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07. Juni 2017 um 17:30 Uhr Lainzerstraße 6, 1130 Wien
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Vom richtigen Zeitpunkt

Social Freezing ist gezielte Lebensplanung für Frauen. Das Einfrieren von Eizellen in jungen Jahren soll der biologischen Uhr zuvorkommen und junge Eizellen konservieren, um die Wunschschwangerschaft auf einen späteren Lebensabschnitt zu verschieben.


Immer mehr Frauen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand, wenn es darum geht Mutter zu werden. Die moderne Reproduktionsmedizin bietet ja auch genügend Möglichkeiten: Von der Insemination über IVF bis hin zur Samenspende, gibt es ein breit gefächertes Angebot. Immer wieder heiß diskutiert: Social Egg Freezing, das Einfrieren von jungen Eizellen, die dann zum richtigen Zeitpunkt wieder aufgetaut, befruchtet und in die Gebärmutter eingesetzt werden können. Durch dieses Verfahren können Frauen den individuell optimalen Zeitpunkt für die Empfängnis selbst bestimmen, um etwa zuerst Karriere zu machen und danach in Ruhe Mutter zu werden.


Die Eizellen-Uhr tickt


„Der Kinderwunsch hat sich in Österreich zeitlich stark auf später verschoben“, sagt Prof. Dr. Wilfried Feichtinger, Reproduktionsmediziner und Leiter des Wunschbabyinstituts WIF in Wien. Statistiken belegen: Zwischen den Jahren 2000 und 2011 ist die Geburtenrate bei Frauen um die 40 und darüber um immerhin rund 93 Prozent gestiegen. Frauen wollen zuerst den richtigen Partner finden und sich beruflich verwirklichen, bevor sie den Kinderwagen schieben. Das Problem dabei ist hinlänglich bekannt: Je älter eine Frau wird, desto geringer ist die Chance auf ein Baby. „Mitschuld ist die sich stetig und mit zunehmendem Alter verschlechternde Qualität der weiblichen Eizellen“, sagt Prof. Dr. Wilfried Feichtinger. „Ein weibliches Baby hat noch rund 2 Millionen Eizellen in den Eierstöcken. Diese Zahl nimmt aber bereits bis zur Pubertät drastisch auf etwa 400.000 ab und in den fruchtbaren Jahren verliert die Frau monatlich weitere 1000 Eizellen.“

Im Alter sinkt nicht nur die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, gleichzeitig steigt auch die Gefahr genetischer Defekte. „Während bei einer 30-Jährigen jede zweite bis dritte Eizelle chromosomal in Ordnung ist, reduziert sich das bei einer 40- jährigen Frau bereits auf zirka jede fünfte bis sechste Eizelle“, sagt der Mediziner.


Lifestyle-Maßnahme


Was liegt da näher als das Aufbewahren junger Eizellen im Gefrierfach? Fertilitätsreserve nennt man das in Fachkreisen; auch von biologischer oder Fortpflanzungs-Vorsorge ist die Rede oder vom Social Freezing. „Das Einfrieren hat ja vor allem auch soziale Gründe“, erklärt Prof. Dr. Wilfried Feichtinger. „Social Freezing ist vor allem in den USA eine Lifestyle-Maßnahme.“ In Amerika, Japan und Großbritannien praktizieren Kliniken die Eizellenvorsorge schon seit ein paar Jahren. „In Österreich ist es nur bei medizinischer Indikation erlaubt, wenn Gefahr besteht, dass aufgrund einer Krankheit oder deren Behandlung, die Fortpflanzungsfähigkeit verloren geht; etwa vor einer Chemotherapie“, sagt der renommierte Gynäkologe. In seinem WIF bietet er Kryokonservierung an, das Einfrieren von Zellen – etwa von befruchteten Embryonen, Spermien oder Hodengewebe – in flüssigem Stickstoff.


Schock-Frosten

Die sogenannte Eizellen-Ernte sollte beim Social Freezing so früh wie möglich stattfinden. „Je jünger die Eizelle, desto besser“, sagt Prof. Dr. Wilfried Feichtinger. „Für eine Eizellen-Entnahme sollte die Patientin optimalerweise jünger als 30 Jahre sein.“ Bei dem sogenannten Vitrifikationsverfahren werden dann zunächst zehn bis zwölf Eizellen entnommen, die im Anschluss mit einer speziellen Abkühltechnik, bei der die Zellen binnen eines Bruchteils von Sekunden bei minus 197 Grad glasartig erstarren und schockgefrostet werden. Inzwischen ist wissenschaftlich weitgehend abgesichert, dass das Einfrieren die Qualität der Zellen nicht mindert. „Die gefrorene und aufgetaute Zelle einer 25-Jährigen ist so gut wie eine frische“, sagt der Arzt.


Zu bedenken gibt Prof. Dr. Wilfried Feichtinger allerdings, dass die Schwangerschaft einer Mitt-20-Jährigen anders und in der Regel unproblematischer verlaufe als die einer 40-Jährigen, der man ihre eigene junge Eizelle später einsetzt. Aber auch für späte Schwangerschaften hält die moderne Medizin die helfende Hand bereit. „Im WIF begleiten wir alle Frauen auf ihrem Weg zum Wunschbaby“, sagt der ärztliche Leiter. „Und zwar mit Herz und sämtlichen State of the Art Methoden der Frauenheilkunde und Reproduktionsmedizin.“


Kostenloser Infoabend

Am 7.6.2017 um 17:30 Uhr findet im Wunschbaby Institut Feichtinger ein kostenloser Infoabend zum Thema Kinderwunsch für alle Interessierten statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, unverbindlich und dient lediglich Ihrer persönlichen Information, um Voranmeldung wird gebeten!

Wunschbaby Institut Feichtinger
Lainzer Straße 6, 1130 Wien

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