Badge für 40 Jahre Wunschbaby Institut Feichtinger

Kostenloser Infoabend

Lernen Sie uns kennen!
24.Juli 2018 um 17:30 UhrLainzerstraße 6, 1130 Wien
Anmeldung Kinderwunsch Infoabend

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung

+43/1/877 77 75

Was unsere Patienten sagen

Schilddrüse und Kinderwunsch

Über einen komplexen Regelkreis interagiert die Schilddrüse mit einer Vielzahl an Hormonen. Sowohl eine Unterfunktion, wie auch eine Überfunktion können bei Frauen zu Zyklusstörungen, Ausbleiben des Eisprunges und Unfruchtbarkeit führen. Eine primäre Überfunktion beeinträchtigt die normale Funktion des Eierstockes und reduziert die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden. Daher ist es wichtig, im Zuge einer Kinderwunschabklärung und IVF Planung die Schilddrüsenparameter zu erheben- mittels einer einfachen Blutabnahme, um gegebenenfalls eine Therapie einzuleiten. Der empfohlene Richtwert liegt hier bei TSH <2 µU/ml – die Schilddrüse wird bei bestehendem Kinderwunsch sogar stärker eingestellt, als bei Routinekontrollen.Auch in der Schwangerschaft ist die Optimierung der Schilddrüsenfunktion unabdingbar. Die unbehandelte mütterliche Schilddrüsenunterfunktion bringt ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten, Präeklampsie sowie vermindertes Geburtsgewicht, Fehlbildungen und neurologische Defizite des ungeborenen Kindes mit sich.

Alles super!!!

Sehr zufrieden über den gesamten Verlauf

Wählerische Eizellen: Die Rolle der Spermienauswahl in der Kinderwunschbehandlung

Diese „wählerischen“ Eizellen könnten erklären, warum manche Paare trotz guter medizinischer Befunde keinen Kinderwunsch auf natürlichem Weg erfüllen können. In diesem Beitrag beleuchten wir die faszinierenden Erkenntnisse der Studie, erklären das Konzept der „kryptischen Wahl“ der Eizelle und zeigen, wie moderne Kinderwunschbehandlungen wie die ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) helfen können, Hindernisse zu überwinden. Erfahren Sie, wie die Biologie der Eizelle Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft beeinflussen kann.

Die Reise der Spermien: Ein komplexer Weg

Die Befruchtung ist ein hochkomplexer Prozess, bei dem Millionen von Spermien durch die Gebärmutter und den Eileiter zur Eizelle gelangen müssen. Nur ein einziges Spermium – oder in seltenen Fällen wenige – schafft es, die Eizelle zu befruchten. Für eine erfolgreiche Befruchtung müssen die Spermien:· Ausreichend beweglich sein, um den Weg zur Eizelle zu meistern.· Eine optimale Form und Struktur aufweisen, um die Eizellmembran zu durchdringen.· Von der Eizelle „ausgewählt“ werden, wie neuere Forschungsergebnisse zeigen.Die Eizelle spielt eine aktive Rolle in diesem Prozess, indem sie Signale aussendet, die den Spermien den Weg weisen. Diese Signale helfen beispielsweise, die Spermien zum richtigen Eierstock (rechts oder links) zu lenken, sodass die Befruchtung nicht allein dem Zufall überlassen ist.

Die „kryptische Wahl“ der Eizelle

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass Eizellen Spermien unterschiedlicher Männer unterschiedlich stark anziehen. In der Untersuchung wurde die Follikelflüssigkeit – die Flüssigkeit, die die Eizelle im Eierstock umgibt – von verschiedenen Frauen mit Samenproben verschiedener Männer in Kontakt gebracht. Die Ergebnisse sind erstaunlich:· Unterschiedliche Anziehung: Manche Samenproben wurden von der Follikelflüssigkeit einer Frau stark angezogen, während sie bei einer anderen Frau kaum eine Reaktion hervorriefen.· Unabhängigkeit von der Partnerwahl: Interessanterweise zeigte die Studie, dass die Eizellen keine Präferenz für die Spermien des Partners der Frau hatten. Die Anziehung war unabhängig von der Beziehung der Partnerin.· Genetische Kompatibilität: Die Forscher vermuten, dass die Eizelle durch diese „kryptische Wahl“ Spermien auswählt, die genetisch kompatibler sind. Die genauen Mechanismen hinter dieser Auswahl sind noch unklar, aber sie könnten eine evolutionäre Strategie sein, um die besten genetischen Voraussetzungen für den Nachwuchs zu sichern.Die Studie zeigte zudem, dass eine stärkere Anziehung zwischen Eizelle und Spermien mit höheren Befruchtungsraten und einer besseren Embryoqualität bei künstlicher Befruchtung einhergeht. Diese Erkenntnisse könnten erklären, warum manche Paare trotz guter medizinischer Befunde keine Schwangerschaft erzielen.

