Kostenloser Infoabend

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07. Juni 2017 um 17:30 Uhr Lainzerstraße 6, 1130 Wien
Anmeldung Kinderwunsch Infoabend

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung

+43/1/877 77 75

Was unsere Patienten sagen

Sehr geehrter Herr Prof. Feichtinger!

Ihnen und Ihrem Team vielen, vielen Dank, für die Erfüllung unseres Kinderwunsches. Unser Sohn D. bereitet uns große Freude. Es ist schön, wie sie aus Paaren Familien machen. Familie T.

Danke!

Wir möchten uns nochmals für die Erfüllung unseres größten Wunsches bedanken! Ein gesegnetes Weihnachtsfest und Prosit Neujahr wünscht Fam. G.

Liebes Wunschbaby Team

Vielen Dank für die Unterstützung in der Vorbereitung! Fam. R

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.

Wir sind voller Freude und Dankbarkeit über die Geburt unserer Zwillinge. Fam. S

Hallo Fr. Fischelmaier u. das ganze Team!

Ich war im Mai schon wieder 2 Jahre alt, dafür Danke ich Euch. Fam. L.


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Kinderwunsch - Ursachen und Methoden

Die Samen- und Eizellspende

Als Leiter der Abteilung für Samen-und Eizellspende möchte ich Sie im Folgenden darüber informieren, wie die Behandlungen mit gespendetem Samen oder gespendeten Eizellen in unserem Institut ablaufen. Leider können wir Ihnen dann, wenn keine entwicklungsfähigen Spermien oder Eizellen gebildet werden, medizinisch nicht zum eigenen Kind verhelfen. Als Alternative bleiben in diesem Fall nur die Adoption, oder die Samen- bzw. Eizellspende.

Seit 01.01.2015 (Novelle des FMedG) dürfen in Österreich bei der IVF, also bei der Befruchtung in vitro (im Glas, außerhalb des Körpers) nicht nur der Samen des Ehemannes oder Lebenspartners, sondern auch der von einem Dritten gespendete Samen, bzw. die von einer Dritten gespendete Eizellen wendet werden.

Rechtliche Voraussetzungen

In Österreich ist die Eizell- und Samenspende im Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) geregelt.

Wir ersuche Sie, sich dieses Gesetz genau durchzulesen, insbesondere die Paragraphen 2, 3 (2,3), 4 (2), 5., 7 (3), 8 (1), 9 (3), 11 –17, 20 (1,2), bevor Sie eine Behandlung beginnen.

Wichtig ist, dass vor der Behandlung ein von beiden Lebenspartnern unterschriebener Notariatsakt vorliegen muss, in dem diese sich verpflichten, alle Rechte und Pflichten von Eltern für das geplante Kind zu übernehmen. Jeder Notar kann diesen Akt ausstellen.

Psychologische und rechtliche Aspekte

Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass die vom Gesetz verlangte Anonymität des Spenders, bzw. der Spenderin Probleme bereiten kann.

Zwar schützt die Anonymität vor eventuellen Forderungen oder Einmischungen und hilft das „Familiengeheimnis“ (Kind von einem anderen Mann oder von einer anderen Frau) zu wahren, erzeugt jedoch bei den Eltern oft Ängste vor unerwünschten Eigenschaften, die das Kind vom unbekannten Spender oder der unbekannten Spenderin vielleicht übertragen bekommen könnte.

Die Eltern sind nicht verpflichtet das Kind über die Art seiner Entstehung aufzuklären.

Wenn sie es aber tun, sollen Sie wissen, dass der Gesetzgeber zur Wahrung des Grundrechts eines jeden Menschen auf Kenntnis seiner Herkunft, im FMedG dafür gesorgt hat, dass ein Kind ab dem 14. Lebensjahr das Recht hat, Einsicht in die Aufzeichnungen über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung unter Verwendung des Samen eines Dritten, oder der Eizelle einer Dritten, zu nehmen. So kann das Kind die Identität des Spenders oder der Spenderin, also seines biologischen Vaters, oder seiner biologischen Mutter erfahren und könnte mit ihm oder ihr Kontakt aufnehmen. Die Erfahrung mit der Adoption hat gelehrt, dass es für das seelische Gleichgewicht derjenigen Kinder, die wissen, dass sie adoptiert wurden, besser ist, ihre leiblichen Eltern zu kennen, selbst wenn kein Kontakt zu ihnen besteht, als immer im Ungewissen zu bleiben, wer die leiblichen Eltern sind. Adoptiveltern fürchten vielleicht, dass die Zuneigung ihres Kindes an die biologischen Eltern verloren geht, wenn diese ihr Kind kennen lernen. Die Erfahrung lehrt allerdings, dass das Kind die biologischen Eltern zwar dazugewinnt, dass sich seine Beziehung zu den Adoptiveltern dadurch aber nicht ändert.

