hierbei wird ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle injiziert
- MESA (Microsurgical Epididymal Sperm Aspiration) – Spermiengewinnung aus den Nebenhoden
- TESE (Testicular Sperm Extraction) – Spermiengewinnung direkt aus dem Hoden
- Einfrieren von Samen, Eizellen und Prä-Embryonen im Rahmen der österreichischen gesetzlichen Bestimmungen
- Genetische Untersuchungen
- Karyotyp-Bestimmung
- Eileiterdurchgängigkeitsprüfung mittels Kontrastmittel-Ultraschall (HYCOSY)
Welche Vorbefunde sollten Sie zum Erstgespräch mitbringen?
Alle Befunde, die schon erhoben wurden, um doppelte Untersuchungen zu vermeiden sowie folgende Basisuntersuchungen: Röteltiter, Sekret aerob und anaerob, Chlamydienabstrich, PAP und Hormonstatus der Frau, Spermiogramm inklusive bakteriologischer Untersuchung beim Mann sowie HIV und Hepatitis B und C-Serologie von beiden Partnern.Wer führt die Eingriffe durch?
Die Eingriffe, wie Punktionen und Transfers, werden von unserem hochqualifizierten Ärzteteam durchgeführt. Durch Ihre gesamte Behandlung bei uns am Institut begleitet Sie Ihr Wunschbabyarzt und Ihre Patientenbetreuerin.Wer betreut die Schwangerschaft?
Grundsätzlich Ihr niedergelassener Facharzt, allerdings bitten wir Sie, drei Wochen nach dem positiven Schwangerschaftstest, noch zu abschließenden Ultraschalluntersuchungen zu uns zu kommen. Der Schwangerschaftstest wird entweder von Ihnen zu Hause oder bei uns am Institut durchgeführt.Gibt es finanzielle Unterstützung für eine IVF-Behandlung?
Ja. Der IVF-Fonds wurde 1999 per Gesetz geschaffen, um kinderlosen Paaren IVF-Behandlungen zu ermöglichen und ihnen finanzielle Unterstützung zu gewährleisten. Es werden 70 Prozent der Kosten für vier IVF-Versuche übernommen.Welche Kriterien müssen für den IVF-Fonds erfüllt werden?
Beide Partner müssen in Österreich bei einer Krankenkassa versichert sein. Auskünfte für nicht-österreichische Staatsbürger erteilt Ihnen gerne unsere Patientenbetreuerin. Altersgrenze bei Frauen 40 Jahre bei Männern 50 Jahre. Als Kriterium für die IVF gelten- beidseitig verschlossene, entfernte oder funktionsuntüchtige Eileiter,
- PCO-Syndrom und Endometriose.
- zwei Spermiogramme im Abstand von mindestens vier Wochen, beide nicht älter als zwei Jahre, die eine schwere männliche Infertilität bestätigen (Dichte < 10 Mio; Beweglichkeit < 30% oder pathologische Formen > 70%).
Wie sieht es mit psychologischer Unterstützung aus?
Uns begleiten ausgewählte Kooperationspartnerinnen, welche wir Ihnen gerne empfehlen. Für nähere Details steht Ihnen Ihre Patientenbetreuerin gerne persönlich zur Verfügung.Welche Behandlungsmethoden sind in Österreich u.a. nicht erlaubt?
- Leihmutterschaft
- Embryospende
- Fremdsameninsemination für alleinstehende Frauen

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