Idiopathische Unfruchtbarkeit: Wenn die Ursache unklar bleibt

Bis zu 30 % der Kinderwunschpaare leiden an sogenannter idiopathischer Unfruchtbarkeit, bei der keine offensichtliche Ursache für die ausbleibende Schwangerschaft gefunden wird. Die „wählerischen“ Eizellen könnten hier eine Rolle spielen. In der Praxis beobachten wir immer wieder, dass es bei manchen Paaren zu einer unerklärlichen „Unverträglichkeit“ zwischen Eizelle und Spermien kommt. Dies kann sich zeigen durch:· Schlechte Befruchtungsraten bei IVF: Selbst wenn die Samenqualität gut ist, kommt es im Labor manchmal nicht zur Befruchtung.· Ausbleibende natürliche Schwangerschaft: Trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr und unauffälliger Diagnostik bleibt eine Schwangerschaft aus.Die „kryptische Wahl“ der Eizelle könnte erklären, warum bestimmte Spermien nicht erfolgreich befruchten, obwohl alle anderen Parameter normal erscheinen.

Lösungen durch moderne Reproduktionsmedizin

Die Erkenntnisse über die selektive Anziehung der Eizellen eröffnen neue Perspektiven für die Kinderwunschbehandlung. Wenn die natürliche Befruchtung durch eine „Unverträglichkeit“ zwischen Eizelle und Spermien erschwert wird, bietet die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) eine effektive Lösung.Bei der ICSI wird ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle injiziert, wodurch die Barriere der „kryptischen Wahl“ umgangen wird. Diese Methode ist besonders hilfreich bei:· Paaren mit idiopathischer Unfruchtbarkeit.· Geringer Samenqualität oder eingeschränkter Spermienbeweglichkeit.· Wiederholten fehlgeschlagenen IVF-Versuchen mit schlechter Befruchtungsrate.Die ICSI hat die Erfolgsraten in der Reproduktionsmedizin deutlich verbessert und ermöglicht vielen Paaren, trotz biologischer Hürden ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Praktische Tipps für Paare mit Kinderwunsch

Die Erkenntnisse über die „wählerischen“ Eizellen verdeutlichen, wie komplex der Befruchtungsprozess ist. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft optimieren können:· Frühzeitige Abklärung: Wenn eine Schwangerschaft ausbleibt, lassen Sie sich frühzeitig in einem Kinderwunschinstitut untersuchen. Moderne Diagnostik (z. B. Hormonanalysen, Ultraschall, Spermiogramm) kann mögliche Hindernisse aufdecken.· Gesunder Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf Schadstoffe wie Nikotin oder Alkohol fördern die Fruchtbarkeit bei beiden Partnern.· Stressreduktion: Chronischer Stress kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation können helfen, die hormonelle Balance zu unterstützen.· Offene Kommunikation: Sprechen Sie mit Ihrem Partner und Ihrem Arzt über Ihre Sorgen und Erwartungen. Eine enge Zusammenarbeit mit Kinderwunschspezialisten ist der Schlüssel zum Erfolg.

Die Zukunft der Kinderwunschbehandlung

Die Erkenntnisse über die „kryptische Wahl“ der Eizelle könnten die Reproduktionsmedizin revolutionieren, indem sie zu einer noch individuelleren Behandlung führen. Zukünftige Studien könnten klären, wie die genetische Kompatibilität zwischen Eizelle und Spermium genauer bestimmt werden kann, um die Auswahl der besten Embryonen für den Transfer zu optimieren. Im Wunschbaby Institut Feichtinger setzen wir auf modernste Technologien wie die ICSI, um Paaren mit idiopathischer Unfruchtbarkeit zu helfen, ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Ihr Weg zum Wunschbaby

Die „wählerischen“ Eizellen zeigen, dass die Biologie der Befruchtung komplexer ist, als bisher angenommen. Doch mit modernen Behandlungsmethoden wie der ICSI können viele Hindernisse überwunden werden. Im Wunschbaby Institut Feichtinger begleiten wir Sie einfühlsam und kompetent auf Ihrem Weg, sei es durch präzise Diagnostik, individuelle Therapiepläne oder psychologische Unterstützung.

Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende

Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten und lassen Sie sich individuell beraten! Besuchen Sie unsere kostenlosen Infoabende im Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, St. Pölten oder Wien. Unsere Kinderwunschspezialisten beantworten Ihre Fragen und erläutern Ihnen, wie wir Sie auf Ihrem Weg zum Wunschbaby unterstützen können.
Jetzt unverbindlich anmelden

Hodenhochstand und Kinderwunsch

Ein Thema, das dabei immer wieder auftaucht, ist der Hodenhochstand. Viele Männer hatten als Kind damit zu tun – doch was bedeutet das für später? Hat ein früher Hodenhochstand Einfluss auf die Fruchtbarkeit und die Chancen, Vater zu werdenWas ist ein Hodenhochstand?Normalerweise wandern die Hoden im Laufe der Schwangerschaft aus dem Bauchraum in den Hodensack. Beim Hodenhochstand (medizinisch: Maldescensus testis) geschieht das nicht vollständig – der Hoden bleibt in der Leiste, im Bauch oder ist nur zeitweise im Hodensack tastbar (Pendelhoden).Der Hodenhochstand gehört zu den häufigsten urologischen Erkrankungen bei neugeborenen Jungen – etwa 3–5 % der Jungen sind betroffen. Bei Frühgeborenen liegt die Rate sogar deutlich höherWarum ist ein Hodenhochstand problematisch?Die Hoden brauchen eine etwas niedrigere Temperatur als der Körperkern – deswegen liegen sie im Hodensack. Bleiben sie jedoch im Bauch oder der Leiste, sind sie dauerhaft zu warm. Diese Überwärmung kann die Entwicklung der Spermienproduktion stören – besonders dann, wenn der Hodenhochstand zu spät erkannt oder nicht behandelt wird.Darum ist es so wichtig, den Hodenhochstand spätestens bis zum Ende des ersten Lebensjahres operativ oder hormonell zu korrigieren. Danach steigt das Risiko für Unfruchtbarkeit und Hodenkrebs Hodenhochstand und Fruchtbarkeit
  • Wurde der Hodenhochstand frühzeitig korrigiert, sind die Aussichten oft gut – die meisten Männer entwickeln eine normale Spermienproduktion.
  • Bei beidseitigem Hodenhochstand, der nicht oder zu spät behandelt wurde, kann es häufiger zu eingeschränkter Fruchtbarkeit oder gar Unfruchtbarkeit kommen.
  • Auch ein einseitiger Hodenhochstand kann das Risiko für schlechtere Spermienqualität leicht erhöhen – die Zeugungsfähigkeit bleibt aber oft erhalten.
Ein Spermiogramm (Untersuchung der Samenqualität) kann hier Klarheit schaffen. Kinderwunsch trotz früherem Hodenhochstand: Was tun?Wenn du früher einen Hodenhochstand hattest und dir heute ein Kind wünschst, ist das kein Grund zur Panik. Viele Männer mit dieser Vorgeschichte werden auf natürlichem Weg Vater. Trotzdem kann es sinnvoll sein, die eigene Fruchtbarkeit einmal abklären zu lassen – vor allem, wenn es länger nicht klappt.Dabei helfen:
  • Urologische Untersuchung
  • Spermiogramm
  • Hormonstatus
  • Ultraschall der Hoden
Wenn Einschränkungen vorliegen, gibt es inzwischen viele Möglichkeiten – von Hormontherapien über Insemination bis hin zur IVF oder ICSI. Auch das Einfrieren von Spermien (Kryokonservierung) kann in manchen Fällen sinnvoll sein.Ein früher Hodenhochstand kann Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben – muss aber nicht. Entscheidend ist vor allem, wann und wie er behandelt wurde. Wer sich frühzeitig ärztlich beraten lässt, hat viele Optionen, den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen.

1A

Alles 1A! Spitzen Team!!


Lesen Sie mehr
 
Wunschbaby Institut Feichtinger

Downloads zu Ursachen und Methoden

Hier finden Sie alle Inhalte aus Ursachen und Methoden als PDF zum Download.