Jedenfalls bleibt es letztlich Ihnen überlassen, ob Sie Ihrem Kind oder anderen Personen von seiner Entstehung erzählen oder nicht. Denn sowohl der Notar, als auch wir sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und in allen Dokumenten des Kindes wird nur der Ehemann / Lebenspartner oder – bei gleichgeschlechtlicher Partnerschaft - die Lebenspartnerin als erziehungsberechtigte Person aufscheinen.

Wenn dies in der Realität auch selten ist, da erfahrungsgemäß die meisten Eltern ihrem Kind die Tatsache, dass es mit fremdem Samen oder fremder Eizelle gezeugt wurde, nicht mitteilen, so berücksichtigen wir diesen Punkt bei der Spenderauswahl, indem wir nur Spender oder Spenderinnen zur Behandlung zulassen, die einen eventuellen späteren Kontakt mit dem Kind nicht ablehnen.

Da Spender und Spenderin durch keinerlei Rechte und Pflichten an die mit ihrem Samen oder ihrer Eizelle gezeugten Kinde gebunden sind, wird eine eventuelle Beziehung zwischen Kind und ihnen ganz vom gegenseitigen Interesse und der gegenseitigen Sympathie abhängen.

Erstgespräch

Zuerst laden wir Sie zu einem ausführlichen ärztlichen Gespräch ein, in dem auf alle Ihre Fragen eingegangen wird und in dem die medizinischen, rechtlichen und auch manche psychosozialen Aspekte der Behandlung besprochen werden. Sie haben auch die Möglichkeit mit unserer Psychotherapeutin über mögliche zukünftige soziale Herausforderungen zu sprechen, die sich eventuell aus der Behandlung ergeben könnten.

Spender/Spenderinnen-Auswahl

Potentielle Spender und Spenderinnen senden uns über peter.kemeter@wunschbaby.at ihre Biographie mit Foto und bekommen dann alle Informationen bezüglich Voraussetzungen und Konditionen für das Spenden zugesandt.

Wenn Sie sich zur Behandlung mit gespendetem Samen entschlossen haben, notieren wir uns im Falle einer Samenspende einige Merkmale des Mannes:  Größe, Gewicht, Farbe der Augen, Haare und Haut, die Blutgruppe, sowie seine Schulbildung, seinen Beruf und seine Hobbys und Vorlieben. Außerdem machen wir Fotos von ihm, wenn Sie nicht schon welche von ihm mitgebracht haben.

Wir suchen mit Hilfe dieser notierten Merkmale, der Fotos und Ihrer Wünsche denjenigen Spender aus unserer Spenderkartei aus, der dem Mann am ähnlichsten ist.

Im Falle einer Eizellspende informieren wir Sie über Möglichkeiten, eine Spenderin zu finden. Dabei bevorzugen wir die sogenannte „mitgebrachte Spenderin“, also eine Spenderin, die Sie selbst gefunden und ausgewählt haben, z.B. eine Verwandte, Freundin, Bekannte oder Angeworbene. Sie darf zum Zeitpunkt der Eizellspende nicht jünger als 18 und nicht älter als 30 Jahre alt sein. Als Eizell-Empfängerin dürfen Sie nicht älter als 45 Jahr alt sein.

Wenn Sie keine Spenderin zur Verfügung haben, können wir gespendete Eizellen aus unserer Eizell-Bank für Sie bereitstellen, ausgewählt nach den gleichen Kriterien wie bei der Samenspende (siehe oben).

Alternativ können Sie auch eine Spenderin einer internationalen Eizell-Bank, z.B. der „World Egg Bank“ http://www.theworldeggbank.com/de/ auswählen. Dort können Sie veranlassen, dass die tiefgefrorenen Eizellen der von Ihnen ausgewählten Spenderin nach Vertragsunterzeichnung für die Behandlung zu uns transportiert werden.

Um das Risiko der Übertragung von Krankheiten durch die Insemination so niedrig wie möglich zu halten, werden alle Spender und Spenderinnen auf Infektionskrankheiten, wie HIV, Hepatitis, Lues, und einige andere mehr, getestet, und zwar in gleicher Weise, wie heute das Blut vor einer Blutspende von der Blutspendezentrale in Wien getestet wird. Darüber hinaus wird von unserem genetischen Labor bestätigt, dass beim Spender oder der Spenderin keine Chromosomenanomalie vorliegt.

Neu:

Auf Wunsch können wir ab nun Spender und Spenderinnen auf über 200 verschiedenen Erbkrankheiten testen, wie Alpha-Thalassämie, Beta-Thalassämie, Cystische Fibrose (Mukoviszidose), Fragiles X-Syndrom, Sichelzellenanämie, Spinale Muskelatrophie, Tay Sachs-Krankheit, etc., (die komplette Liste finden Sie hier *). Denn ein gesunder Mensch kann Träger einer vererbbaren Krankheit sein, die bei seinem Kind aber nur dann auftritt, wenn auch der Partner, bzw. die Partnerin Träger oderTrägerin dieser Erkrankung ist. Wir bieten Ihnen daher an, sich ebenfalls testen zu lassen, um sicher zu gehen, dass sie und der Spender, bzw. die Spenderin nicht Träger der selben vererbbaren Krankheit sind. Da es sich hier um ein sehr komplexes Thema handelt, bin ich gerne bereit auf Ihre Fragen unter: +43 664 922 4886 näher einzugehen.

Durchführung der Behandlung per IUI (intrauterine Insemination)

Die Voruntersuchung ergibt, ob eine hormonelle Unterstützung der Eierstockfunktion im Behandlungszyklus notwendig ist, oder nicht. Jedenfalls eruiert die Frau den Tag ihres Eisprungs mit einem Harntest. An diesem Tag wird der aufbereitete Spendersamen mit einem dünnen, weichen Plastik-Katheter schmerzlos in die Gebärmutter eingebracht. Frühestens zwei Wochen später macht sie einen Schwangerschaftstest, um eine eingetretene Schwangerschaft festzustellen zu können. Im positiven Fall kann sie für die weitere Betreuung in der Schwangerschaft und bei der Geburt ihren Facharzt oder ihre Fachärztin  aufsuchen. Auf Wunsch führen wir auch gerne die erste Ultraschall-Untersuchung in der 6.- 8. Woche durch, um die korrekte Einnistung und die Herzaktion(en) des(r) Embryos feststellen zu können.

Erfolgsquote:

Frauen unter 38 Jahre: durchschnittlich 35% pro Zyklus mit Frischsamen, 25% mit aufgetautem Samen.
Frauen ab 38 Jahre: durchschnittlich 15% pro Zyklus mit Frischsamen, 10% mit aufgetautem Samen.

IVF/ICSI (In-vitro-Fertilisation/Intracytoplasmic Sperm Injection) und Samen-bzw. Eizellspende

Die Methode wird in den Abschnitten „IVF“ und „ICSI“ genau beschrieben.

Im Falle der Eizellspende wird aber zuerst nicht die künftige Mutter, also die Eizellempfängerin  behandelt, sondern die Eizellspenderin. Diese erhält Tabletten und Injektionen, damit mehrere Eizellen heranreifen und unterzieht sich sodann der Punktion, damit diese Eizellen gewonnen werden können. Ihre Eizellen werden entweder mit dem Samen des Partners/Samenspenders der Eizellempfängerin befruchtet und ihr 1 – 6 Tage später in die Gebärmutter transferiert, oder sie werden eingefroren und erst zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut, wenn die Empfängerin und ihr/e Partner/in für den Embryo-Transfer (ET) bereit sind.

Im Falle der Samenspende wird statt dem Samen des Partners der Samen des Spenders für die IVF/ICSI verwendet.

Sicher brauchen Sie einige Zeit, bis Sie wissen, ob diese Behandlung für Sie in Frage kommt. Wenn ich Ihnen dabei behilflich sein kann, rufen Sie mich bitte an oder senden mir ein E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen
Univ.-Doz. Dr. Peter Kemeter
Tel: +43 664 922 48 86
peter.kemeter@wunschbaby.at

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Kostenloser Infoabend

Am 7.6.2017 um 17:30 Uhr findet im Wunschbaby Institut Feichtinger ein kostenloser Infoabend zum Thema Kinderwunsch für alle Interessierten statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, unverbindlich und dient lediglich Ihrer persönlichen Information, um Voranmeldung wird gebeten!

Wunschbaby Institut Feichtinger
Lainzer Straße 6, 1130 Wien

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